2017 in Deutschland und dem Umland

aus dem Jahr 2017 in umgekehrter Chronologie. Das heißt: Das aktuellste folgt zuerst.

 

Juni

26.06.2017

AKW Tihange: 90 km Menschenkette von Tihange bis Aachen

Die Menschenkette vom gestrigen Sonntag, eine sehr gut gelungene Aktion, an der etwa 50.000 Leute teilnahmen, reichte über 90 km vom AKW Tihange in Belgien, über Maastricht, Holland bis nach Aachen. Mit dieser Aktion machten die Teilnehmer auf die rissigen Reaktoren an den AKWs Tihange und Doel in Belgien aufmerksam, die in diesem Zustand eine außerordentliche Gefahr für die Bevölkerung darstellen.

Neben dem Bürgermeister von Aachen, Marcel Philipp (CDU) fordert auch der angehende Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet (CDU) eine sofortige Abschaltung der Pannenreaktoren.

Siehe dazu auch den Artikel und Video vom n-tv

 

08.06.2017

Nordkorea: Gleich mehrere Raketenabschüsse

Nordkorea hat wieder erneut Raketentests durchgeführt und gleich mehrere Raketen abgefeuert, mit denen problemlos Schiffe angegriffen werden könnten. Damit verstößt Pjöngjang wieder einmal gegen die UN-Resolution.

Ausführlich im Artikel der Tagesschau online.

 

Mai

29.05.2017

Nordkorea provoziert mit erneuten Raketentest

Trotz internationaler Warnungen hat Nordkorea wieder eine Rakete in Richtung Japan abgefeuert. Als Reaktion wollen Japan und USA nun „Maßnahmen“ gegen Nordkorea ergreifen.

Mehr dazu im Ausführlichen Bericht und Video der DW

 

Südkorea: Störfall im AKW

Am AKW Wolsong, Südkorea ereignete sich gestern ein Störfall mit Reaktorschnellabschaltung (Resa) im Reaktor 1, der zum fraglichen Zeitpunkt wegen einer bevorstehenden Wartung in seiner Leistung nach und nach gedrosselt worden ist. Der plötzliche Ausfall zweier Kühlpumpen des Reaktors führte zur Resa. Laut dem Betreiber sei keine Radioaktivität ausgetreten. Der Ausfall der beiden Kühlpumpen hätte laut dem Betreiber ebenfalls keine Gefahr dargestellt, da der Reaktor mit insgesamt 4 Kühlpumpen ausgestattet ist.

 

14.05.2017

Nordkorea: Erneuter Raketentest

Südkoreanische Medien berichten, dass heute Morgen in der Frühe eine ballistische Rakete, die in der Provinz P’yongan-buk-do, Nordkorea gezündet, in Richtung Japan geschossen worden ist und dann nach 400 km ins Meer stürzte.

Pjöngjang hatte im letzten und in diesem Jahr schon häufiger mit Raketentests provoziert.

Kim Jong Un signalisierte diese Woche zwar eine Bereitschaft für Gesprächen mit dem USA, scheint aber dennoch weiterhin sehr uneinsichtig, womit die Ausgangslage möglicher Gespräche eher schwierig sein dürfte.

Siehe auch das Video des Senders NHK (japanisch):

 

April

28.04.2017

Nordkorea provoziert mit Kriegsvideo

Der nordkoreanische Nachrichtensender „Arirang-Meari“ stelle am Mittwoch eine Videoanimation mit dem Titel „Im Rahmen der Zerstörung“ ins Netz, bei der ein US-Schiff im Fadenkreuz ist: Es ist Nordkoreas trotzige Antwort auf die Reaktion des Westens in Bezug auf Nordkoreas jüngsten Raketentests.

Siehe dazu den Artikel der N24

 

16.04.2017

Nordkorea – erneut Rakete abgeschossen

Allen Warnungen zum Trotz hat Nordkorea einen neuen Raketentest durchgeführt. Dieser verlief jedoch erfolglos, da die Rakete unmittelbar nach dem Start explodierte.

Siehe dazu den ausführlichen Artikel der Tagesschau. 

 

14.04.2017

Nordkorea: Geplanter Atomtest – USA überlegt militärischen Eingriff

Nach Angaben der US-Behörden bereitet Nordkorea einen neuen Atomtest vor und verschärft somit seine Provokationen gegenüber dem Westen. Als Reaktion darauf erwägt US-Präsident Donald Trump einen Militärschlag gegen Nordkorea. „Notfalls“ will Trump, wenn Nordkoreas einziger Verbündeter China nicht deeskalierend auf Pjöngjang einwirken will, das Problem im Alleingang „lösen“.

Siehe dazu den ausführlichen Artikel des Schweitzer Tagesanzeiger.

 

05.04.2017

Nordkorea provoziert mit erneuten Raketentests

Heute Morgen feuerte Nordkorea wieder einmal eine Rakete in Richtung Japan ab.  Laut südkoreanischen und US-Medien ist die erneute Provokation aus Pjöngjang wahrscheinlich eine Reaktion auf das geplante Treffen zwischen USA und China. Denn Präsident Donald Trump fordert von Chinas Regierung ein konsequentes Vorgehen gegen Nordkoreas Atomprogramm und drängt China auch dazu, bestehende Handelsbeziehungen zu Nordkorea einzuschränken. Andernfalls würde die US-Regierung das „Problem mit Nordkorea selbst in die Hand nehmen“.

Siehe dazu den ausführlichen Bericht und beide Videos der Süddeutschen Zeitung.    

 

März

26.03.2017

Nordkorea baut Atomproramm aus – Yukiya Amano, IAEA besorgt

Der IAEA Chef Yukiya Amano äußerte sich diese Woche sehr besorgt wegen dem Atomprogramm in Nordkorea, dass durch Machthaber Kim Yong Un weiter vorangetrieben wird. So wurde z.B. die Kapazität der Urananreicherungsanlage auf das Doppelte erhöht. Erst am vergangenen Wochenende wurde wieder ein Raketentest durchgeführt.

Das ist eine Entwicklung, die nicht nur die IAEA, sondern die internationale Gemeinschaft insgesamt beunruhigt. Das nordkoreanische Atomprogramm sei in eine "neue Phase" getreten, so Amano.

Siehe dazu den ausführlichen Bericht der DW mit Hintergrundinformationen.

 

17.03.2017

Nordkorea droht den USA mit atomaren Langstreckenraketen

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un provoziert weiter und den USA mit Atomschlägen. Als Reaktion darauf erwägen die USA ebenfalls Militärschläge.

Wie wird der neue US-Präsident Donald Trump damit umgehen? – Eine Analyse des Handelsblatts online

 USA: Militärschläge gegen Nordkorea sind "eine Option" – Ein Bericht der DW

 

05.03.2017

China & Südkorea – Bedenken wegen hoher Strahlung in Japan

In China und Südkorea sind die Bedenken wegen der erhöhten Radioaktivität in Japan wieder neu aufgeflammt. Dies wirkt sich bereits negativ auf den Tourismus in Japan aus. Auch zur allseits beliebten Kirschblütensaison planen dieses Mal deutlich weniger Chinesen und Südkoreaner eine Reise nach Japan, so dass im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist.

Ausschlaggebend für die wiederaufflammenden Bedenken sind die extrem hohen Strahlenwerte, die Anfang Februar am havarierten AKW Fukushima dai ichi im Sicherheitsbehälter von Reaktor 2 gemessen worden sind (antiatom-fuku berichtete). Verschiedene Medien in China und Südkorea warnten vor Reisen nach Japan, insbesondere in den Nordosten (Tohoku-Region), bzw. rieten zur Vorsicht. Eine koreanische Fluggesellschaft fliegt seit Februar auch nicht mehr den Flughafen von Fukushima an. Laut koreanischen Experten sei dies jedoch ein wenig überzogen, da die am Flughafen Fukushima (57 km westlich vom AKW Fukushima dai ichi) gemessene Strahlung sogar niedriger ist, als in Seoul.  

 

Februar

13.02.2017

Nordkorea provoziert -  internationale Gemeinschaft alarmiert

Nach dem Raketentest von gestern, womit Machthaber Kim Jong Un wieder einmal die internationale Gemeinschaft provoziert, fordern USA, Japan und Südkorea eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Auch Russlands Ministerpräsident Putin zeigt sich besorgt.

Mehr dazu im ausführlichen Bericht der Wirtschaftswoche

 

12.02.2017

Nordkorea – Raketentest, Provokation in Richtung Japan und USA

Südkoreanischen Medien zufolge hat Nordkorea wieder einen sogenannten Raketentest durchgeführt und eine ballistische Rakete in Richtung japanisches Meer abgeschossen. Machthaber Kim Jong Un überlegt sogar den Test einer Langstreckenrakete. Internationale Medien vermuten, dass Kim Jong Un vor allem die Reaktion des neuen US-Präsidenten Donald Trump testen will. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe, der zurzeit in den USA zu Besuch bei Trump ist, verurteilt diesen Ratentest aufs schärfste. Trump sagt Abe „Unterstützung“ zu und Südkorea kündigt eine „empfindliche Strafe“ für Nordkorea an.

Mehr dazu im ausführlichen Bericht der DW.

 

04.02.2017

USA/Japan: Nach iranischen Raketentests – harsche Kritik an Teheran

Bei einer Pressekonferenz in Tokyo traf sich die japanischen Verteidigungsministerin Tomomi Inada (LDP) mit dem amerikanischen Verteidigungsminister James Mattis. Bezugnehmend auf den Raketentest, den Iran in der vergangenen Woche durchführte, fordert Mattis nun weitere Sanktionen für Iran. Die Regierung in Teheran, die sich nicht an das Atomabkommen gehalten hat, zeigt sich trotz allem sehr uneinsichtig. Zu dem steht Iran auch unter Verdacht, den Terror zu unterstützen.

Nicht nur Iran, sondern auch Nordkorea stellt wegen seinem Atomprogramm und bereits durchgeführten Raketentests, zuletzt 2016 (antiatom-fuku berichtete), laut den beiden Verteidigungsministern eine ernsthafte Bedrohung dar.

Siehe dazu auch den Artikel und Video der FAZ

 

Januar

17.01.2017

Konsequenz aus Fukushima - Taiwan beschließt Atomausstieg

Taiwan hat aus der Reaktorkatastrophe von Fukushima gelernt und will nun bis 2025 komplett aus der Atomkraft aussteigen. Zurzeit sind in Taiwan drei AKWs am Netz und decken 16% des Strombedarfs. Die Pläne eines vierten AKW wurden bereits 2014 auf Eis gelegt. Als Ersatz sollen nun die erneuerbaren Energien, die zurzeit nur bei 4% liegen, massiv ausgebaut werden. Diese sollen in den nächsten Jahren mindestens 20% des Strombedarfs decken.

Das beschloss jetzt die Regierung unter Ministerpräsidentin Tsai Ing-Wen (Demokratischen Fortschrittspartei), die im Wahlkampf den zeitnahen Atomausstieg versprach, daraufhin im Mai 2016 die Wahl gewann und nun ihr Versprechen einlöst.

Denn seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 hat die Kernenergie enorm an Akzeptanz in der Bevölkerung verloren.  

 

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