2016 In Deutschland und dem Umland

aus dem Jahr 2016 in umgekehrter Chronologie. Das heißt: Das aktuellste folgt zuerst.

 

Dezember

29.12.2016

Nordkorea will Atomprogramm erweitern

Laut einem ranghohen Dissidenten will Nordkorea im kommenden Jahr sein Atomwaffenprogramm weiter ausbauen und dazu sich auch den Machtwechsel in den USA zu Nutzen machen. Mehr dazu im Artikel der n-tv online.

 

13.12.2016

Das unabhängige Radioaktivitätsmessnetz TDRM

Das unabhängige Radioaktivitätsmessnetz TDRM wurde heue am 13.12.2016 freigeschaltet und läuft zu nächst im Testbetrieb. Mit diesem Netzwerk wird die Umweltradioaktivität in der Region von Tihange, Doel und Aachen gemessen und online gestellt. Es ist stets in Echtzeit abrufbar. Weitere Orte sollen an das Netz angeschlossen werden.

Anlass der Bürgerinitiativen dieses Messnetz zu schaffen ist die besondere Gefahr der rissigen Altreaktoren am AKW Tihange und Doel und der leichtfertige Umgang der belgischen Behörden mit diesem Problem.

Genaue Informationen und Strahlenwerte auf den Seiten der TDRM

 

07.12.2016

Analyse des Gerichtsurteils – besser, als erwartet!

Gestern hat das Bundesverfassungsgericht im Streit um Schadensersatz wegen der Zwangsabschaltung von 8 Reaktoren infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima sein Urteil gefällt. Geklagt hatten die Atomkonzerne RWE, Eon und Vattenfall, die wegen den entgangenen finanziellen Gewinnen eine hohe Entschädigung von der Bundesregierung einklagen wollten. Damit sind sie allerdings nahezu gescheitert.

Zur genauen Interpretation des Gerichtsurteils und dessen Konsequenzen hat die bundesweite Antiatomorganisation .ausgestrahlt einen genaue Analyse zusammengestellt. Im Anschluss findet sich noch ein sehr interessanter Bericht vom ARD-Energieexperten Jürgen Döschner, der zusätzlich genau erläutert, was die damalige rot-grüne Bundesregierung 2002 verbockt, bzw. im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Atomkonzernen vereinbart hat.

 

06.12.2016

Atomausstieg in Deutschland – Urteil des Verfassungsgerichtes

Die großen Stromkonzerne klagten auf Entschädigung für die Zwangsabschaltung der 8 gefährlichsten Reaktoren, die infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 von der Bundesregierung (CDU/FDP) verhängt worden ist. In der heutigen Verhandlung hatte das Verfassungsgericht zwar den Atomausstieg für zulässig erklärt, jedoch gleichzeitig befunden, dass den Stromkonzernen eine Entschädigung zustehen würde. U.U. könnte es sogar sein, dass einzelne Meiler länger laufen dürfen.

Siehe dazu den ausführlichen Bericht der Tagesschau online.

 

November

24.11.2016

Risiko Atomkraft – Mindestens 18 rissige Reaktoren in Europa

Nicht nur in Tihange und Doel (Belgien), sondern auch in vielen weiteren älteren Reaktoren werden Risse im Reaktordruckbehälter vermutet. Im schlimmsten Fall könnten diese bersten, was unweigerlich zu einem Super-GAU führen würde. Europa hat die größte Reaktordicht weltweit, wovon die meisten Reaktoren schon ein stattliches Alter erreicht und aufgrund von Materialverschleiß immer störanfälliger.

Siehe dazu auch den ausführlich vom Deutschlandfunk online.

 

Oktober

25.10.2016

Norwegen – Störfall im Forschungsreaktor

Im HBWR-Forschungsreaktor in Halden, südliches Norwegen, nahe der schwedischen Grenze, ereignete sich bereits gestern ein Störfall, bei dem radioaktives Jod ausgetreten ist. Laut den zuständigen Behörden sei die Menge der ausgetretenen Radioaktivität so gering, dass angeblich keinerlei Gefahr für Mensch und Umwelt bestehen würde.

Einzelheiten zum Störfall sind bisher noch nicht bekannt und nach der Ursache wird noch gesucht.

Norwegen produziert seinen Strom vorwiegend aus erneuerbaren Energien, vor allem aus Wasserkraft. Bis auf zwei Forschungsreaktoren verfügt es über keine kommerziellen AKWs.  

 

20.10.2016

Nordkorea – erneuter Raketentest fehlgeschlagen

Trotz aller internationaler Kritik und Sanktionen hält Nordkoreas Machthaber Kim Yong Un weiterhin an seinem umstrittenen Atomprogramm fest und baut es sogar weiter aus. In der Nähe der Stadt Kusong im Norden wurde erneut eine Mittelstreckenrakete gezündet, die jedoch kurz nach dem Start abstürzte. Dies berichteten Südkoreanische Medien. Bereits am vergangenen Samstag kam es schon zu einem Fehlstart einer Rakete.   

Siehe dazu den Bericht der Deutschen Welle

11.10.2016

Nordkorea baut Atomwaffenprogramm weiter aus

Nordkorea baut sein Atomwaffenarsenal weiter aus. Machthaber Kim Jong Un provozierte schon in der Vergangenheit mit diversen Raketentests und weitere sind zu befürchten. Auch die Reichweite der Raketen soll erweitert werden, so dass sogar die USA ohne weiteres zu erreichen wäre. Dafür wurde eine Spezielle Trägerrakete, möglicherweise sogar unter Mithilfe der Iraner.

Siehe dazu den Artikel und das Video des Nachrichtensenders N24

September

09.09.2016

Nordkorea – Erneuter Raketentest

Nordkorea provoziert weiter mit sogenannten Raketentests. Wie südkoreanische Medien berichten, hat Pjöngjang heute eine weitere Rakete mit atomaren Sprengsatz „getestet“. Ob es sich dabei wirklich um einen Atombombentest gehandelt, wird derzeit noch ermittelt. Es wurden jedoch Erdbeben registriert, die für eine atomare Explosion sprechen könnten.  

Während die Sanktionen gegenüber Nordkorea auf internationaler Ebene weiter verschärft werden soll, bezeichnet Machthaber Kim Jong Un das Ganze als „erfolgreichen Atomraketentest“.

Siehe dazu auch den Artikel und das Video der Zeit online.

 

Wieder Störfall am AKW Tihange in Belgien

Am AKW Tihange kam es heute zu einem weiteren Störfall am Reaktor 2, so dass dieser abgeschaltet werden musste. Bereits am Mittwoch kam es schon zum Störfall am Reaktor 1, so dass er ebenfalls heruntergefahren werden musste.

Laut dem Betreiber Electrabel sei die Ursache für den heutigen Störfall noch unklar.

Das AKW Tihange weist laufend irgendwelche Störfälle auf und steht schon seit längerem wegen seiner Sicherheitsmängel, vor allem wegen der rissigen Reaktordruckbehälter in der Kritik.

 

05.09.2016

Nordkorea provoziert erneut mit einem Raketentest

Allen Warnungen zum Trotz hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erneut Raketen getestet. Diese wurden in Richtung Japan ins Meer abgefeuert.

Zurzeit läuft noch der G20-Gipfel in China, wo man Nordkorea noch einmal wegen den umstrittenen Atomwaffenprogramm und der Verstöße gegen die UN-Abmachungen ermahnt hatte. Südkorea verurteilte diese „Raketentests“ aufs Schärfste.

 

04.09.2016

Atomwaffenprogramm – Putin soll auf Nordkorea einwirken

Wie der russische Ministerpräsident Wladimir Putin auf der gestrigen dem Wirtschaftsforum in Wladiwostok mitteilte, wolle er Nordkorea wieder zurück an den Verhandlungstisch bringen und mit Regierungschef Kim Jong Un über dessen umstrittenes Atomprogramm sprechen, was nicht nur Besorgnis erregend ist, sondern auch gegen die UN-Vereinbarungen verstößt. Unterdessen warnte Putin auch davor, dass jede weitere jede Handlung, die zu einer weiteren Verstärkung der Spannungen führen könnte, die Situation nur noch verschärft.

Die Ministerpräsidentin von Südkorea Park Geun Hye und Ministerpräsident Shinzo Abe forderten Russland und weitere einflussreiche Staaten dazu auf, mehr Druck auf Pjöngjang auszuüben, damit das nordkoreanische Atomwaffenprogramm endlich aufgegeben wird.   

Denn Nordkorea hatte trotz UN-Sanktionen wiederholt Raketen abgefeuert. Der letzte „Raketentest“ fand erst letzten Monat statt. Und der eigentlich stillgelegte Plutoniumreaktor am AKW Yongbyon läuft, entgegen internationaler Absprachen auch wieder.  

 

 

August

17.08.2016

Nordkorea – Beängstigendes Atomwaffenprogramm

Nordkorea gab nun offiziell bekannt, seinen Plutoniumreaktor am AKW Yongbyon wieder in Betrieb zu nehmen. Dass dieser bereits schon seit dem Frühjahr läuft, bzw. im Mai schon einmal in Betrieb gewesen ist, belegten US-Satellitenbilder (antiatom-fuku berichtete). Hochangereichertes, also waffenfähiges Uran wird dort ebenfalls angereichert.

Angeblich wird Nordkorea durch die USA und einigen Ostasiatische Staaten bedroht und wolle sich „nur für den Fall der Fälle rüsten“, so die Regierung in Pjöngjang.   

Zudem führte Nordkorea entgegen den Vereinbarungen mit dem UN- Sicherheitsrat Anfang August einen erneuten Raketentest durch. Nicht nur Südkorea, vor allem Japan zeigt sich besorgt über das Vorgehen in Pjöngjang. Schon im Juli, sowie auch Anfang des Jahres wurden Raketen „getestet“.  

 

Juli

28.07.2016

Video-Tipp: Atom-Deal in Deutschland

Wer zahlt für den strahlenden Dreck, den die Atomkonzerne hinterlassen haben? Wir, die Steuerzahler, oder die Verursacher, also die Atomkonzerne, die ja eigentlich auch die komplette Verantwortung dafür tragen sollten. Wie sieht es wirklich aus mit dem deutschen Atomausstieg.

Siehe dazu das sehr informative Video der ARD „Der große Atom-Deal

Atommüll in Deutschland. Symbolfoto: AF

 

Juni

26.06.2016

AKW Hinkley Point und der Brexit

Für das britische AKW Hinkley Point wurde für den Bau eines neuen Reaktors (Hinkley Point C) bereits eine deftige Subvention durch EU-Gelder zugesichert. Wie sieht das jetzt nach dem Brexit aus? Wie wird die restliche EU nun damit umgehen? Denn schließlich ist das AKW Hinkley Poit ja ebenfalls raus!

Dazu hat die No Point von Greenpeace mehrere Informationen zusammengestellt.

 

07.06.2016

Nordkorea – Plutoniumreaktor in Betrieb

Sattelitenbilder belegen Aktivitäten am AKW Yongbyon in Nordkorea, einen Plutoniumreaktor, der international sehr umstritten ist.

Nicht nur US-Wissenschaftler, sondern sogar auch die IAEA ist besorgt. Denn schon im Mai hatte Machthaber Kim Yong Un seinen Atomkurs bekräftigt und die kürzlich durchgeführten Atomtests in der Öffentlichkeit als großen Erfolg angepriesen.

Der Plutoniumreaktor am AKW Yongbyon gilt offiziell „nur“ als Forschungsreaktor, produziert jedoch waffenfähiges Material für den Bau einer Atombombe.

Der Verdacht, dass die Anlage wieder in Betrieb ist, besteht schon länger und ist Anlass zur Sorge.

Schon in der Vergangenheit „begründete“ Kim Yong Un sein Atomwaffenarsenal damit, dass dieses „nur im Falle einer notwendigen Verteidigung zum Einsatz kommen würde“ (antiatom-fuku berichtete).

Was ebenfalls nicht gerade vertrauenserweckend ist, ist das neben den gesamten Machenschaften von Diktator Kim Yong Un eine Begehung der Anlage durch internationalen Behörden nicht zugelassen wird. Ursprünglich sollte die Anlage, wie auf internationaler Ebene vereinbart sogar 2007 stillgelegt werden, eine Abmachung, an der sich Nordkorea ebenfalls nicht gehalten hatte.

 

Mai

08.05.2016

Nordkorea: Atomwaffen „nur“ zur Verteidigung

„Wie beruhigend! Nordkorea will Atomwaffen „nur“ zur Verteidigung, aber nicht für einen Erstschlag einsetzen“ so die Worte von Machthaber Kim Jong Un auf dem Parteikongress in Pjöngjang. Er fordert Gespräche mit Südkorea, aber die USA soll ihm fern bleiben. . .

Siehe dazu den ausführlichen Artikel der Tagesschau

 

05.05.2016

Shinzo Abe zu Besuch in Berlin

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe (LDP) traf sich gestern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Besprochen wurden Themen wie Strukturreformen, Investitionen, Geld- und Haushaltspolitik, die die beiden beim nächsten G7-Gipfel Ende Mai auf der Tagesordnung ganz oben anstellen wollen.  

Siehe dazu den ausführlichen Artikel vom Handelsblatt online

AKW Philippsburg, Reaktor 2 – Gefälschte Sicherheitsüberprüfungen

Nach dem sich am AKW Philippsburg herausgestellt hat, das wichtige Sicherheitsüberprüfungen im Rahmen der Revision am Reaktor 2 nur dokumentiert, aber nicht durchgeführt worden sind, wurde die Wiederinbetriebnahme des Reaktors durch das Land Baden-Württemberg vorerst untersagt.

Laut dem Betreiber EnBW liegt die Schuld bei einer Fremdfirma, die für die technische Überprüfung des Reaktors zuständig gewesen ist.

Der Betreiber EnBW wurde nun verpflichtet, die erforderlichen Prüfungen erneut durchzuführen. Ob der Vorfall weitere Konsequenzen hat, ist nicht bekannt.

 

April

26.04.2016

Tschernobyl – 30 Jahre danach und immer noch gefährlich

Heute jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Male. Am 26.04.1986 explodierte dort der Reaktor 4, als ein Test durchgeführt worden ist. Dieser lief aus dem Ruder und mündete dann in einen Super-GAU, dessen Folgen bis heute noch zu spüren sind.

Anlässlich des 30. Jahrestages fanden in der Ukraine Gedenkfeiern statt. Immer noch leidet ein Großteil der Bevölkerung in der Ukraine und in Weißrussland unter den Folgen der Radioaktivität.

Am AKW Tschernobyl müssen weiterhin Maßnahmen für eine Schadensbegrenzung ergriffen werden. Die neue Schutzhülle, die den alten Sarkophag ersetzen soll, befindet sich noch im Bau.

Siehe zu Tschernobyl und Japan und Ukraine im Vergleich auch unseren Artikel auf Aktuelles 2016, Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V.

 

07.04.2016

Belgien, AKW Doel – Technische Störung am Reaktor 1

Der Reaktor 1 am AKW Doel bei Antwerpen, Belgien wurde heute Nacht wegen einer technischen Störung außerplanmäßig heruntergefahren. Konkrete Angaben zur Ursache gab es vom Betreiber Electrabel bisher nicht und die Atomaufsichtsbehörde FANC beschwichtigt. Hierzu hat die „KrATZ“ einen ausführlichen Bericht zusammengestellt.  

 

05.04.2016

Nordkorea: Sattelitenbilder zeigen verdächtige Aktivitäten am AKW Yongbyon  

Sattelitenbilder zeigen, dass aus dem Schornstein des Plutoniumreaktors Yongbyon Rauch aufsteigt, was auf einen laufenden Betrieb schließen lässt. Die Regierung in Pjöngjang steht wegen seinem Atomwaffenprogramm quasi laufend in der Kritik. Mittlerweile wird auch der Ton zwischen den USA und Nordkorea immer schärfer und das Verhältnis zum direkten Nachbar Südkorea ist ebenfalls ziemlich angespannt.

Siehe dazu auch den ausführlichen Bericht der Süddeutschen Zeitung.

 

03.04.2016

Nordkorea provoziert erneut

Nach dem sogenannten Raketentest von Mitte März (antiatom-fuku berichtete), provoziert der Diktator Kim Yong Un erneut, indem das GPS-Satellitennavigationssystem vom Nachbar Südkorea gestört wird. Dort gab schon vor Monaten Störungen, die, wie man jetzt weiß, durch Nordkorea verursacht worden sind.

Auch eine Flugabwehrrakete wurde jetzt wieder einmal abgefeuert, was als Provokation gegen Japan und USA zu werten ist.

Siehe dazu auch den ausführlichen Artikel der FAZ

 

Iran – Verstoß gegen das Atomabkommen?

Mit den kürzlich durchgeführten Raketentests steht die iranische Regierung in Teheran nun unter Verdacht, sich nicht an das Atomabkommen, was im Januar 2016 in Kraft getreten ist, zu halten. Mit dem Abkommen habe man sich geeinigt, dass Iran sein Atomprogramm drastisch zurückfährt und im Gegenzug der Westen die erhobenen Sanktionen wieder zurücknimmt.

Siehe dazu den ausführlichen Bericht der Tagesschau

 

März

18.03.2016

Nordkorea – Erneuter Raketentest

Nordkorea testet neue Mittelstreckenrakete,  die von der Reichweite her problemlos Japan erreichen könnte. Siehe dazu das Video vom Nachrichtendienst Reuters und den Bericht von Spiegel inline.

Raketenabschuss durch Nordkorea. Bild: Screenshot

06.03.2016

Weiterbetrieb AKW Tihange – Experten sehen das zunehmend kritisch

Nach all den Störfällen an den maroden Reaktoren der AKWs Tihange und Doel, die sich vor allem in letzter Zeit immer mehr häufen, werden die Expertenmeinungen, auch unter Atombefürworter immer kritischer.

Unabhängige Experten aus der näheren und weiteren Umgebung und viele Bürgerinitiativen (länderübergreifend) halten den Weiterbetrieb beider Anlagen, vor allem wegen den teilweise sehr schlechten Zustand der schon in die Jahre gekommenen Reaktoren für nicht (mehr) verantwortbar. An 2 der insgesamt 7 belgischen Reaktoren wurden vor Jahren schon unzählige Haarrisse am Reaktordruckbehälter nachgewiesen (antiatom-fuku berichtete), die einen Weiterbetrieb eigentlich sofort verbieten müsste.  

Über die Zustände an den beiden belgischen AKWs Tihange und Doel, dem Procedere der Atomaufsichtsbehörde FANC und der Regierung berichtet jetzt auch die belgische Wochenscheitschrift „Le Vit“ (französisch) in einem aktuellen Artikel, der von der Aachener Zeitung „Kritische Aachener Zeitung (KrAZ) ins Deutsche übersetzt worden ist.

 

Nach UN-Sanktion – Nordkorea droht mit Atomwaffen

Die nordkoreanische Diktaturregierung in Pjöngjang reagiert auf die jüngsten Sanktionen der UN mit den Einsatz von atomaren Raketen. Diktator Kim Jong Un ließ erneut Atomwaffentests durchführen und seine Atomwaffen in Stellung bringen. Er wolle nur, für den Fall eines Angriffes Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Siehe dazu den ausführlichen Artikel mit Video der n-tv Nachrichten.

 

AKW Fessenheim – Vertuschte Beinahekatastrophe

Wie sich jetzt herausstellt, war der Störfall am AKW Fessenheim von vor zwei Jahren weitaus schlimmer, als zunächst angegeben. Dieses wurde jedoch wissentlich verschwiegen und verharmlost. Der damalige Störfall wäre fast in einem Super-GAU gemündet!

Siehe dazu den ausführlichen Artikel der Tageszeitung „Die Welt“.

 

Februar

07.02.2016

Besorgniserregend: Erneuter Raketentest durch Nordkorea

Nordkorea hat erneut einen Raketentest durchgeführt, bei dem angeblich nur eine Satellitenrakete ins All geschossen werden sollte. Dieses stößt jedoch auf internationale Kritik und Besorgnis, da die diktatorische Regiering in Pjöngjang im Rahmen ihres Atomprogramms schon mehrere Atomwaffentests in der Vergangenheit durchgeführte und auch das umstrittene AKW Yongbyon, was 2007 ja eigentlich stillgelegt worden ist,  wieder in Betrieb genommen hat (antiatom-fuku berichtete darüber).

Nordkorea steht nun unter Verdacht, dass eine nukleare Langstreckenrakete entwickelt werden soll, die das Festland der USA erreichen kann. Auch Japan und Nordkoreas Bündnisland China sind darüber besorgt.

 

Januar

17.01.2016

Iran setzt Atomabkommen um

Nach dem die iranische Regierung die zuvor getroffenen Vereinbarungen mit dem Westen weitgehend umgesetzt hat, sollen nun die verhängten Sanktionen wieder gelockert werden.

Nach Angaben der Regierung und der IAEA wurde ein Großteil der Zentrifugen, mit denen hochprozentiges waffenfähiges Uran konzentriert worden ist, demontiert. Und auch der Plutoniumreaktor am AKW Arak wurde außer Kraft gesetzt.

Ministerpräsident Ruhani befürwortet diesen Schritt und sieht der Lockerung freudig entgegen und spricht von einem Erfolg.

Israel zeigt sich jedoch skeptisch und besorgt.

Siehe dazu auch den ausführlichen Artikel der Welt.de

 

10.01.2016

Nordkorea verteidigt Atomtests

Nachdem die Diktaturregierung von Nordkorea am vergangenen Mittwoch stolz verkündete, dass der Test einer Wasserstoffbombe erfolgreich gewesen ist (verschiedene Medien berichteten), erntete Nordkorea wieder einmal scharfe Kritik auf internationaler Ebene. Dieser Kritik entgegnet Staatschef Kim Jong Un jedoch, indem er sein Atomwaffenprogramm sogar regelrecht verteidigt. Er wolle, wie er in den Medien verkünden ließ, die Kernwaffen nur für den Fall einer „notwendigen militärischen Verteidigung“ einsetzen.

Schon in der Vergangenheit provozierte Kim Yong Un mit Atomtests, um vor allem im ostasiatischen Raum die Muskeln spielen zu lassen.

Auch das AKW Yongbyon, was 2007 im gegenseitigen Einvernehmen mit der Internationalen Atombehörde IAEA eigentlich stillgelegt werden sollte, ist wieder in Betrieb. Schon in früherer Zeit stand Nordkorea im Verdacht in Yongbyon waffenfähiges Plutonium herstellen zu wollen.

Ob es sich bei den jetzigen Tests um eine reale Wasserstoffbombe handelt, wird durch südkoreanische und US-Behörden jedoch angezweifelt.

Siehe dazu auch den Artikel von n-tv.