Fuku Info - aus den japanischen Nachrichten

16.09.2019

AKW Takahama, Störfall im Reaktor 4

Im Reaktorblock 4 am AKW Takahama, Fukui ereignete sich bereits am 08.09.2019 ein meldepflichtiger Störfall im Dampferzeuger des Reaktors. Auslöser des Alarms war eine Abweichung des Wasserstands im Bereich der Dampferzeuger.

Wie die betreibenden Kansai Elektrizitätswerke nun mitteilten, kam es in einen der drei Dampferzeuger zu deutlichen Abweichungen bei der Durchflussrate von Dampf und Kühlwasser, weshalb der Alarm ausgelöst worden ist. Radioaktivität sei laut den Kansai Elektrizitätswerke jedoch nicht ausgetreten. Der Reaktor soll auch übermorgen zwecks regulärer Revision für 3 Monate vom Netz genommen werden.

 

11.09.2019

Hochradioaktives Wasser, Umweltministerium sieht Verklappung ins Meer als einzigen Ausweg

Umweltminister Yoshiaki Harada sieht die Verklappung ins Meer als einzigen Ausweg, um das Problem mit dem hochradioaktiven Wasser, das in großen Tanks am havarierten AKW Fukushima Daiichi lagert, zu „lösen“. Dies verkündete er auf einer Pressekonferenz, die am gestrigen Dienstag stattfand. Das hochradioaktive, vor allem tritiumhaltige Wasser würde sich im Meer ausreichend verdünnen, so dass keine gesundheitlichen Auswirkungen zu befürchten sein, so Harada. Zudem sei die Kapazität der Lagertanks ebenfalls im Sommer 2022 erschöpft.

Derzeit lagern etwa knapp 1.000.000 m³ hochradioaktives Wasser, davon zweidrittel Tritium in großen Tanks auf dem Gelände. Während Tepco, Regierung und die Atomaufsichtsbehörde NRA eine Verklappung ins Meer befürworten, lehnen es Umweltverbände, Bürger und die Fischereigenossenschaft weiterhin strikt ab. Auch die Regierung in Südkorea reagierte, und mahnte die japanische Regierung an, das hochradioaktive Wasser nicht ins Meer zu verklappen. Denn die Sorge bezüglich gesundheitlicher Folgen durch das hochradioaktive Wasser ist nämlich durchaus berechtigt, zumal es reichhaltig an Tritium ist, das nämlich sofort in die Nahrungskette gelangen und dann erhebliche gesundheitliche Schäden anrichtet. Denn Tritium („überschweres“ Wasser) verhält sich genauso wie „normales“ Wasser, gelangt sehr schnell mit der Nahrung in den Körper und richtet dort massive Schäden an.

 

09.09.2019

AKW Fukushima, weitere Planung für die Bergung der Kernschmelzen

Der Betreiber Tepco gibt weitere Pläne für den Rückbau des havarierten AKWs Fukushima Daiichi bekannt. Dem nach soll das gesamte geschmolzene Brennmaterial aus dem Reaktor 2 ab 2021 geborgen und auf dem Trockenlagerplatz, das sich auf dem AKW-Gelände befindet zwischengelagert werden.

Auf Grundlage der jetzigen Daten, die u.a. bei der Robotermission im vergangenen Februar durchgeführt worden sind (antiatom-fuku berichtete), will Tepco gemeinsam mit der Regierung den bestehenden Fahrplan für die Stilllegung des AKWs mittel- bis langfristig überarbeiten und den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Ebenso werden auch die bisher erhobenen Daten zu den Kernschmelzen der Reaktoren 1 und 3 neu bewertet.  

 

02.09.2019

AKW Fukushima, Schornstein: erstes Segment abgetrennt

Am havarierten AKW Fukushima Daiichi wurde nun, wie der Betreiber Tepco heute bekannt gab, das erste Segment des Schornsteins der Reaktorblöcke 1 und 2 abgetrennt und zu Boden gelassen. Das abgetrennte Teilstück (Durchmesser 3,20 Meter) ist 2 Meter hoch und wiegt etwa 4 Tonnen.

Die Arbeiten erfolgen, da der Schornstein der Reaktoren 1 und 2, wie auch der Schornstein der Reaktoren 3 und 4 von innen hochradioaktiv kontaminiert ist, über ein ferngesteuertes Spezialgerät, das an einem hohen Kran befestig ist.

Aufgrund technischer Probleme mussten die Arbeiten, die ursprünglich im Dezember 2018 beginnen sollten, jedoch mehrfach verschoben werden (antiatom-fuku berichtete). Geplant ist, zunächst nur die oberen 60 Meter des 120 Meter hohen Schornsteins zurückzubauen. Der restliche Teil, sowie der Rückbau des Schornsteins der Reaktoren 3 und 4 erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Haltegerüste beider Schornsteine weisen zahllose Korrosionen und Bruchstellen auf, so dass der Schornstein der Reaktoren 1 und 2 sogar akut einsturzgefährdet ist, und nun zeitnah bis zur Hälfte rückgebaut werden soll. Diese Arbeiten werden dann voraussichtlich bis März 2020 andauern.

 

01.09.2019

AKW Fukushima, Rückbau des Schornsteins wird fortgesetzt

Der Rückbau des Schornsteins der beiden Reaktoren 1 und 2 am havarierten AKW Fukushima Daiichi, der ursprünglich schon im Dezember 2018 beginnen sollte, und aufgrund technischer Probleme immer wieder verschoben werden musste (antiatom-fuku berichtete), wurde nach dreiwöchiger Unterbrechung am vergangenen Freitag erneut fortgesetzt.

Der 120 Meter hohe Schornstein, der durch das „Venting“ (Druckentlastung der Reaktoren) zu Beginn der Reaktorkatastrophe im März 2011 nun von Innen hochradioaktiv kontaminiert ist, ist akut einsturzgefährdet und soll, möglichst zeitnah bis zur Hälfte rückgebaut werden. Dafür wurde ein spezielles Gerät konstruiert, das an einem hohen Kran befestigt ist, und per Fernsteuerung über die Schornsteinspitze gesetzt wird, um das oberste Segment abzutrennen.

Nach technischen Problemen Anfang August, wurde die Arbeiten zunächst fortgesetzt, dann aber aufgrund erneuter Probleme wieder unterbrochen, mit dem Ergebnis, dass das erste Segment immer noch nicht abgetragen worden ist. Seit vergangenen Freitag werden die Arbeiten, die sich allerdings weiterhin sehr schwierig gestalten, wieder fortgesetzt.

 

26.08.2019

AKW Kashiwazaki Kariwa, Stilllegung der Reaktoren 1 bis 5 beantragt

Der Stromkonzern Tepco, der auch das havarierte AKW Fukushima Daiichi zu verantworten hat, hat heute nach mehrfacher Verzögerung und Ablauf der Abgabefrist im Juni, nun den Antrag auf Stilllegung der Reaktoren 1 bis 5 am AKW Kashiwazaki Kariwa, Präfektur Niigata bei der Gemeinde Kariwa eingereicht. Der Bürgermeister Masahiro Sakurai stellte Tepco mehrfach vor dem Ultimatum, dass, wenn kein ordnungsgemäßer Antrag auf Stilllegung der Reaktoren 1 bis 5 erfolgt, er die nötige Genehmigung der Gemeinde Kariwa für die Wiederinbetriebnahme der Reaktoren 6 und 7 nicht erteilen wird (antiatom-fuku berichtete). Denn die beiden Reaktoren, eine sogenannte „verbesserte“ Form des Siedewasserreaktors (ABWR), die Tepco so schnell wie möglich wieder in Betrieb nehmen will, wurden von der Atomaufsichtsbehörde NRA im Dezember 2017 nach Erbringung geforderter Nachbesserungen defacto schon für „sicher“ befunden und freigegeben. Die Nachbesserungsarbeiten laufen jedoch noch und wann die Reaktoren wieder ans Netz gehen dürfen, ist auch noch unklar.

In der Hoffnung dieses zu beschleunigen, stellt Tepco sogar in Aussicht, dass 5 Jahre nach Wiederinbetriebnahme der Reaktoren 6 und 7, mindestens einer der beiden ebenfalls stillgelegt werden soll, wenn die Stromversorgung in der Region gewährleistet ist.

Über den deutlichen Verzug des Antrages auf Stilllegung der Reaktoren 1 bis 5, den Tepco eigentlich schon Anfang des Jahres einreichen wollte, äußert sich das Tepco-Management nur zögerlich und ausweichend. Somit liegt die Vermutung nahe, da sich eine Nachrüstung der Reaktoren 1 bis 5 wirtschaftlich nicht lohnt, und der Antrag auf Stilllegung mit viel Aufwand und Formalitäten verbunden ist, das „weder noch“ am wenigsten Umstände macht.

 

21.08.2019

AKW Fukushima, Kameramission in Reaktor 1

Das Abklingbecken des Reaktors 1 am havarierten AKW Fukushima Daiichi wird zurzeit per ferngesteuerte Unterwasserkamera erkundet. Diese Mission dient der Vorbereitung für die Entnahme der 392 Brennelemente, die nach Informationen des Betreibers Tepco für 2023 geplant ist. Denn durch die Wasserstoffexplosion im März 2011 wurde das Reaktorgebäude, vor allem das Dach sehr stark beschädigt, so dass Stahlträger, Betontrümmer und der tonnenschwere Brennelementwechselkran ins Abklingbecken, das sich nämlich im Obergeschoss befindet, gefallen sind. Der Kran muss natürlich zuerst entfernt werden, damit man sich überhaupt Zugang zu den Brennelementen verschaffen kann.

Damit bei der Bergung herumliegender Trümmerteile nichts ins Abklingbecken fällt und möglichweise die darin befindlichen Brennelemente beschädigten, soll das Abklingbecken im März 2020 mit einer Plane abgedeckt werden.    

 

18.08.2019

AKW Genkai, MOX-Anteil soll weiter erhöht werden

Der Anteil der plutoniumhaltigen MOX-Brennelemente im Reaktor 3 am AKW Genkai, Präfektur Saga, der bei der jetzigen Revision, die im vergangenen Monat abgeschlossen worden ist, von 32 auf 36 erhöht worden ist, soll im nächsten Jahr noch weiter erhöht werden. Das heißt, dass bei der nächsten Revision, die für den Herbst 2020 geplant ist, der Anteil um weitere 16 MOX-Brennelemente erhöht werden soll. Somit wäre der Reaktor 3 neben den 141 „normalen“ Uran- mit 52 plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückt (gesamt 93 Brennelemente).

Der Reaktor 3, der von Mitte Mai bis Mitte Juli gewartet wurde und nun wieder am Netz ist, soll nach schrittweiser Leistungssteigerung ab Übermorgen wieder im regulären Leistungsbetrieb laufen. Der Reaktor 4, der ohne MOX bestückt ist, ist seit dem 16.08.2019 bis voraussichtlich Anfang November zwecks Revision vom Netz.

Neben Reaktor 3 am AKW Genkai (36 MOX) werden auch die Reaktoren 3 (24 MOX) und 4 (20 MOX) am AKW Takahama, ebenfalls Kansai Elektrizitätswerke und der Reaktor 3 (16 MOX) am AKW Ikata, Shikoku Elektrizitätswerke mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen betrieben.  

   

14.08.2019

AKW Fukushima, weiterhin keine Lösung für das hochradioaktives Wasser

Für das hochradioaktive Wasser, das in großen Tanks auf dem Gelände des havarierten AKWs Fukushima Daiichi lagert, wurde bisher immer noch keine Lösung für ein sachgerechte „Entsorgung“ gefunden. Die Kapazität der vorhandenen Tanks sei, wie der Betreiber Tepco in den vergangenen Tagen mitteilte, im Sommer 2022 endgültig erschöpft. Am problematischsten ist der hohe Tritiumgehalt des Wassers. Das Wasser, das in den Tanks lagert, kommt aus der Reaktorkühlung und wurde schon mehrfach gefiltert. Allerdings lassen sich in der Filteranlage ALPS nicht alle radioaktiven Stoffe entfernen, so dass die Konzentration derer, die ohnehin schon sehr problematisch sind, vor allem Tritium immer weiter ansteigt. Da dieses Wasser, das nun extrem hochradioaktiv kontaminiert ist, nicht mehr „verwertet“ werden kann, wird es in den Tanks auf dem AKW-Gelände gelagert. Zurzeit lagern dort knapp 1000.000 m³.

Das Wirtschaftsministerium, das eine Verklappung des hochradioaktiven Wassers sehr stark befürwortet, sieht aufgrund des Verdünnungseffektes im Meer keine Gefahren für Umwelt und Gesundheit. Hier steht vermutlich eher die kostengünstigste „Lösung“ des Problems im Vordergrund. Auch Tepco und die Atomaufsichtsbehörde NRA teilen diese Meinung. Unabhängige Experten, Fischereigenossenschaften und lokale Bürger lehnen eine Verklappung jedoch weiterhin strikt ab. Denn neben den wirtschaftlichen Einbußen, die die Fischer dann zu befürchten hätten, wären nämlich sehr wohl gesundheitliche Gefahren, vor allem durch das Tritium vorhanden. Denn der Betastrahler Tritium verhält sich chemisch genauso wie „normales“ Wasser, und ist somit sehr rasch in der Nahrungskette.

Der Konzern Tepco, der ohnehin keine Lösung für das Problem hat, will sich insofern aus der Verantwortung herauswinden, in dem der Konzern „nur“ bekannt gibt, dass die Kapazität der Lagertanks bald an ihre Grenzen kommt, und die Entscheidung, was dann mit dem hochradioaktiven Wasser passieren soll, der Regierung überlässt. Anschließend wird man dann aber „nur ausführen“, was die Regierung angeordnet hat, so das mutmaßliche Kalkül des Konzerns.

Die Regierung in Südkorea, die ebenfalls Gesundheits- und Umweltschäden auch für das eigene Land befürchtet, zeigt sich empört über die Pläne der japanischen Regierung, und mahnt diese an nach Alternativen zu suchen. Denn dieses hätte nicht nur im Meer vor Fukushima, sondern weltweit gravierende Folgen, so die Regierung in Südkorea.  

07.08.2019

Schornstein am AKW Fukushima, erstes Segment wird abgetrennt

Nach dem am havarierten AKW Fukushima Daiichi die Arbeiten für den Rückbau des einsturzgefährdeten Schornsteins der Reaktorblöcke 1 und 2 nach langem Verzug und technischer Problemen, in der vergangenen Woche endlich beginnen konnten (antiatom-fuku berichtete), wird nun das erste Segment des Schornsteins abgetragen. Die obersten 8 bis 10 Meter des Schornsteins verfügen über kein Haltegerüst, so dass das ferngesteuerte Spezialtrenngerät direkt in der gewünschten Position aufgesetzt werden konnte.

Zur Vorbereitung wurde das Spezialtrenngerät per Kran über den Schornstein positioniert. In einer kreisenden Bewegung des Gerätes werden nun die obersten 3 Meter des 120 Meter hohen Schornsteins abgefräst. Dabei werden die umherfliegenden hochradioaktiven Partikel angesaugt, so dass diese nicht herunterrieseln. Das abgetrennte Segment, dass vom Schneidegerät gehalten wird, soll dann anschließend zu Boden gelassen und abtransportiert werden.

Die Schornsteine der havarierten Reaktoren sind von innen hochradioaktiv kontaminiert, da zu Beginn der Atomkatastrophe 2011 Dampf abgelassen wurde, um den Innendruck der überhitzten Reaktoren zu senken. Das bedeutet, dass aufgrund der Lebensgefahr die Arbeiten komplett ferngesteuert erfolgen müssen.

Wegen der starken Korrosionen und zahlloser Bruchstellen des Haltegerüstes, ist der Schornstein akut einsturzgefährdet, so dass er dringend zurückgebaut werden muss.

Siehe dazu das Foto (Schornstein und ferngesteuertes Schneidegerät am Kran) der der Chunichi Zeitung online

 

03.08.2019

74 Jahre Hiroshima und Nagasaki, Gedenken an die Atombombenopfer

In der kommenden Woche jährt sich der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zum 74. Male.

Als Reaktion auf den Angriff auf Pearl Harbor durch das japanische Militär, warfen die USA am 06. August 1945 eine Atombombe „Little Boy“ über Hiroshima, und nur drei Tage später, also am 09. August eine weitere Atombombe „Fat Man“ über Nagasaki ab.

100.000 Menschen, die sich im direkten Umkreis, im sogenannten Hypozentrum befanden, starben sofort. Sie verbrannten auf der Stelle zu Asche. Beide Städte waren binnen weniger Sekunden komplett ausgelöscht. Übrig blieben, wenn auch stark beschädigt, ein paar wenige robuste Gebäude, wie z.B. das Institut zur Förderung der Industrie in der Präfektur Hiroshima, der heutige Atombombendom. Etwa 150.000 weitere Opfer starben in den nächsten Tagen und Wochen qualvoll an den Folgen einer Strahlenkrankheit. Weitere Atombombenopfer, die zunächst überlebten, bekamen Leukämie und andere Krebserkrankungen. Sie verstarben in den Jahren danach. Fehlbildungen bei Neugeborenen und Totgeburten nahmen drastisch zu.

Im Gedenken an die Atombombenopfer finden an diesem Wochenende, bzw. direkt an den Jahrestagen vielerorts, vor allem in Hiroshima und Nagasaki Gedenkfeiern und Antiatomkundgebungen statt.   

 

01.08.2019

AKW Fukushima, technische Störung beim Rückbau des Schornsteins

Am havarierten AKW Fukushima Daiichi wurde heute Morgen mit den Arbeiten für den Rückbau des Schornsteins der Reaktoren 1 und 2 begonnen. Dazu wird ein ferngesteuertes Gerät, das an einem Kran hängt, an die Spitze des 120 hohen Schornsteins gehoben, womit er dann Segment für Segment zerlegt werden soll. Allerdings kam es kurz darauf zu einer technischen Störung der Fernsteuerung, so dass das Spezialgerät nicht mehr navigiert werden konnte und die Arbeiten unterbrochen werden mussten. Die Störung sei laut Tepco jedoch behoben, so dass die Arbeiten morgen fortgesetzt werden können. Diese werden dann voraussichtlich bis März 2020 andauern.

Die Rückbauarbeiten des einsturzgefährdeten Schornsteins der Reaktoren 1 und 2, die ursprünglich im Dezember 2018 beginnen sollten, mussten wegen technischer Probleme und unzureichender Höhe des Krans mehrfach verschoben werden (antiatom-fuku berichtete).

Das Haltegerüst des 120 Meter hohen Schornsteins weist, genau wie die anderen beiden Schornsteine zahllose Bruchstellen und Korrosion auf. Alle drei Schornsteine sind von Innen hochradioaktiv kontaminiert, so dass der Rückbau komplett ferngesteuert erfolgen muss. Um einen Einsturz des Schornsteins der Reaktoren 1 und 2 zu vermeiden, soll dieser bis zur Hälfte, also bis auf 60 Meter zurückgebaut werden. Dann habe er, so Tepco, bis zum endgültigen Rückbau genügend Stabilität, so dass er nicht mehr einsturzgefährdet sei.

 

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Nachrichtenarchiv und Quellen der Nachrichten

Weiter zurückliegende Nachrichten sind im Archiv zu finden.

 

Die Quellen der japanischen Nachrichten:

NPJ News, atombezogene Nachrichten aus ganz Japan, berichtet sehr objektiv und wahrheitsgemäß.

Tokyo shinbun, eine japanische Tageszeitung, die sehr realitätsnah und unzensiert berichtet.

Mai nichi shinbun, eine japanische Tageszeitung, die ebenfalls sehr wahrheitsgetreu berichtet.

NHK  ein großer japanischer Fernsehsender

Asahi shinbun  eine große japanische Tageszeitung

47news atombezogene Nachrichten aus ganz Japan

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima Daiichi, der durch den Betreiber Tepco erstellt wird

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima Daiichi, aus dem Jahr 2018

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi, aus dem Jahr 2017

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi aus dem Jahr 2016 und den Jahren zuvor.