2018 In Deutschland und dem Umland

aus dem Jahr 2018 in umgekehrter Chronologie. Das heißt: Das aktuellste folgt zuerst.

 

25.03.2018

Atomwaffen Nordkorea – Trump will sich mit Kim Jong Un treffen

US-Präsident Donald Trump will sich in Kürze mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen, und über ein mögliches Ende des nordkoreanischen Atomprogramms verhandeln. Ob das gelingt, ist laut dem Nordkorea-Experten Gerhard Mangott jedoch eher unwahrscheinlich. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte sogar einen Atomkrieg auslösen.

Mehr dazu im Artikel der Web.de.

 

05.03.2018

IAEA warnt die USA vor Beendigung des Atomabkommens mit Iran

Direkt zur Eröffnung des Gouverneursrats, der heute in Wien begann, warnte die IAEA den US-Präsidenten Donald Trump vor eine eventuelle Beendigung des Atomabkommens mit dem Iran. Denn somit wäre eine Überwachung Irans bezüglich des nuklearen Materials äußerst schwierig. Das im Januar 2016 in Kraft gesetzte Atomabkommen sah für den Iran strenge Auflagen zur Nutzung der Atomkraft für mindestens zehn Jahre vor. Nun erwägen die USA jedoch eine Aufkündigung des Abkommens.

Der Iran verfügt über zahllose Zentrifugen zur Herstellung von waffenfähigen hochangereichertem Uran und einem Plutoniumreaktor am AKW Arak.

Siehe auch den Artikel der wallstreet-online.

 

01.02.2018

AKW Tihange – gefährlicher als bisher angenommen

Bisher unveröffentlichte Dokumente der belgischen Atomaufsicht FANC, die nun verschiedenen Medien vorliegen, zeigen, dass es zwischen 2013 und 2015 acht sogenannte „Precursor“ am Reaktor 1, AKW Tihange gegeben hat. Bei diesen Vorfällen handelt es sich um mögliche Vorboten für gravierende Schäden im Reaktor, die ggf. zu einer Nuklearkatastrophe führen könnten.

Bisher galt immer der Reaktor 2, aufgrund seiner zahllosen Haarrisse als erhöhtes Sicherheitsrisiko. Nun stellt sich aber heraus, dass Reaktor 1 möglicherweise noch gefährlicher ist.

Dazu mehr im ARD-Magazin „Monitor“ heute Abend um 21:45 Uhr, bzw. in der Mediathek der ARD.

 

11.01.2018

Tschechisches AKW: Sicherheitsmängel werden in Kauf genommen

Das tschechische AKW Dukovany, nahe der österreichischen Grenze soll um zwei weitere Reaktoren erweitert werden. Das bereits über 4 Reaktoren sowjetischer Bauart verfügende AKW Dukovany ist wegen seiner enormen Sicherheitsmängel vor allem im Nachbarland Österreich heftig umstritten. Denn die 4 Reaktoren aus den Jahren 1985 bis 1987 verfügen über keinen Sicherheitsbehälter! Zudem wurde entgegen aller Sicherheitsbedenken die Leistung der 4 Reaktoren, um den Profit zu maximieren, deutlich erhöht. Die ursprüngliche Laufzeit, die in ein paar Jahren eigentlich enden sollte, wurde bis 2030 verlängert.

Die beiden neuen Reaktoren, die nun gebaut werden sollen, verfügen über eine Gesamtleistung von 2400 MW.

Die 4 bestehenden Altreaktoren müssen laufend wegen Störfälle außerplanmäßig abgeschaltet werden. Der letzte Störfall liegt keine 2 Wochen zurück. Ein weiteres Problem für den AKW-Standort, vor allem in Bezug die geplante Erweiterung um 2 weitere Reaktoren, ist die Gefahr, dass das Wasser aus dem angrenzenden Fluss Jihlava u.U. für die Reaktorkühlung gar nicht ausreichend ist.  

 

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