Fuku Info - aus den japanischen Nachrichten

30.11.2020

AKW Tsuruga, seismische Aktivität unterhalb von Reaktor 2 – JAPC verfälschte geologische Daten

Wie die Atomaufsichtsbehörde NRA heute bekannt gab, sollen die von der JAPC vorgelegten geologischen Daten zum AKW Tsuruga vor Ort genaustens überprüft werden. Anlass hierfür sind widersprüchliche Angaben seitens der JAPC und nachträgliche „Anpassungen“ der Daten. Die Daten wurden dahingehend verändert, dass eine mit aller Wahrscheinlichkeit seismisch aktive geologische Verwerfung, die unterhalb von Reaktor 2 verläuft, nun als nicht seismisch aktiv, und somit quasi als „unbedenklich“ umdeklariert worden ist. Der Reaktor 2 befindet sich seit mehr als 5 Jahren in der NRA-Sicherheitsüberprüfung. Eine Freigabe ist bisher jedoch nicht in Sicht. Zu dem muss nun auch die Wirtschaftlichkeit des Reaktors immer mehr in Frage gestellt werden, da dieser nämlich 2027 seine Maximallaufzeit von 40 Jahren erreicht.

Auf die Unstimmigkeiten der geologischen Daten wurde die NRA bereits im Februar dieses Jahres aufmerksam und stellte die JAPC dem entsprechend zur Rede, die sich jedoch in Widersprüche verstrickte (antiatom-fuku berichtete).    

Sollte sich der Verdacht der Datenfälschung erhärten und eine seismische Aktivität unterhalb von Reaktor 2 endgültig bestätigt werden, würde die JAPC dafür keine Betriebsgenehmigung mehr erhalten, was die endgültige Stilllegung des Reaktors zufolge hätte.  

 

27.11.2020

AKW Fukushima – Wochenrückblick

Im Reaktorblock 3 am havarierten AKW Fukushima Daiichi, wo zurzeit die Brennelemente aus dem Abklingbecken entnommenen werden, mussten die Arbeiten erneut unterbrochen werden. Grund dafür ist ein plötzlich aufgetretener Defekt in der Steuerelektronik des Entnahmekrans, so dass der daran befestigte Transportbehälter weder auf- noch ab bewegt werden konnte. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am Vormittag des 18.11.2020. Der Kran werde zurzeit repariert. Die Entnahme der Brennelemente, insgesamt 514 Stück, sollte eigentlich bis Mitte März 2021 abgeschlossen sein, einen Zeitplan, den der Betreiber Tepco jedoch nicht mehr einhalten kann.

Die erneute Filterung des hochradioaktiven Wassers, das in großen Tanks auf dem AKW-Gelände lagert, zeige weiterhin „Erfolge“, so der Betreiber Tepco. Demnach konnte wohl die Konzentration von Strontium, Cäsium und Kohlenstoff14 „deutlich“ gesenkt werden, so Tepco. Somit würde die Konzentration der hochradioaktiven Stoffe unterhalb der gesetzlich festgelegten Obergrenze liegen. Das hochradioaktive Abwasser, etwa 1,3 Mio. Tonnen, soll nach Plänen der Regierung, Tepco und der Atomaufsichtsbehörde NRA im Sommer/Herbst 2022 in den Pazifik „entsorgt“ werden (antiatom-fuku berichtete).

 

22.11.2020

Geplantes AKW Kaminoseki, Baustelle – Probohrungen verhindert

Vor der Küste der Baustelle für das geplante AKW Kaminoseki, das später aus zwei Siedewasserreaktoren der „verbesserten“ Form (ABWR) bestehen soll, waren Probebohrungen am Meeresgrund vorgesehen, um festzustellen, ob möglicherweise seismische Aktivität besteht, die Auswirkungen auf das künftige AKW haben könnte.

Das seit 1982 geplante AKW Kaminoseki ist auf der Halbinsel Kaminoseki im Süden der Präfektur Yamaguchi vorgesehen.

Das Baugelände wurde zwar schon vor vielen Jahren vorbereitet, der auch unter Experten heftig umstrittene Bau als solcher wurde aufgrund fortlaufender Proteste jedoch noch nicht begonnen. Auch nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima halten die Chuokoku Elektrizitätswerke und Regierung weiter an dem Bauvorhaben fest. Dem entsprechend wollen auch die Chuobu Elektrizitätswerke die bereits im Dezember 2019 begonnen, jedoch unterbrochenen Probebohrungen wieder aufnehmen. Diese wurden damals durch Proteste der lokalen Bevölkerung, insbesondere der Fischer gestoppt (antiatom-fuku berichtete). Im April sollten die Probebohrungen wieder aufgenommen werden, was dann zunächst auf Oktober, bzw. weiter verschoben worden ist, so dass diese Mitte dieses Monats fortgesetzt werden sollten. Aber auch dieses Mal konnten die Vorbereitungen der Probebohrungen durch die Fischer, die mit 10 Booten vor der Küste parlierten verhindert werden.  Zudem wurde Mitte dieser Woche auch die Brücke der einzigen Zufahrtsstraße zur Baustelle blockiert, so dass die Mitarbeiter diese nicht passieren konnten. Das stürmische Wetter in dieser Woche, dass die Vorbereitungen für die Bohrungen ebenfalls beeinträchtigt hatte, tat seinen Rest, so dass die Arbeiter unverrichteter Dinge wieder abgezogen sind.

Zurzeit befinden sich landesweit zwei Reaktoren in Bau (vorläufiger Baustopp), 9 Reaktoren sind geplant, bzw. in Vorbereitung, darunter auch das oben erwähnte AKW Kaminoseki. Bei 7 weiteren Reaktorbauvorhaben wurde die Planung aufgegeben.

 

17.11.2020

Erster Reaktor nach Terrorschutznachbesserung wieder am Netz

Der Reaktor 1 am AKW Sendai, Präfektur Kagoshima wurde heute, nach Beendigung der Terrorschutznachbesserungen wieder hochgefahren. Nach einer Testbetriebsphase soll er in seiner Leistung nach und nach gesteigert werden und dann ab Mitte Dezember wieder im regulären Leistungsbetrieb laufen.

Somit sind nun landesweit 2 von 9 Reaktoren wieder in Betrieb (siehe AKW Status).

Wie auch die anderen atomkraftbetreibenden Stromkonzerne haben auch die Kyushu Elektrizitätswerke die Frist, bis wann die Terrorschutznachbesserungen erbracht werden müssen, einfach verstreichen lassen, so dass die Atomaufsichtsbehörde NRA für alle betroffene Reaktoren den Zeitpunkt für die versäumte Nachbesserung verbindlich festgelegt hatte, wonach Reaktor 1 im März und Reaktor 2 im Mai dieses Jahres vom Netz genommen werden musste (antiatom-fuku berichtete). Die jährliche Revision beider Reaktoren wurde dann ebenfalls vorgezogen. Der Reaktor 2, wo die Nachbesserungsarbeiten zurzeit noch laufen, soll voraussichtlich Ende Dezember wieder ans Netz.  

 

15.11.2020

Forschungsreaktor Joyo: Unstimmigkeiten innerhalb der Regierung

Nach einer Überprüfung der Finanzen für den Forschungsreaktor Joyo, Stadt Oarai, Präfektur Ibaraki wird nun von einigen Ministern innerhalb der Regierung ein klarer Plan für die Vorgehensweise, Vorbereitung des Neustarts des Reaktors und zum Standort für die abgebrannten Brennelemente gefordert. Auch bezüglich der Kosten für die Aufbereitung abgebrannter Brennelemente gäbe es noch Unklarheiten.

Zudem wird, auch seitens der Atomaufsichtsbehörde NRA eine Überprüfung des Vertrages mit der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague, Frankreich für die Wiederaufbereitung abgebrannter Brennelemente verlangt, die im „Fortgeschrittenen Thermalreaktor" Fugen, Präfektur Fukui verwendet werden sollten. Der sogenannte „Fortgeschrittene Thermalreaktor“ Fugen (ATR, Advanced Thermal Reactor) kann mit verschiedenen Brennstoffen, von Natururan bis Mischoxid (MOX) bestückt werden. Er war als Teil des „geschlossenen Brennstoffkreislaufes“ zur Wiederverwendung des Plutoniums gedacht.

Der Forschungsreaktor Joyo war der Prototyp für den 2016 stillgelegten „Schnellen Brüter“ Monju, Präfektur Fukui (antiatom-fuku berichtete), der aber jetzt als „Ersatz“ für Monju genutzt werden soll. Er wird mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen betrieben, erzeugt aber keinen Strom!

Trotz der uferlosen hohen Kosten und der fehlenden Fortschritte hält die Regierung dennoch weiter an der Forschung bezüglich „Schneller Brutreaktoren“ und der Vision des „geschlossenen Brennstoffkreislaufes“ fest. Dem entsprechend wird auch die Wiederinbetriebnahme des Forschungsreaktors Joyo, der zurzeit nachgerüstet wird, vorangetrieben.

 

08.11.2020

AKW Shimane, deutlicher Verzug bei der Nachrüstung

Die laufende Nachrüstung der Reaktoren 2 und 3 am AKW Shimane, Präfektur Shimane dauern weiterhin an, so dass die Arbeiten mittlerweile schon ein Jahr hinter dem Zeitplan liegen. Am Reaktorblock 2 sollten die Arbeiten noch in diesem Jahr, und am Block 3 im kommenden Jahr abgeschlossen sein, was sich nun aber nach Informationen der betreibenden Chugoku Elektrizitätswerke um jeweils ein Jahr verschieben wird.

Bei Reaktor 2 handelt es sich um einen SWR, der 1989 in Betrieb ging. Der Reaktor 3, eine sogenannte „verbesserte“ Form des SWR, der erst kürzlich fertiggestellt worden ist, (Baubeginn war 2007), entspricht nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen, weshalb auch dieser schon eine Nachrüstung benötigt. Ursprünglich sollte er sogar schon im Dezember 2011 in Betrieb gehen, was aber nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima, die sich im März 2011 ereignete jedoch unterlassen worden ist. Die Bauarbeiten wurden damals kurz vor Fertigstellung unterbrochen. Der Reaktor 1, ein SWR aus dem Jahr 1974 wurde 2015 stillgelegt.

Außerdem hatte die Atomaufsichtsbehörde NRA auch eine Nachbesserung der Tsunamimauer, die das AKW umgibt, angeordnet. Denn das Mauerwerk ist rissig, so dass das Meerwasser im Ernstfall hindurchdringen kann.

 

03.11.2020

Seit heute nur noch ein Reaktor am Netz

Der Reaktor 4 am AKW Ōi, Präfektur Fukui wurde heute zwecks jährlicher Revision heruntergefahren. Das ist jetzt das erste Mal seit drei Jahren, dass alle Reaktoren der Kansai Elektrizitätswerke wieder vom Netz sind. Vier von sieben Reaktoren, die von der Atomaufsichtsbehörde NRA für „sicher“ befundenen worden sind, waren bereits wieder am Netz, während die drei übrigen Reaktoren zurzeit noch nachgerüstet werden. Hierbei handelt es sich um drei Altreaktoren an zwei AKWs, für die die NRA den Kansai Elektrizitätswerken schon jeweils eine Laufzeitverlängerung für 20 weitere Jahre zugesichert hat.

Die Kansai Elektrizitätswerke verfügen insgesamt über 11 Reaktoren, wovon vier Reaktoren bereits stillgelegt worden sind.

Landesweit betrachtet ist jetzt „nur“ noch ein einziger Reaktor von insgesamt neun, und zwar der Reaktor 3 am AKW Genkai der Kyushu Elektrizitätswerke am Netz. Siehe dazu den AKW-Status von heute.  

 

24.10.2020

Fukushima, hochradioaktives Wasser, Entscheidung wird weiter vertagt

Auf dem Gelände des im Jahr 2011 havariertem AKWs Fukushima Daiichi lagern mittlerweile 1.230.000 Tonnen hochradioaktives Wasser aus der Reaktorkühlung, dass nicht mehr verwendet werden kann, also flüssiger Atommüll (antiatom-fuku berichtete mehrfach darüber). Die Kapazität der Tanks reiche laut Berechnungen nur noch bis zum Sommer/Herbst 2022, so dass die Regierung und der Betreiber Tepco schon seit längerem bestrebt sind, das hochradioaktive Wasser, trotz massiven Widerstand der Fischerei und aus der Bevölkerung ins Meer abzuleiten, bzw. in die Atmosphäre zu verdampfen.

Bezüglich dieser Maßnahmen wollte die Regierung in der kommenden Woche eine endgültige offizielle Entscheidung treffen, die jedoch, wie gestern auf der regelmäßigen Pressekonferenz bekannt wurde, auf Dezember oder später verschoben worden ist. Es sei jedoch eine Ministerkonferenz für die kommende Woche angesetzt, worin man die Entscheidung zur „Wasserentsorgung“ noch einmal anpassen wolle.

In der gestrigen Konferenz wurden die bisher eingegangenen schriftlichen Stellungnahmen bezüglich des hochradioaktiven Wassers erörtert. Davon werden in der Hälfte der eingegangenen Stellungnamen (etwa 4000), erhebliche Bedenken bezüglich der Sicherheit geäußert, falls das hochradioaktive Wasser tatsächlich auf diese Art und weise „entsorgt“ wird.

Zurzeit wird das hochradioaktive Wasser, das zu 70% aus Tritium („überschweres“ Wasser) besteht, in der Hoffnung die Radioaktivität zu senken erneut gefiltert. Dies zeige laut Tepco auch schon Wirkung. Der Vorgang soll Angang 2021 abgeschlossen sein.  

18.10.2020

AKW Fukushima, Reaktorblock 3 - neue Einblicke aus dem Inneren

Die Atomaufsichtsbehörde NRA veröffentlichte neue Bildaufnahmen, die ein Expertenteam letzten Monat am havarierten AKW Fukushima Daiichi im Gebäude von Reaktor 3 getätigt hat.

Der Reaktorblock 3, wo sich, genau wie im Block 1 und 2 im März 2011 eine Kernschmelze ereignete, wurde damals durch eine, bzw. mehrere Wasserstoffexplosionen sehr stark beschädigt. Dieser war unter anderem seit 2010 auch mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen bestückt.

Nach Informationen des Expertenteams der NRA sei es nicht nur im 5. Stock, wo sich das Abklingbecken befindet, sondern auch im 4. Stock des Reaktorgebäudes zu einer Explosion gekommen. Entsprechende Daten, die darauf hinweisen, werden noch ausgewertet. Da beide Stockwerke noch eine lebensbedrohliche Strahlendosis aufweisen, hat das Team im 3. Stock eine Kamera, die an einer langen Stange befestig war, über ein Loch in der Decke in den 4. Stock geführt, um dort die Aufnahmen zu tätigen. Neben den zahllosen Trümmern im Gebäude zeigen die Filmaufnahmen eine Außenwand, durch dessen stark beschädigtes Mauerwerk das Tageslicht nach Innen gelangt. An weiteren Stellen wurden an manchen Stellen erstaunlicherweise keine größeren Schäden festgestellt. So waren auch einige kleinere Rohrleitungen noch nahezu im selben Zustand wie vor der Katastrophe. Weiter hinten ist durch eine beschädigte Innenwand ein Teil des Reaktorsicherheitsbehälters (im Video gelb) zu sehen.

Zu dieser Mission wird die NRA noch weitere Daten auswerten und bis Ende des Jahres einen schriftlichen Bericht erstellen.

Siehe dazu auch das Video der der TeleNews24. Es ist zwar auf Japanisch, zeigt aber Bilder aus dem Inneren des 4. Stocks mit den oben beschriebenen Einblicken.

 

16.10.2020

Hochradioaktives Wasser am AKW Fukushima, Endgültige Entscheidung Ende des Monats erwartet

Bezüglich des hochradioaktiven Wassers, dass in großen Tanks auf dem Gelände des havariertem AKWs Fukushima Daiichi lagert (antiatom-fuku berichtete mehrfach darüber), plant die Regierung eine Ministerkonferenz für Ende des Monats, bei der (wieder einmal) eine endgültige Entscheidung getroffen werden soll.

Während Regierung, Atomaufsichtsbehörde NRA und Betreiber Tepco eine Verklappung des hochradioaktiven Wassers ins Meer, bzw. die Verdampfung in die Atmosphäre favorisieren, sprechen sich Fischer, Fischereigenossenschaften, die nicht ohne Grund massive gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden befürchten, weiterhin strikt dagegen aus. Laut der Regierung würden die Fischer nur Gerüchte verbreiten und Angst schüren, wogegen man nun vorgehen wolle.

Unabhängigen Experten zufolge, würde die Verklappung des Wassers, vor allem wegen des hohen Tritiumgehaltes sehr wohl ein große Gefahr für die Umwelt bedeuten und in jedem Falle gesundheitliche Schäden verursachen, da die radioaktiven Stoffe, insbesondere das Tritium, sehr rasch in die Nahrungskette gelangt.

Zurzeit wird das hochradioaktive Wasser, etwa 1.230.000t erneut gefiltert, was laut Tepco auch schon Wirkung zeigen würde, so Tepco auf einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag. Unterdessen appelliert die Fischereigenossenschaft der Präfektur Fukushima an die Regierung eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen, da andernfalls neben den massiven Umweltschäden auch die Zukunft der Fischerei, vor allem in der Präfektur Fukushima zerstört wird.

 

10.10.2020

AKW Kashiwazaki Kariwa, geringe Aussicht auf Freigabe, dennoch will Tepco Reaktor mit Brennelementen bestücken

Obwohl noch keine behördliche Genehmigung zur Wiederinbetriebnahme in Aussicht gestellt worden ist, will der Betreiber Tepco den Reaktor 7 am AKW Kashiwazaki Kariwa, Präfektur Niigata im kommenden Frühjahr mit Brennelementen bestücken. Dies gab AKW-Leiter Takeo Ishii auf einer Pressekonferenz Mitte dieser Woche bekannt.

Der Reaktor 7 wurde zwar, wie auch der Reaktor 6 unter Vorbehalt, dass eine Nachrüstung erfolgt, 2017 defacto schon von der Atomaufsichtsbehörde NRA für „sicher“ befunden und zur Wiederinbetriebnahme freigegeben. Mittlerweile sind die Arbeiten größtenteils abgeschlossen, allerdings sind die Aussichten auf eine Genehmigung der Präfekturverwaltung weiterhin eher gering. „Denn so lange die Probleme am havariertem AKW Fukushima Daiichi nicht „vernünftig gelöst“ sind, werde es auch keine Betriebsgenehmigung für das AKW Kashiwazaki Kariwa geben“, so ein Sprecher der Präfekturverwaltung Niigata.

Die NRA zeigt sich sehr empört über Tepcos Pläne, den Reaktor schon mit Brennelementen bestücken zu wollen, obwohl überhaupt noch gar nicht klar ist, wann und ob der Reaktor überhaupt jemals wieder hochgefahren werden darf. Zudem sei es auch eher fahrlässig und gefährlich, wenn sich die Brennelemente über längere Zeit im Reaktor befinden, ohne dass dieser hochgefahren wird. „Hier sollten die Brennelemente lieber noch im Abklingbecken verbleiben, bis Klarheit geschaffen worden ist“, so der NRA-Chef Toyoshi Fuketa. AKW-Leiter Ishii hingegen sieht darin jedoch keine Gefahren. „Die Anlage sei sicher, sowohl das Abklingbecken, als auch der Reaktor“, so Ishii.

 

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Nachrichtenarchiv und Quellen der Nachrichten

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Die Quellen der japanischen Nachrichten:

NPJ News, atombezogene Nachrichten aus ganz Japan, berichtet sehr objektiv und wahrheitsgemäß.

Tokyo shinbun, eine japanische Tageszeitung, die sehr realitätsnah und unzensiert berichtet.

Mai nichi shinbun, eine japanische Tageszeitung, die ebenfalls sehr wahrheitsgetreu berichtet.

NHK  ein großer japanischer Fernsehsender

Asahi shinbun  eine große japanische Tageszeitung

47news atombezogene Nachrichten aus ganz Japan

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima Daiichi, der durch den Betreiber Tepco erstellt wird.

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima Daiichi, aus dem Jahr 2019

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima Daiichi, aus dem Jahr 2018

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi, aus dem Jahr 2017

Täglicher Zustandsbericht am AKW Fukushima dai ichi aus dem Jahr 2016 und den Jahren zuvor.