Oktober 2019

Helfen Sie mit, eine drohende radioaktive Umweltkatastrophe

zu vermeiden und das Meer zu schützen!!!

☢ ☢ Hochradioaktives Wasser am AKW Fukushima ☢ ☢

     Petition (Greenpeace Japan) gegen die Verklappung

Am havariertem AKW Fukushima Daiichi lagern eine knappe Million Tonnen hochradioaktives, vor allem Tritium („überschweres“ Wasser) in großen Tanks auf dem Gelände.

Um sich dem „Problem“ mit wenig Aufwand auf kostengünstige Weise zu entledigen, soll das hochradioaktive Wasser ins Meer verklappt werden. . . Ein Vorhaben, dass schon länger besteht, jedoch Dank massiver Proteste durch Fischer, Umweltverbände, Bevölkerung, Gott sei Dank noch nicht in die Tat umgesetzt worden ist.

Siehe dazu die Informationen und unterzeichnen Sie die Petition „Wir wollen das Meer schützen“ (japanisch und englisch) der Greenpeace Japan.  

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September/ Oktober 2019

Der Atomunfall von Tokaimura vor 20 Jahren

Rückblick: 30.09.1999, schwerer Kritikalitätsunfall in der Brennelementefabrik JCO in Tokaimura. Drei Arbeiter schwer verstrahlt. . . 

Nicht nur die verheerende Katastrophe von Fukushima 2011, sondern auch der Atomunfall von Tokaimura 1999, bei dem drei Arbeiter schwer verstrahlt worden sind, hielt Japan, aber ganz besonders die Stadt Tokai, die über eine Vielzahl verschiedener Atomanlagen verfügt, nicht von der Weiternutzung der gefährlichen Atomkraft ab . . . weiterlesen    

 

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Juli 2019

Atombombentests und das Fischerboot „Daigo Fukuryu Maru“ („Glücklicher Drachen Nr. 5“)

Weltweit wurden ab 1945 im pazifischen Ozean, fernab regulärer Schifffahrtswege, da, wo sich die Marshallinseln befinden, über 2200 Kernwaffentests durchgeführt.

Diese richteten nicht nur massive Umweltschäden an, sondern forderten auch über 300.000 Todesopfer. So auch das japanische Fischerboot „Daigo Fukuryu Maru“, dessen Besatzung durch die freigesetzte Radioaktivität der Wasserstoffbombe „Castle Bravo“ verstrahlt worden ist . . . weiterlesen

 

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Juni 2019

Nach Fukushima – die AKWs in Japan

Da nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima die Skepsis gegenüber der Kernenergie immer größer wurde, hat die Regierung mit dem Ziel, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen, kurzerhand eine neue Atomaufsichtsbehörde, die heutige NRA, die sich als weltweit „strengste Atomaufsichtsbehörde“ bezeichnet, gegründet. Mit dieser Maßnahme wollte die Regierung „mehr Sicherheit“ in Sachen Kernenergie vermitteln. Allerdings sind die Anlagen alles andere als sicher! Durchsiebt mit seismisch aktiven Verwerfungen, Erdbebengefahr, marode Gebäude, wo Regenwasser eindringt, ist nämlich das wahre Bild der AKWs in Japan, die zurzeit überprüft, bzw. schon für „sicher“ befunden worden sind . . . weiterlesen

 

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April 2019

   Japan nach Fukushima

Die Atomanlagen in Aomori

Tour durch Shimokita, Präfektur Aomori: Die geballte Ladung gefährlicher Atomanlagen, wie die Wiederaufbereitungsanlage und Atommülllager Rokkasho, das AKW Higashidori und der sich noch im Bau befindliche Voll-MOX-Reaktor Ōma. Und ganz in der Nähe der Fliegerhorst Mizawa mit seinen Kampfflugzeugen, die nahe der Atomanlagen ihre Runden drehen . . . weiterlesen

 

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Januar 2019

Olympia 2020 – der strahlende Sieger?

Obwohl die Reaktorkatastrophe am AKW Fukushima Daiichi von 2011 eigentlich ein absolutes Ausschlusskriterium hätte sein müsste, hat Tokyo, nur zweieinhalb Jahre später, also im September 2013 den Zuschlag für die Olympia 2020 erhalten.

Trotz der Bedenken wegen der radioaktiven Verseuchung, konnte Japan das Internationale Olympische Komitee (IOC) überzeugen. So werden nun, trotz erhöhter Radioaktivität, Teile der olympischen Spiele auch in Fukushima durchgeführt . . . weiterlesen

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Dezember 2018

Die Ausnahme unter den Ausnahmen – Laufzeitverlängerung für das AKW Tokai 2

Für das in der Präfektur Ibaraki gelegene AKW Tokai 2, das Ende November seine gesetzlich festgelegte Maximallaufzeit von 40 Jahren erreicht hat, erhielt die betreibende Japan Atomic Power Company (JAPC) Anfang November, also noch in aller letzter Minute eine Laufzeitverlängerung für weitere 20 Jahre! Andernfalls hätte der Reaktor endgültig stillgelegt werden müssen. . . Eine Ausnahmeregelung zu Gunsten der Atomlobby . . .  weiterlesen

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September 2018

AKW Tomari – Erdbeben und Stromausfall

Nach einem schweren Erdbeben der Stärke 6,0, dass sich im Südwesten der nördlichen Hauptinsel Hokkaido ereignete, fiel in allen drei Reaktorblöcken des AKWs Tomari die Stromversorgung aus. Die Notstromaggregate sprangen zwar sofort an, aber. . .

Ein Zwischenfall, der noch glimpflich ausging, hätte auch in eine Katastrophe münden können, wenn das AKW im Vollbetrieb gelaufen wäre. . . weiterlesen

 

    

August 2018

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Obwohl Japan das weltweit einzige Land ist, dass den Abwurf zweier Atombomben (08/1945) und dazu noch eine Reaktorkatastrophe (03/2011) mit dreifacher Kernschmelze erleben musste, hält die Regierung weiter an der gefährlichen Atomkraft fest (08/2018). Eine Tatsache, die absolut nicht nachvollziehbar ist . . .  weiterlesen

 

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                                             Mai 2018

7 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima – Wie ergeht es den Betroffenen, und wie denken die anderen Leute über die Atomkraft? Unterstützt wird die lokale Bevölkerung durch das Aizu Informationszentrum für Radioaktivität, wo neben Beratung auch Lebensmittelproben auf Radioaktivität gemessen werden. Kyushu, Südjapan: Störfälle, technische Probleme an den 4 für „sicher“ befundenen Reaktoren . . . wie steht die Lokalbevölkerung dazu?

Weiterlesen im Fukushima heute Bericht von April 2018

 

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Oktober 2017

  60 Jahre Majak – der verheerende Atomunfall 

30 Jahre geheim gehalten - Der Atomunfall von Majak, der sich am 29.09.2017 zum 60. Male jährte.  

In der militärisch genutzten Atomanlage Majak explodierte ein Tank mit hochradioaktiven Abfällen. Majak ist bis heute noch das radioaktiv verseuchteste Gebiet der Erde! In den Fluss Tetscha und den dort befindlichen Seen wurden jahrelang hochradioaktive Flüssigabfälle verklappt. Für eine tödliche Strahlendosis reicht ein einstündiger Aufenthalt am See schon aus!

Mehr zum Atomunfall in Majak mit sehr interessanten Hintergrundinformationen in der Rubrik „Störfälle“.  

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☢ Fukushima aktuell ☢

Wie geht es weiter nach der Reaktorkatastrophe? Was wird aus Japan?  Welche Folgen hat das weltweit?  Fukushima leidet weiterhin unter den Folgen und das Ausmaß ist noch nicht absehbar .  . .  Täglich gelangen 200 bis 400 m3 radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik . . .   Alle AKWs waren vom Netz und kein Blackout => Japan braucht keinen Atomstrom, und trotzdem hält die Regierung weiter an der Kernenergie fest. . .  Diese und viele weitere Fragen, Aktuelles aus den japanischen Nachrichten, Insider-Berichte und wie Sie helfen können erfahren Sie hier bei antiatom-fuku. (08/2019)