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September 2018

AKW Tomari – Erdbeben und Stromausfall

Nach einem schweren Erdbeben der Stärke 6,0, dass sich im Südwesten der nördlichen Hauptinsel Hokkaido ereignete, fiel in allen drei Reaktorblöcken des AKWs Tomari die Stromversorgung aus. Die Notstromaggregate sprangen zwar sofort an, aber. . .

Ein Zwischenfall, der noch glimpflich ausging, hätte auch in eine Katastrophe münden können, wenn das AKW im Vollbetrieb gelaufen wäre. . . weiterlesen

 

    

August 2018

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Obwohl Japan das weltweit einzige Land ist, dass den Abwurf zweier Atombomben (08/1945) und dazu noch eine Reaktorkatastrophe (03/2011) mit dreifacher Kernschmelze erleben musste, hält die Regierung weiter an der gefährlichen Atomkraft fest (08/2018). Eine Tatsache, die absolut nicht nachvollziehbar ist . . .  weiterlesen

 

 

Mai 2018

Zum Land ohne Atomkraft – Strom aus 100% erneuerbarer Energie möglich, ein Interview mit dem ehemaligen LDP-Ministerpräsidenten Junichirō Koizumi 

Der ehemaligen LDP-Ministerpräsidenten Junichirō Koizumi, früher selber Atombefürworter, mahnt die gegenwärtige Pro-Atom-Energiepolitik von Ministerpräsident Shinzo Abe (LDP) an, der trotz abgelaufener Reaktorkatastrophe in eigenem Lande, die Wiederinbetriebnahme der AKWs vorantreibt und Nukleartechnologie ins Ausland exportiert. Und die USA, die große „Sorge“ hatte, dass Japan aus der Kernenergie aussteigen könnte. . . weiterlesen

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                                             Mai 2018

7 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima – Wie ergeht es den Betroffenen, und wie denken die anderen Leute über die Atomkraft? Unterstützt wird die lokale Bevölkerung durch das Aizu Informationszentrum für Radioaktivität, wo neben Beratung auch Lebensmittelproben auf Radioaktivität gemessen werden. Kyushu, Südjapan: Störfälle, technische Probleme an den 4 für „sicher“ befundenen Reaktoren . . . wie steht die Lokalbevölkerung dazu?

Weiterlesen im Fukushima heute Bericht von April 2018

 

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Januar 2018

Japan geht mit „nur“ 4 laufenden Reaktoren an 2 AKWs ins das neue Jahr 2018. Wäre es 2017 so gelaufen, wie es die Regierung und die Atomfirmen gerne gehabt hätten, dann wären jetzt nämlich sogar schon 9 gefährliche Reaktoren wieder am Netz. . .

Mehr dazu im AKW-Status

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Oktober 2017

  60 Jahre Majak – der verheerende Atomunfall 

30 Jahre geheim gehalten - Der Atomunfall von Majak, der sich am 29.09.2017 zum 60. Male jährte.  

In der militärisch genutzten Atomanlage Majak explodierte ein Tank mit hochradioaktiven Abfällen. Majak ist bis heute noch das radioaktiv verseuchteste Gebiet der Erde! In den Fluss Tetscha und den dort befindlichen Seen wurden jahrelang hochradioaktive Flüssigabfälle verklappt. Für eine tödliche Strahlendosis reicht ein einstündiger Aufenthalt am See schon aus!

Mehr zum Atomunfall in Majak mit sehr interessanten Hintergrundinformationen in der Rubrik „Störfälle“.  

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September 2017

Japan und die ausgebremste Energiewende

US-Analysen zufolge, wäre Japan durchaus in der Lage, seinen Energiebedarf aus 35% erneuerbare Energie bis 2030 zu decken. Laut anderen Experten ist der Anteil sogar noch weitaus höher, wenn die japanische Regierung dies nicht ständig zu Gunsten der Kernenergie ausbremsen würde. Die Präfektur Fukushima hingegen will verständlicherweise komplett raus aus der Kernenergie und bringt die erneuerbaren Energien voran, während die Regierung einen Deal für Atomgeschäfte mit Indien vereinbart . . . weiterlesen im Artikel „Japan und die ausgebremste Energiewende“.

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Mai 2017

Fukushima heute Bericht: vertuschen und schönreden

Durch einen Waldbrand in Namie, nahe am AKW Fukushima dai ichi werden radioaktive Partikel durch die Luft geschleudert . . . Neben unzureichender Berichterstattung durch die Medien wird genau dies als „übertriebene Panikmache im Netz“ abgetan – unabhängige Experten belegen jedoch genau das Gegenteil! Der sogenannte Wiederaufbau nach Freigabe weiterer Gebiete in der Sperrzone wird medienwirksam zelebriert, erweist sich jedoch, wie unsere Recherchen vor Ort ergaben, nur als Flopp, wie z.B. der Hafen von Ukedo, 7 km nördlich vom AKW Fukushima dai ichi. Evakuierte sollen wieder zurück in ihre verstrahlte Heimat und werden weiterhin unter Druck gesetzt. Die Regierung bemüht sich um „Normalität“ und will das „Kapitel Fukushima“ vom Tisch haben – doch vieles ist noch im Argen . . . weiterlesen

  Januar 2017 

Aktueller Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi

Auch nach fast 6 Jahren ist die „Sache“ alles andere als behoben! Das geschmolzene Brennmaterial der Reaktoren 1 bis 3 hat sich bis ins Erdreich gefressen und verseucht laufend das Grundwasser. Die unterirdische „Eismauer“ hält auch nicht das, was sie verspricht, das hochradioaktive Wasser aus den Reaktorkellerräumen gelangt weiterhin ins Grundwasser. Täglich gelangen 300 bis 400 Tonnen radioaktives Wasser ins Meer. . . und das schon seit fast 6 Jahren. . . weiterlesen

                       ☢  ☢   November 2016  ☢  ☢

Das AKW Ikata und seine besonderen Gefahren

Der mit MOX bestückte Reaktor 3 am AKW Ikata wurde im August 2016 wieder angefahren. Eigentlich sollte das schon Ende Juli erfolgen, was jedoch wegen eines Störfalls (defekte Kühlpumpe) verschoben werden musste. Ein Störfall schon vor der Wiederinbetriebnahme – trotz sorgfältiger Überprüfung durch die Atomaufsichtsbehörde NRA nach strengsten Kriterien??

Aktive Vulkane, geologische Verwerfungen und eingeschränkte Fluchtmöglichkeiten stellen scheinbar kein Problem für die Behörden dar. . . weiterlesen

☢ Fukushima aktuell ☢

Wie geht es weiter nach der Reaktorkatastrophe? Was wird aus Japan?  Welche Folgen hat das weltweit?  Fukushima leidet weiterhin unter den Folgen und das Ausmaß ist noch nicht absehbar .  . .  Täglich gelangen 400 m3 radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik . . .   Alle AKWs sind vom Netz und kein Blackut => Japan braucht keinen Atomstom und trotz dem will die Regierung zurück zur Kernenergie . . .  Diese und viele weitere Fragen, Aktuelles aus den japanischen Nachrichten, Insider-Berichte und wie Sie helfen können erfahren Sie hier bei antiatom-fuku.