AKW Status/ Zusatzinformationen

Januar 2019

Landesweit sind 9 Reaktoren an 5 AKWs am Netz:

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, AKW Sendai, Reaktor 1 und 2, AKW Takahama, Reaktor 3 und 4 und AKW Ikata, Reaktor 3.

Gesamtübersicht:

AKWs, die in Japan in Betrieb sind (insgesamt 9 Reaktoren):

AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, bd. DWR

AKW Takahama, Reaktor 3 und 4, bd. DWR

AKW Ikata, Reaktor 3, DWR   

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, bd. DWR

AKW Sendai, Reaktor 1 und 2, bd. DWR

Davon sind folgende Reaktoren neben „normalen“ Uran- auch mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückt (insgesamt 4 Reaktoren):

AKW Takahama, Reaktor 3 mit 28, und Reaktor 4 mit 20 MOX

AKW Ikata, Reaktor 3 mit 16 MOX

AKW Genkai, Reaktor 3 mit 32 MOX

AKWs, die sich noch in der Sicherheitsüberprüfung der Atomaufsichtsbehörde NRA befinden (insgesamt 12 Reaktoren):

AKW Tomari, Reaktor 1,2 und 3

AKW Ōma, Reaktor 1, „verbesserte Form“ des SWR, der als Voll-MOX-Reaktor

                                 genutzt werden soll und sich noch im Bau befindet.  

AKW Higashidori, Reaktor 1, SWR

AKW Onagawa, Reaktor 2, SWR

AKW Shika, Reaktor 2, SWR

AKW Tsuruga, Reaktor 2, DWR

AKW Hamaoka, Reaktor 3 und 4, bd. SWR

AKW Shimane, Reaktor 2 und 3, bd. SWR

Reaktoren, für die nach erfolgter Nachrüstung einen Laufzeitverlängerung für weitere 20 Jahre defacto schon zugesichert worden ist (insgesamt 6 Reaktoren):

AKW Kashiwazaki Kariwa, Reaktor 6 und 7, bd. SWR

AKW Tokai 2, SWR

AKW Mihama, Reaktor 3, DWR

AKW Takahama, Reaktor 1 und 2, bd. DWR

AKWs, die nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, also nach Einführung strengerer Sicherheitsanforderungen quasi keine Aussicht auf „bestehen“ der NRA-Überprüfung haben und aufgrund dessen stillgelegt worden sind (insgesamt 10 Reaktoren):

AKW Onagawa, Reaktor 1, SWR

AKW Tsuruga, Reaktor 1, SWR

AKW Mihama, Reaktor 1 und 2, bd. DWR

AKW Ōi, Reaktor 1 und 2, bd. DWR

AKW Shimane, Reaktor 1, SWR

AKW Ikata, Reaktor 1 und 2, bd. DWR

AKW Genkai, Reaktor 1, DWR

Reaktoren, für die jeweiligen Betreiber bei der Atomaufsichtsbehörde NRA weder einen Antrag auf Stilllegung, noch auf Überprüfung auf Entsprechung der gesetzlich festgelegten Sicherheitsanforderungen mit nachfolgender Genehmigung zur Wiederinbetriebnahme gestellt haben (insgesamt 13 Reaktoren):

AKW Onagawa, Reaktor 3, SWR

AKW Kashiwazaki Kariwa, Reaktor 1,2,3,4 und 5, alles SWR

AKW Shika, Reaktor 1, SWR

AKW Hamaoka, Reaktor 5, SWR

AKW Genkai, Reaktor 1, DWR

Bezüglich der Stilllegung der Reaktoren 1,2,3 und 4 am AKW Fukushima Daini, alles SWR, ist man sich, trotz offiziellen Ankündigungen einer Stilllegung, immer noch nicht einig. Das AKW Fukushima Daini wird wie auch das havarierte AKW Fukushima Daiichi und das AKW Kashiwazaki Kariwa vom Stromkonzern Tepco betrieben, der auch am AKW Higashidori beteiligt ist.

 

Dezember 2018

Landesweit sind 9 Reaktoren an 5 AKWs am Netz:

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, AKW Sendai, Reaktor 1 und 2, AKW Takahama, Reaktor 3 und 4 und AKW Ikata, Reaktor 3.

Mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückte Reaktoren:

Ikata 3 mit 16 MOX, Takahama 4 mit 20 MOX, Takahama 3 mit 28 MOX und Genkai 3 mit 32 MOX.

Altreaktoren, für die eine Laufzeitverlängerung erteilt worden ist:

AKW Tokai, Reaktor 1 und 2 (bd. SWR)

AKW Mihama 3 (DWR)

AKW Tokai 2 (SWR)

November 2018

Landesweit 9 Reaktoren an 5 AKWs am Netz: 

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, AKW Sendai, Reaktor 1 und 2, AKW Takahama, Reaktor 3 und 4 und AKW Ikata, Reaktor 3.

AKW Ikata, Reaktor 3, gerichtlich verhängter Betriebsstopp wurde am 26.10.2018 wieder aufgehoben.

Mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückte Reaktoren:

Ikata 3 mit 16 MOX, Takahama 4 mit 20 MOX, Takahama 3 mit 28 MOX und Genkai 3 mit 32 MOX.

Oktober 2018

Landesweit 8 Reaktoren an 5 AKWs am Netz: 

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, AKW Sendai, Reaktor 1 und 2, AKW Takahama, Reaktor 4 und AKW Ikata, Reaktor 3.

AKW Ikata, Reaktor 3, gerichtlich verhängter Betriebsstopp wurde am 26.10.2018 wieder aufgehoben.

Mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückte Reaktoren:

Ikata 3 mit 16 MOX, Takahama 4 mit 20 MOX und Genkai 3 mit 32 MOX.

September 2018

Landesweit 7 Reaktoren an 4 AKWs am Netz: 

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, AKW Sendai, Reaktor 1 und 2, AKW Takahama, Reaktor 4.

AKW Ikata, Reaktor 3, vorübergehender Betriebsstopp per Gericht (OLG Hiroshima, Urteil von 12/2017). Erneute Verhandlung noch in diesem Monat.

Neben Uranbrennelementen auch mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückte Reaktoren: Ikata 3 (16 MOX), Takahama 4 (20 MOX) und Genkai 3 (32 MOX).

August 2018

Landesweit 5 Reaktoren an 3 AKWs am Netz: 

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4 und AKW Sendai, Reaktor 1.

AKW Ikata, Reaktor 3, vorübergehender Betriebsstopp per Gericht bis September, dann Neuentscheidung (OLG Hiroshima, Urteil von 12/2017).

27 Reaktoren an 16 AKWs werden/wurden durch die Atomaufsichtsbehörde NRA auf Erfüllung der gesetzlich festgelegten Sicherheitsanforderungen überprüft, bzw. schon zur Wiederinbetriebnahme freigegeben.

Juli 2018

Landesweit 6 Reaktoren an 4 AKWs am Netz:  

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, AKW Sendai, Reaktor 1 und AKW Takahama Reaktor 3.

AKW Ikata, Reaktor 3 gerichtlich angeordneter vorübergehender Betriebsstopp (OLG Hiroshima, Urteil von 12/2017)

Juni 2018

Landesweit 5 Reaktoren an 4 AKWs am Netz:  

AKW Genkai, Reaktor 3, AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, AKW Sendai, Reaktor 1 und AKW Takahama Reaktor 3.

Der Reaktor 4 am AKW Genkai soll Anfang Juni wieder hochgefahren werden (wegen technischer Probleme mehrfach verschoben).

AKW Ikata, Reaktor 3 gerichtlich angeordneter vorübergehender Betriebsstopp (OLG Hiroshima, Urteil von 12/2017)

 

April 2018

AKW Genkai, Reaktor 3 wegen technischer Störung wieder vom Netz, jedoch nicht komplett heruntergefahren.

Landesweit 4 Reaktoren an 3 AKWs am Netz:  

AKW Sendai, Reaktor 2

AKW Ōi, Reaktor 3

AKW Takahama, Reaktor 3 und 4

 

März 2018

5 Reaktoren an 4 AKWs am Netz:

 

Januar 2018

Reaktoren am Netz: 4 Reaktoren an 2 AKWs.

AKW Sendai, Reaktor 1 und 2, mit jeweils 157 Uranbrennelementen

AKW Takahama, Reaktor 3 mit 133 Uran- und 24 plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen, Reaktor 4 mit 153 Uran- und 4 plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen 

Weiterbetrieb per Gericht untersagt:

AKW Ikata, Reaktor 3. (OLG Hiroshima, Urteil vom 13.12.2017) Der Reaktor ist mit 141 Uran- und 16 plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückt.

Reaktoren, die angefahren werden sollen: 4 Reaktoren an 2 AKWs.  

Die Wiederinbetriebnahme der Reaktoren 3 und 4 am AKW Ōi und der Reaktoren 3 und 4 am AKW Genkai, die ursprünglich schon im vergangenen Herbst erfolgen sollte, wird wegen Mängel laufend verschoben. Nächstmöglicher Termin ist März bzw. Mai 2018.

NRA-Freigabe in Aussicht, bzw. schon erfolgt:

AKW Kashiwazaki Kariwa, Reaktor 6 und 7 (beides eine sogenannte verbesserte Form des Siedewasserreaktors)

Laufzeitverlängerung (20 weitere Jahre) für Altreaktoren:

AKW Takahama, Reaktor 1 und 2

AKW Mihama, Reaktor 2

Diese werden jetzt nachgerüstet und anschließend erneut durch die NRA überprüft.

 

Oktober 2017

AKWs in Betrieb: landesweit 4 Reaktoren an 2 AKWs

AKW Sendai, Reaktor 1 und 2

AKW Takahama, Reaktor 3 und 4

Wegen Wartung vom Netz: AKW Ikata, Reaktor 3 bis Ende Januar 2018

Juni 2017

Zurzeit laufen in Japan 5 Reaktoren:

AKW Sendai, Reaktor 1 und 2 beide mit je 157 Uranbrennelementen

AKW Ikata, Reaktor 3 mit 141 Uran- und 16 plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen

AKW Takahama, Reaktor 4 mit 153 Uran- und 4 plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen

Der Reaktor 3 am AKW Takahama, der mit 133 Uran- und 24 plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückt ist, wurde am 06.06.2017 angefahren.

Die Wiederinbetriebnahme der Reaktoren 3 und 4 am AKW Ōi und die der Reaktoren 3 und 4 am AKW Genkai ist für den kommenden Herbst geplant. 

Forschungsreaktoren:

Von den landesweiten Forschungsreaktoren, 22 Stück bis 2011, werden 13 stillgelegt und 6 von der Atomaufsichtsbehörde NRA auf Erfüllung der gesetzlich festgelegten Sicherheitsstandards überprüft. 3 weitere Reaktoren wurden von der NRA bereits freigegeben. Der Forschungsreaktor der Kindai Universität Osaka ist seit 04/2017 wieder in Betrieb. Der erste Forschungsreaktor „KUCA“, der Universität Kyoto läuft seit 06/2017 und der zweite „KUR“, soll Mitte Juli angefahren werden.

 

März 2017

In Japan sind zurzeit 3 Reaktoren an 2 AKW in Betrieb:

AKW Sendai, Reaktor 1 und 2

AKW Ikata, Reaktor 3

Folgende Reaktoren, die bereits von der Atomaufsichtsbehörde NRA freigegeben worden sind und im Herbst dieses Jahres möglicherweise wieder ans Netz gehen könnten:

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4

AKW Ōi, Reaktor 3 und 4

AKW-Status Oktober 2016

Zurzeit „nur“ 2 Reaktoren am Netz:

Reaktor 2 am AKW Sendai, Präfektur Kagoshima in Südjapan und

Reaktor 3 am AKW Ikata, Präfektur Ehime

Reaktor 1 am AKW Sendai ist seit dem 06.10.2016 in der Routinewartung, die voraussichtlich bis Dezember andauern soll.

 

August 2016

AKW Ikata - 3 Reaktoren am Netz!

Neben dem AKW Sendai, Präfektur Kagoshima (Südjapan) was mit zwei Reaktoren am Netz ist, ist nun der Reaktor 3 am AKW Ikata, Präfektur Ehime hinzugekommen. Der Reaktor 3, ein DWR, der jetzt am 12.08.2016 angefahren worden ist, wurde mit 16 MOX- und 141 „normalen“ Uranbrennelementen bestückt. Der ursprüngliche Termin von Ende Juli wurde aufgrund einer defekten Kühlpumpe, die ausgetauscht werden musste, verschoben. Das landesweit „nur“ 3

Reaktoren am Netz sind, ist dem massiven und dauerhaften Widerstand der Bevölkerung zu verdanken! Andernfalls wären mittlerweile fast alle Reaktoren wieder am Netz.  

Seit der Reaktorkatastrophe von 2011 wurden 7 Altreaktoren „aussortiert“, die stillgelegt werden sollen. Aber nicht etwa aus Sicherheitsgründen, sondern eher, weil eine Nachrüstung entsprechend der aktuellen Sicherheitsanforderungen der Atomaufsichtsbehörde NRA schlicht weg zu teuer wäre.

Das AKW Fukushima Daini, 12 km südlich vom havarierten AKW Fukushima Daiichi, gilt bisher noch nicht als offiziell stillgelegt. Dieses würde der Betreiber Tepco auch am liebsten wieder in Betrieb nehmen. „Das AKW sei ja schließlich noch funktionstüchtig“, so der Gedanke von Tepco, der auch noch versucht hatte, die „noch heilen“ Reaktoren 5 und 6 am AKW Fukushima Daiichi zu „retten“. (Das wird natürlich nicht laut gesagt.)

Zu den bereits beschlossenen Stilllegungen, sollen landesweit ggf. noch 4 weitere Reaktoren hinzukommen. Für 2 weitere Altreaktoren, für die ebenfalls eine Stilllegung angeraten wäre, hat es nun eine Laufzeitverlängerung für weitere 20 Jahre gegeben. Also eine Gesamtlaufzeit von 60 Jahren!

Schon 5 Reaktoren an 3 AKWs wurden von der Atomaufsichtsbehörde NRA als „sicher“ deklariert. 19 Reaktoren an 13 AKWs sind noch in der Überprüfung.

Reaktoren, die sich im Bau befinden: Shimane 3, Ōma, Kaminoseki

Per Gericht verboten: 4 Reaktoren

AKW Ōi, Reaktor 3 und 4, LG Fukui 04/2014

AKW Takahama, Reaktor 3 und 4, LG Ōtsu 07/2016.

 

Wie steht die Bevölkerung zu den AKWs?

Weiterhin massiver Widerstand in der Bevölkerung und bei einigen Lokalpolitikern, Präfekturgouverneuren, wie z.B. in der Präfektur Niigata, wo man sich gegen die Wiederinbetriebnahme zweier Reaktoren am Tepco-AKW Kashiwazaki Kariwa ausspricht. Dasselbe wird auch in der Präfektur Kagoshima passieren, indem der frisch gewählte Präfekturgouverneur, ein ausgesprochener Atomkraftgegner die Wiederinbetriebnahme der beiden Reaktoren am AKW Sendai nach Beendigung der bevorstehenden Wartung (Oktober/November 2016), nicht mehr genehmigen wird. Dann wäre nur noch 1 Reaktor in Japan am Netz.

 

 

Erneuerbare Energien, weg von der Atomlobby

Minamisoma, Präfektur Fukushima gab 2015 als erste Stadt offiziell bekannt, dass es aus der Kernenergie aussteigt, treibt die erneuerbaren Energien massiv voran und ignoriert die Versprechen und Lockangebote der Atomlobby.

Minamisoma war früher sehr stark von der Atomlobby abhängig. 50% der Arbeitsplätze standen in irgendeiner Form in Verbindung mit der Kernenergie.

Der Anteil an erneuerbaren Energien liegt in Japan bisher nur bei 11% (05/2016). Denn die Energiewende kommt landesweit nur sehr schleppend voran, weil die Regierung blockt.

Laut der Regierung soll der Anteil an erneuerbaren Energien bis 2030 bei 22 bis 24% im Energiemix liegen. Da ist aber deutlich mehr drin!

Der Anteil an Kernenergie hingegen soll 2030 bei unnötigen 20 bis 22% liegen. Das ist aber laut einer Greenpeace-Studie allerdings nur mit Laufzeitverlängerungen und AKW-Neubauten „möglich“, da die Altreaktoren i.d.R. nach einer 40-jährigen Laufzeit stillgelegt werden müssen. Ohne das wären „nur“ 14% bis 2030 „machbar“. Hier verschweigt die Regierung geplante Neubauten und weitere Laufzeitverlängerungen für alte Meiler.

AKW-Status 08/2016

AKWs, die die Überprüfung der Atomaufsichtsbehörde NRA auf Erfüllung der neuen Sicherheitsanforderungen bestanden haben und somit wieder in Betrieb genommen werden durften:

AKW Sendai, Reaktor 1 und 2

AKW Takahama, Reaktor 3 und 4

AKW Ikata, Reaktor 3

Tatsächlich in Betrieb sind zurzeit folgende Reaktoren:

AKW Sendai, Reaktor 1 und 2

AKW Ikata, Reaktor 3

 

Altreaktoren, die nach 40jähriger Laufzeit eine Laufzeitverlängerung für weitere 20 Jahre erhalten haben:

AKW Takahama, Reaktor 1 und 2

AKW Mihama, Reaktor 3

 

AKWs, die sich in der NRA-Überprüfung befinden:

AKW Onagawa, Reaktor 2

AKW Hamaoka, Reaktor 3 und 4

AKW Shimane, Reaktor 2

AKW Tokai, Reaktor 2

AKW Shika, Reaktor 2

AKW Higashidori, Reaktor 1

AKW Ōma, Reaktor 1 (im Bau)

AKW Tsuruga, Reaktor 2

AKW Mihama, Reaktor 3

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4

AKW Ōi, Reaktor 3 und 4

AKW Tomari, Reaktor 1,2 und 3

AKW Kashiwazaki Kariwa, Reaktor 6 und 7

Darunter haben folgende AKWs bereits einen Teil der NRA-Überprüfung, nämlich die „Erfüllung der Erdbebensicherheit“ „bestanden“:

AKW Mihama, Reaktor 3

AKW Genkai, Reaktor 3 und 4

AKW Ōi, Reaktor 3 und 4

AKW Tomari, Reaktor 1,2 und 3

AKW Kashiwazaki Kariwa, Reaktor 6 und 7

 

Weitere Hintergrundinformationen:

Greenpeace-Studie von Mai 2016 (japanisch):

 2030 年エネルギーミックスの現実度チェック:破綻する⽇本の原⼦⼒発電  

Energiemix 2030 – gegenwärtiger Check: Japan, die zum Scheitern verurteilten AKWs

 

AKW-Status Ende März 2016

Zurzeit laufen in Japan 2 Reaktoren (AKW Sendai, Südjapan). Im Februar waren es für kurze Zeit sogar schon 4 Reaktoren die liefen. Die beiden wieder angefahrenen Reaktoren am AKW Takahama, Präfektur Fukui wurden jedoch per Gerichtsurteil gestoppt (LG Otsu, Urteil von 03/2016).

Der fünfte von der Atomaufsichtsbehörde NRA freigegebene Reaktor 3 am AKW Ikata, Präfektur Ehime soll im Juli 2016 wieder ans Netz gehen.  

  

Laufende, bzw. wieder gestoppte Reaktoren:

1) AKW Sendai R1 seit 08/2015          (mit 157 „normalen“ Brennelementen)  läuft

2) AKW Sendai R2 seit 10/2015          (mit 157 „normalen“ Brennelementen)  läuft

3) AKW Takahama, R3 seit 01/2016   (mit 24 MOX und 133 „normal“)            stopp

4) AKW Takahama, R4 seit 02/2016   (mit 4 MOX und 153 „normal“)              stopp

5) AKW Ikata, R3 voraussichtlich ab 07/2016                                   in Vorbereitung

 

AKWs, die stillgelegt werden:

03/2015 AKW Mihama, R1 und 2   Kansai E-Werke

03/2015 AKW Shika, R1               Hokuriku E-Werke (aktive Verwerfung unter R 1)

03/2015 AKW Shimane, R1          Chukoku E-Werke (aktive Verwerfung unter R 1)

03/2015 AKW Genkai, R1             Kyushu E-Werke (40 Jahren erreicht, 1975)  

03/2015 AKW Tsuruga, R1           Japan Atomic Power

05/2016 AKW Ikata, R1               Shikoku E-Werke (40 Jahren erreicht, 1977)   

 

AKWs, die eventuell stillgelegt werden:

03/2015 AKW Takahama R1 und 2   (NRA-Entscheidung bis 07/2016)

03/2015 AKW Mihama R3    (NRA-Entscheidung bis 11/2016)

05/2015 AKW Shika R2 

11/2015 AKW Tsuruga, R2   

11/2015 AKW Tokai, R2 

 

 

Für weiter zurückliegende Informationen siehe Archiv AKW-Status/Zusatz-Info.