Fuku Info - aus den japanischen Nachrichten

19.09.2017

Ministerpräsident Abe erwägt Neuwahlen im Unterhaus

In Anbetracht sinkender Umfragewerte, will Ministerpräsident Shinzo Abe nun die Flucht nach vorne antreten, indem er Neuwahlen im Unterhaus in Erwägung zieht. Ein möglicher Termin könnte schon Sonntag, der 22.10.2017 sein. Der reguläre Termin für die kommende Neuwahl im Unterhaus wäre eigentlich erst im Herbst 2018.        

Gründe für die sinkenden Umfragewerten sind u.a. verschiedene Skandale in jüngerer Zeit, der Wiedereinstieg in die Atomkraft bei fehlender Notwendigkeit und die angestrebte Änderung des Artikels 9 im Militärgesetz zu Gunsten einer Kriegsführung.

Die Umbildung des Kabinetts im vergangenen Monat (antiatom-fuku berichtete) trug zu keiner Verbesserung der Umfragewerte bei. Nun erhofft sich Abe in Anbetracht der momentanen Nordkorea-Krise, sich gegenüber seinem Volk als „starke und souveräne“ Führungskraft präsentieren zu können, und somit das Vertrauen der Bürger zurück zu gewinnen.

Schon im Dezember 2014 erhaschte sich Abe nach signifikant sinkenden Umfragewerten durch Auflösung des Parlaments und vorgezogenen Neuwahlen im Unterhaus.

 

Vulkanasche problematisch für Reaktornotkühlung  

Nach neusten Erkenntnissen vermutet nun die Atomaufsichtsbehörde NRA, dass Vulkanasche die Notstromdieselaggregate für die Reaktorkühlung außer Betrieb setzten könnte. Davon wären dann 8 Reaktoren an 5 AKWs betroffen, die von der NRA bereits für „sicher“ befunden worden sind, und zum Teil auch schon wieder im Betrieb sind.

Denn der Filter, über den die Luft zum kühlen des Aggregats angesaugt wird, kann sich nämlich durch die Vulkanasche regelrecht zusetzen. Das Notstromaggregat wäre im Ernstfall dann nicht mehr einsatzbereit; mit fatalen Folgen bei fehlender Reaktorkühlung. Zu diesem „Phänomen“ stellte die NRA nun entsprechende Daten vor, die genau diese Vermutungen nämlich belegen könnten.

In Japan, vor allen auch in AKW-Nähe, sind Vulkanausbrüche keine Seltenheit. Vor allem der Vulkan Sakurajima in Kyushu, Südjapan, nicht sonderlich weit vom AKW Sendai, Präfektur Kagoshima, weist in letzter Zeit gehäuft Aktivitäten auf.   

 

17.09.2017

Umstrittenes AKW Kashiwazaki Kariwa – NRA hat jetzt Ausrede parat

Das umstrittene AKW Kashiwazaki Kariwa, Präfektur Niigata erhält nun doch die komplette Freigabe zur Wiederinbetriebnahme der Reaktoren 6 und 7. So kündigte es die Atomaufsichtsbehörde NRA nach einer Anhörung des Tepco-Managements an. Denn zuvor wurde die Freigabe nach bestandener Sicherheitsüberprüfung erst einmal nur unter Vorbehalt erteilt (antiatom-fuku berichtete).

Der noch amtierende NRA-Chef Shunichi Tanaka, der dieses so veranlasst hatte, „begründete“ seine jetzige Entscheidung damit, dass das AKW Fukushima dai ichi und das AKW Kashiwazaki Kariwa zwei unterschiedliche Anlagen sind, die auch dem entsprechend, auch wenn es ein und derselbe Betreiber ist, rein technisch gesehen unterschiedlich bewertet werden müssen. Das Tepco-Management, das nicht gerade durch Gewissenhaftigkeit überzeugt, beteuerte, dass im Falle einer Wiederinbetriebnahme der beiden Reaktoren am AKW Kashiwazaki Kariwa die Sicherheit an oberste Stelle, weit vor dem wirtschaftlichen Interesse stehen würde.

Die fünfjährige Amtszeit des NRA-Chefs Tanaka, die morgen eigentlich enden sollte, wird nun, da er noch ein paar Formalitäten zur Freigabe der beiden Reaktoren am AKW Kashiwazaki Kariwa zu tätigen hat, bis zum 18.09.2017 einschließlich verlängert. Danach erfolgt die offizielle Amtsübergabe an seinen Nachfolger Toyoshi Fuketa.  

 

13.09.2017

AKW Kashiwazaki Kariwa: NRA-Freigabe unter Vorbehalt

In der heutigen Konferenz der Atomaufsichtsbehörde NRA wurden die beiden Reaktoren 6 und 7 am AKW Kashiwazaki Kariwa, Präfektur Niigata unter Vorbehalt für die Wiederinbetriebnahme freigegeben. Nach Überprüfung durch die NRA entsprechen die beiden Reaktoren den gesetzlich festgelegten Sicherheitsanforderungen. Ein schriftlicher Bescheid soll in Kürze erfolgen.

Ob diese Freigabe erteilt werden soll oder nicht, wurde bereits in mehreren Sitzungen diskutiert, zuletzt am 06.09.2017 (antiatom-fuku berichtete).

Da das AKW Kashiwazaki Kariwa durch den selben Betreiber, nämlich Tepco, der auch das havarierte AKW Fukushima dai ichi zu verantworten hat, betrieben wird, ist die Wiederinbetriebnahme zweier Reaktoren am AKW Kashiwazaki Kariwa nicht nur in der lokalen Bevölkerung, sondern auch unter Fachleuten heftig umstritten. Tepco hingegen beteuert, dass ein sicherer Rückbau des AKWs Fukushima dai ichi nach besten Wissen und Gewissen erfolgen wird, und auch das AKW Kashiwazaki Kariwa verantwortungsvoll und sicher betrieben werden soll. Regelmäßige Kontrollen sollen ebenfalls erfolgen, so der Betreiber Tepco.

Um die lokale Bevölkerung von der „Notwendigkeit“ der Wiederinbetriebnahme des AKWs zu „überzeugen“ will die Atomaufsichtsbehörde NRA mit den Bürgern, die dem AKW jedoch eher ablehnend gegenüberstehen, in den Dialog treten.

Heftige Kritik kommt auch von unabhängigen Experten, die nämlich eine klare Aussage von der NRA fordern, also ein klares „ja“ oder „nein“, aber kein schwammiges „jain“. Denn wenn die Reaktoren 6 und 7 am AKW Kashiwazaki Kariwa wirklich technisch einwandfrei sind und freigegeben werden können, sollte das auch klar benannt werden, so die Kritiker; zumal der Betreiber Tepco, der auch schon eine gewisse Vorgeschichte aufweist, nun nicht gerade der zuverlässigste in der ja in punco Sicherheit und korrekter Vorgehensweise ist.    

   

10.09.2017

Präfektur Fukushima: Baldige Reisernte in dekontaminierten Gebieten

In den Ortschaften Iitate und Tomioka, die im Zuge der Reaktorkatastrophe von Fukushima evakuiert und dann nach einer Flächendekontamination wieder freigegeben worden sind, wurde versuchsweise Reis angebaut. Dieser ist nun fast erntereif und soll in diesem Herbst geerntet werden.

Die Bauern, die an diesem Projekt teilnehmen, zeigen sich sehr zuversichtlich. Laut den Präfekturbehörden und der JA Fukushima Mirai, die den landwirtschaftlichen Wiederaufbau in den radioaktiv verseuchten Gebieten vorantreiben, sei die zu erwartende radioaktive Belastung der Produkte in gesetzlich festgelegten Grenzbereich, so dass der Reis zum Verzehr geeignet ist und in den Handel gelangen darf.

Ähnliche Projekte in Orten, in denen schon zuvor der Evakuierungsbefehl aufgehoben worden ist, wurden bereits durchgeführt. So auch in Naraha, wo 2016 ein Versuchsreisfeld bestellt worden ist. Der dort geerntete Reis wurde für den Handel freigegeben.

Ähnliche Projekte fanden auch schon in der Viehzucht statt, bei denen z.B. die Milch der Kühe zur Weiterverarbeitung in den Handel gebracht worden ist.

Unabhängige Experten und große Teile der lokalen Bevölkerung stehen diesen Projekten jedoch eher mit Vorbehalt gegenüber.

 

06.09.2017

AKW Kashiwazaki Kariwa – Sicherheitsüberprüfung nahezu abgeschlossen

Die Sicherheitsüberprüfung der Reaktoren 6 und 7 am AKW Kashiwazaki Kariwa, Präfektur Niigata kommt nun bald zum Abschluss. Das zu erwartende Prüfergebnis lässt den Betreiber Tepco auf eine Freigabe beider Reaktoren hoffen. In einer heute abgehaltenen Konferenz ließ die Atomaufsichtsbehörde NRA aber auch verlauten, dass die Freigabe beider Reaktoren erst einmal unter Vorbehalt erfolgen wird. Denn der Betreiber Tepco, der auch das havarierte AKW Fukushima dai ichi in der Nachbarpräfektur zu verantworten hat, soll, so NRA-Chef Shunichi Tanaka, erst ein realisierbares Konzept für den weiteren Rückbau der havarierten Reaktoren vorlegen. Denn es gibt immer noch keine brauchbare Lösung für den Umgang mit dem radioaktiven Wasser. Die „Eismauer“ ist zwar nun komplett in Betrieb, die Wirkung jedoch umstritten, und für eine sichere Bergung der geschmolzenen Brennelemente liegt ebenfalls noch kein zuverlässiges Konzept vor.

Unter diesen Gegebenheiten ist aber eine Wiederinbetriebnahme zweier Reaktoren desselben Betreibers, nämlich Tepco, in der Bevölkerung nicht vermittelbar.  

Eine endgültige Entscheidung will NRA-Chef Tanaka bei der nächsten Konferenz am 13.09.2017 treffen. Zudem will Tanaka, dessen Amtszeit in kürze endet (antiatom-fuku berichtete), die Angelegenheit noch selber zum Abschluss bringen, weshalb er auch in der nächsten Konferenz am 13.09.2017 eine endgültige Entscheidung treffen will. Denn schon am 18.09.2017 übernimmt sein Nachfolger Toyoshi Fuketa sein Amt.

Auch im Falle einer Freigabe beider Reaktoren am AKW Kashiwazaki Kariwa durch die NRA, könnte es aber trotzdem schwierig werden für Tepco. Denn der Gouverneur der Präfektur Niigata, Ryuichi Yoneyama wird die ohnehin in der lokalen Bevölkerung stark umstrittene Wiederinbetriebnahme der beiden Reaktoren erst genehmigen, wenn die o.g. Probleme am AKW Fukushima dai ichi gelöst sind.  

 

02.09.2027

AKW Fukushima: Regierung legt Fahrplan für den Rückbau vor

In einer Pressekonferenz, die am gestrigen Freitag stattfand, stellte die Regierung ihren Fahrplan für den Rückbau der Reaktoren 1 bis 3 am AKW Fukushima dai ichi vor. Demnach soll die Entnahme der geschmolzenen Brennelemente der Reaktoren 1 bis 3 ab 2021 beginnen. Eine endgültige Entscheidung über das Procedere soll im Laufe des Monats fallen.

Zu den Kernschmelzen der Reaktoren 1 bis 3 wurden zwar schon Untersuchungen durchgeführt (antiatom-fuku berichtete), die aber noch nicht ausreichen. Es sind noch weitere Daten zu den geschmolzenen Brennelementen nötig, bevor die Bergung überhaupt beginnen kann.

Laut der Regierung und dem Betreiber Tepco werden für den Rückbau der Anlage insgesamt 30 bis 40 Jahre benötigt.  

Unabhängigen Experten halten die Pläne der Regiering jedoch für sehr optimistisch, zumal es für das hochradioaktiv verseuchte Wasser am AKW Fukushima dai ichi noch nicht einmal ansatzweise eine brauchbare Lösung gibt. Auch die Entnahme der Brennelemente wird sich voraussichtlich weiter verzögern, zumal es ja auch noch gar kein Konzept für eine halbwegs „sichere“ Vorgehensweise gibt.  

 

29.08.2017

Nordkorea: Unangekündigter Raketenabschuss – Japan besorgt

Ohne Vorwarnung feuerte Nordkorea heute Morgen um 5:57 Uhr erneut eine ballistische Rakete ab, die Japan überflog, und dann 1800 km östlich von Hokkaido ins Meer stürzte. In der vergangenen Woche wurde bereits, jedoch zuvor angekündigt, eine Rakete getestet.

Ministerpräsident Shinzo Abe verurteilte dies aufs schärfste und sieht darin eine ernsthafte Bedrohung für Japan. Auch in der Bevölkerung, vor allem auf Hokkaido wächst die Sorge vor einen Atomangriff auf Japan.

Gemeinsam mit Washington und Seoul, will Abe nun den Druck auf Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un weiter erhöhen, der aber trotz der verschärften Sanktionen mit weiteren Raketentests provoziert.

 

Landesweit dritter Forschungsreaktor in Betrieb

Heute Morgen wurde der Forschungsreaktor „KUR“, der Universität Kyoto nach dreijährigen Stillstand wieder angefahren. Er hat eine Leistung von 5 MW und ist nach „KUCA“ der 2. Forschungsreaktor der Universität Kyoto, bzw. der 3., der landesweit, von der Atomaufsichtsbehörde NRA für sicher befunden und nun wieder in Betrieb genommen worden ist. „KUCA“ läuft bereits seit Ende Juni (antiatom-fuku berichtete).

Als nächstes könnte möglicherweise in der Präfektur Ibaraki ein weiterer Forschungsreaktor des Nuklearforschungsinstitutes JAEA angefahren werden. Ein Termin steht jedoch noch nicht fest.

 

27.08.2017

Gouverneurswahl Präfektur Ibaraki – LDP-Kandidat gewinnt

In der Präfektur Ibaraki wurde heute ein neuer Präfekturgouverneur gewählt. Der von der LDP und Komeito unterstützte Kandidat Kazuhiko Oigawa holte 47,50% der Wählerstimmen und löst somit den Amtsinhaber Masaru Hashimoto ab, der auf 40,85% kam. Makomi Tsuruda, die sich, wie die meisten in der Bevölkerung der Präfektur gegen die Wiederinbetriebnahme von Reaktor 2 am AKW Tokai ausspricht, erreichte nur 11,65% der Stimmen (vorläufiges Endergebnis).

Oigawa, der aus der Wirtschafts- und IT-Branche kommt, hatte im Wahlkampf wirtschaftliche Stabilität, bzw. Verbesserung für die Präfektur versprochen. In Bezug auf eine mögliche Wiederinbetriebnahme des Reaktors 2 am AKW Tokai hat er sich bisher nie klar geäußert. Es ist jedoch anzunehmen, dass er diese, genau wie seine Unterstützer eher befürwortet.

Ibaraki ist nun die erste Präfektur, in der seit der Umbildung des Kabinetts im Regierungsparlament eine Gouverneurswahl durchgeführt worden ist, und somit die landesweite Aufmerksamkeit erhält.

Die unter Shinzo Abe (LDP) regierende LDP/Komeito bildete wegen stetig sinkender Umfragewerte Anfang August das Kabinett um (antiatom-fuku berichtete). Das neue Kabinett wurde allerdings zum Teil mit denselben Leuten besetzt wie zuvor. 

Paradoxerweise erhielt, wie sich schon in den Umfragewerten zuvor zeigte, der von der LDP/Komeito unterstützte Kandidat die größte Wählergunst, während landesweit die LDP/Komeito mit sinkenden Umfragewerten kämpft.      

Im Vergleich zur Wahl von 2013 (31,70% Beteiligung) ist die Wahlbeteiligung, trotz brisanter Themen, wie z.B. das AKW Tokai zumindest um 11,78% auf immer noch recht geringe 43,48% gestiegen.

 

26.08.2017

Präfektur Ibaraki, morgige Gouverneurswahl – Brennpunkt AKW Tokai

Am morgigen Sonntag findet in der Präfektur Ibaraki, der südlichen Nachbarpräfektur von Fukushima die Gouverneurswahl statt, die auch entscheidend über die Wiederinbetriebnahme des Reaktors 2 am AKW Tokai sein könnte.

Zwei der Kandidaten liegen in der Wählergunst ganz weit vorne. Der von der LDP und Komeito unterstützte parteilose Kandidat und amtierende Präfekturgouverneur Masaru Hashimoto (71) würde laut den Umfragewerten etwas über 40% der Stimmen erhalten. Der am stärksten konkurrierende Gegenkandidat Kazuhiko Oigawa (52), der demokratischen Fortschrittspartei „Minshuto“ könnte sogar knapp 50% der Wählerstimmen erreichen. Die drittstärkste Kandidatin, Makomi Tsuruda (53), liegt bei 20%.

Ein besonders wichtiges Schwerpunktthema ist Reaktor 2 am AKW Tokai, Präfektur Ibaraki, der sich zurzeit noch in der Sicherheitsüberprüfung durch die Atomaufsichtsbehörde NRA befindet und noch nicht freigegeben worden ist.

In der Bevölkerung ist die Wiederinbetriebnahme des Reaktors jedoch sehr umstritten. Denn einer aktuellen Umfrage zufolge, lehnen 64,6% der Befragten die Wiederinbetriebnahme ab. 28,7% befürworten es und 6,7% enthalten sich. Der amtierende Präfekturgouverneur Hashimoto drückt sich bezüglich der AKW-Frage jedoch nur sehr schwammig aus. Ein klares „Nein“ oder „Ja“ ist nicht herauszuhören.   

 

Neuer NRA-Chef ab September

Nach einer fünfjährigen Amtszeit verlässt Shunichi Tanaka (72) im kommenden September die Atomaufsichtsbehörde NRA. Tanaka leitet die NRA seit ihrer Gründung im September 2012, die nach Auflösung der damaligen NISA einberufen worden ist. Abgelöst wird er durch Toyoshi Fuketa (59), der dann das Amt übernehmen wird.

 

Lebensmittel aus Fukushima nach Malaysien

Wie bereits in einer Testphase 2015 schon durchgeführt, werden jetzt wieder Lebensmittel, wie etwa Reis, Obst und Gemüse aus der Präfektur Fukushima nach Malaysien exportiert. Die Frachtmengen sind dieses Mal jedoch deutlich höher. Laut den Behörden ist die Strahlenbelastung der zu exportierenden Lebensmittel unterhalb der gesetzlich festgelegten Obergrenze.

Die Präfektur Fukushima war vor der Reaktorkatastrophe berühmt für seinen fruchtbaren Boden und den reichhaltigen Obst-, Gemüse- und Reisanbau. Besonders beliebt waren seiner Zeit vor allem die „Momo“ (Pfirsiche).

 

22.08.2017

Kyoto – weiter Forschungsreaktor soll angefahren werden

Am kommenden Dienstag, den 29.08.2017 soll der Forschungsreaktor „KUR“, der Universität Kyoto angefahren werden. Dieser wurde bereits von der Atomaufsichtsbehörde NRA für „sicher“ befunden und den örtlichen Behörden zur Wiederinbetriebnahme freigegeben.

„KUR“ verfügt über eine Leistung von 5MW und ist nun der 3. Forschungsreaktor, der wieder in Betrieb genommen werden soll.

 

Hier geht es zu weiteren Nachrichten aus den Tagen zuvor.

Nachrichtenarchiv und Quellen der Nachrichten

Weiter zurückliegende Nachrichten sind im Archiv zu finden.

 

Die Quellen der japanischen Nachrichten:

NPJ News, atombezogene Nachrichten aus ganz Japan, berichtet sehr objektiv und wahrheitsgemäß.

Tokyo shinbun, eine japanische Tageszeitung, die sehr realitätsnah und unzensiert berichtet.

Mai nichi shinbun, eine japanische Tageszeitung, die ebenfalls sehr wahrheitsgetreu berichtet.

NHK  ein großer japanischer Fernsehsender

Asahi shinbun  eine große japanische Tageszeitung

47news atombezogene Nachrichten auf ganz Japan

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi, der durch den Betreiber Tepco erstellt wird

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi aus dem Jahr 2016 und den Jahren zuvor