Mai 2017

Fukushima heute Bericht: vertuschen und schönreden

Durch einen Waldbrand in Namie, nahe am AKW Fukushima dai ichi werden radioaktive Partikel durch die Luft geschleudert . . . Neben unzureichender Berichterstattung durch die Medien wird genau dies als „übertriebene Panikmache im Netz“ abgetan – unabhängige Experten belegen jedoch genau das Gegenteil! Der sogenannte Wiederaufbau nach Freigabe weiterer Gebiete in der Sperrzone wird medienwirksam zelebriert, erweist sich jedoch, wie unsere Recherchen vor Ort ergaben, nur als Flopp, wie z.B. der Hafen von Ukedo, 7 km nördlich vom AKW Fukushima dai ichi. Evakuierte sollen wieder zurück in ihre verstrahlte Heimat und werden weiterhin unter Druck gesetzt. Die Regierung bemüht sich um „Normalität“ und will das „Kapitel Fukushima“ vom Tisch haben – doch vieles ist noch im Argen . . . weiterlesen

April 2017

Anlässlich des 6. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima und des 31. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, der weiterhin bestehenden Gefahren durch AKWs, sowie weiterer Atomanlagen übermittelt der Fotojournalist Kenji Higuchi aus Tokyo eine Videobotschaft, in der er auf die weiter anhaltenden Folgen und Gefahren in Fukushima hinweist und vor den Weiterbetrieb der Atomkraft warnt. Zur Videobotschaft

März 2017

  -- Neuerscheinung -- Buchtipp --  

Der Reaktorunfall am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi - Die Schattenseiten des Gesundheitsmanagements in Fukushima

mehr Infos zum Buch

      Fukushima Jahrestag - Termine für April               

=> zu den Terminen

  Januar 2017 

Aktueller Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi

Auch nach fast 6 Jahren ist die „Sache“ alles andere als behoben! Das geschmolzene Brennmaterial der Reaktoren 1 bis 3 hat sich bis ins Erdreich gefressen und verseucht laufend das Grundwasser. Die unterirdische „Eismauer“ hält auch nicht das, was sie verspricht, das hochradioaktive Wasser aus den Reaktorkellerräumen gelangt weiterhin ins Grundwasser. Täglich gelangen 300 bis 400 Tonnen radioaktives Wasser ins Meer. . . und das schon seit fast 6 Jahren. . . weiterlesen

                       ☢  ☢   November 2016  ☢  ☢

Das AKW Ikata und seine besonderen Gefahren

Der mit MOX bestückte Reaktor 3 am AKW Ikata wurde im August 2016 wieder angefahren. Eigentlich sollte das schon Ende Juli erfolgen, was jedoch wegen eines Störfalls (defekte Kühlpumpe) verschoben werden musste. Ein Störfall schon vor der Wiederinbetriebnahme – trotz sorgfältiger Überprüfung durch die Atomaufsichtsbehörde NRA nach strengsten Kriterien??

Aktive Vulkane, geologische Verwerfungen und eingeschränkte Fluchtmöglichkeiten stellen scheinbar kein Problem für die Behörden dar. . . weiterlesen

September 2016

Fünfeinhalb Jahre nach der Dreifachkatastrophe – Die gegenwärtige Lage in Fukushima und Nordostjapan  

Auch wenn die Reaktorkatastrophe von Fukushima mittlerweile schon über 5 Jahre zurückliegt und vielerorts in Vergessenheit geraten ist, ist die immer noch bestehende Gefahr, die vom AKW Fukushima dai ichi ausgeht, bei weitem nicht gebannt. Und die Leute leiden unter den Folgen. 172 Kinder mit Schilddrüsenkrebs. . .

Radioaktives Wasser läuft weiterhin ins Meer, Kinder wachsen in einer radioaktiv verseuchten Umgebung auf. Und der Reis, der neben einem Zwischenlager für radioaktive Abfälle wächst ist laut den Behörden unbedenklich. . . weiterlesen im Fukushima heute Bericht 2016

DVD Tipp

  Dokumentarfilm: „Kanon der kleinen Stimmen – Geschichten aus Fukushima“  

Der bewegende Dokumentarfilm von Hitomi Kamanaka schildert die Situation der Einwohner von Fukushima, die nun mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von März 2011 leben müssen.

 Info und DVD

Juli 2016

Hohe Strahlenwerte an Flüssen und Seen

Aus einer Greenpeace-Studie von Juli 2016

Eine aktuelle Studie der Greenpeace Japan zeigt erschreckendes: Sedimentproben aus Flüssen in der Präfektur Fukushima und Miyagi weisen genauso hohe Radioaktivitätswerte auf, wie im 2-km-Umkreis zum AKW. Teilweise sind die Werte in den Flüssen sogar noch viel höher als am Meeresboden vor dem AKW. Der Biwasee, 450 km südwestlich der Reaktorruine stellt für die Kansai-Region das größte Trinkwasserreservoir dar. In der nahegelegenen Fukui Bucht befinden sich gleich mehrere Reaktoren, darunter auch der Pannenmeiler Takahama. Ein schwerer Zwischenfall hätte verheerende Folgen für die Region. . . weiterlesen

Mai 2016

AKW Hamaoka und seine besonderen Gefahren

Nichts gelernt aus Fukushima?? Denn trotz der besonderen Gefahren sollen zwei Reaktoren am AKW Hamaoka, die zur Zeit überprüft werden bald wieder ans Netz gehen. Unverantwortlich! Denn das AKW, was auf seismisch sehr aktivem Gebiet steht, ist nicht nur bei Experten umstritten . . . weiterlesen

☢ Fukushima aktuell ☢

Wie geht es weiter nach der Reaktorkatastrophe? Was wird aus Japan?  Welche Folgen hat das weltweit?  Fukushima leidet weiterhin unter den Folgen und das Ausmaß ist noch nicht absehbar .  . .  Täglich gelangen 400 m3 radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik . . .   Alle AKWs sind vom Netz und kein Blackut => Japan braucht keinen Atomstom und trotz dem will die Regierung zurück zur Kernenergie . . .  Diese und viele weitere Fragen, Aktuelles aus den japanischen Nachrichten, Insider-Berichte und wie Sie helfen können erfahren Sie hier bei antiatom-fuku.