Die Situation in Fukushima nach dem Super-GAU

 In einem hochentwickelten Industrieland, wo man auch in kerntechnischen Anlagen höchste Sicherheitsstandards erwarten würde, ist es am 11.03.2011 zum Super-GAU im AKW Fukushima dai ichi mit noch nicht absehbaren Folgen gekommen.

Japan, Präfektur Fukushima, ein verheerendes Erdbeben der Stärke 9,0 und ein nachfolgender Tsunami hat nicht nur weite Landstriche vernichtet, sondern auch 15844 Menschenleben gefordert. Weitere 1863 Menschen werden noch vermisst. (Stand 01.2012).

Zum Teil waren die Flüchtlinge noch bis Dezember 2011 in Notunterkünften untergebracht.
Zahlreiche Fertigbauten, die im Sommer 2011 errichtet wurden, beinhalteten radioaktiv kontaminiertes Baumaterial, was sich erst nach zwei Monaten herausstellte.


75% der Böden in der Präfektur Fukushima sind mit radioaktiven Partikeln, vorwiegend mit Cäsium137 kontaminiert. Felder können nicht mehr bestellt werden. Die gesamte Ernte, Reis, Gemüse ist verseucht. Auch andere Lebensmittel wie Fleisch und Milch sind radioaktiv kontaminiert. 
Der radioaktive  Fallout wurde weit bis in den Süden getragen, als die Wolke über Japan hinweg zog. Auch zu den riesigen Teeplantagen von Shizuoka, einer Stadt, die für ihren grünen Tee sehr berühmt ist. Die gesamte Ernte musste vernichtet werden.
Durch radioaktiv verseuchte Tiernahrung wurde das Rindfleisch bis tief in den Süden hinunter kontaminiert.
Die radioaktiven Partikel gelangten sehr schnell in die Nahrungskette.

Die sprunghaft angestiegene Arbeitslosenquote durch den wirtschaftlichen Einbruch im Landkreis Fukushima macht einen Umzug aus der Strahlenregion unmöglich.

 

Der Baum der Hoffnung

Nördlich der Präfektur Fukushima liegen die Orte, die an schlimmsten vom Tsunami betroffen gewesen sind. Die Präfektur Iwate ist zwar von der Atomkatastrophe als solche weitgehend ,,verschont" geblieben, aber durch den Tsunami weiträumig zerstört worden.

Wenn diese gewaltige Monsterflutwelle ohne weiteres in der Lage ist ein 20 Meter langes Schiff und andere schwere Gegenstände mitzureißen, grenzt es doch an ein Wunder, dass außer dem AKW Fukushima dai ichi die restlichen Kernkraftwerke und das Atommülllager und Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho nicht auch noch havariert sind.

Die Ursache für den Super-GAU im AKW Fukushima dai ichi war zwar das Erdbeben, aber der Tsunami alleine hätte sicherlich auch ausgereicht.

Der Baum der Hoffnung, der in Rikuzentakata steht, ist das Symbol für den Wiederaufbau und die Aussicht auf bessere Zeiten.

Wiederaufbau und Hoffnung auf bessere Zeiten heißt vor allem einen sofortigen Atomausstieg, die Abschaltung, bzw. keine Wiederinbetriebnahme aller kerntechnischen Anlagen.

 

Hilfe für Fukushima

Die Katastrophe dauert an, auch wenn sie aus den deutschen Nachrichten so gut wie verschwunden ist. Und das Ausmaß der Folgen durch die radioaktive Verseuchung ist noch nicht absehbar.

Die ersten Fälle von bösartigen Schilddrüsenerkrankungen sind bereits eingetreten. Ein drastischer Anstieg von Leukämien wird ab 2014 erwartet (Stand 04/2013).

Japan braucht dringend unsere Hilfe! 
Von daher kooperiert Antiatom-fuku mit lokalen Hilfsorganisationen, in dem Antiatom-fuku diese in Deutschland bekannt macht und somit deren wertvolle Arbeit vor Ort unterstützt.
Diese Organisationen führen verschiedene Projekte durch, z.B. Erholungsreisen für Kinder nach Okinawa in Südjapan, Dekontaminierungsmaßnahmen, Wohnraumbeschaffung uvm.

Helft mit, die Lebensqualität der Betroffenen ein wenig zu verbessern, den Kindern eine Ablenkung in einer gesunden Umgebung zu bieten, in den Genuss strahlenfreier Lebensmittel zu kommen.

Helft mit, der Kernenergie ein Ende zu setzen bevor noch mehr passiert!

Die folgenden Links führen Euch zu den Projekten, die wirklich helfen das Leid im Landkreis Fukushima etwas zu lindern.

 

  Das Okinawa-Kuminosato-Projekt für Kinder aus Fukushima 

Die Okinawa-Kuminosato ist eine anerkannte Hilfsorganisation in Japan, die den Kindern aus der verstrahlten Präfektur Fukushima einen Erholungsaufenthalt auf der Insel Kumejima bei Okinawa in Südjapan ermöglicht.

Label der Okinawa Kuminosato 沖縄・球美の里

Am 11.03.2011 ereignete sich die Reaktorkatastrophe am Tepco-AKW Fukushima dai ichi. Dabei wurden zahlreiche Menschen verstrahlt. Viele sind bis heute noch gezwungen in Gebieten zu leben, die radioaktiv stark kontaminiert sind. Einige Gebiete würden hier nach den Richtlinien von Tschernobyl zu Evakuierungszonen erklärt werden, die einen dauerhaften Aufenthalt verbieten würden.

Unter den Betroffenen sind sehr viele Kinder!

Das „Kuminosato“ ist eine Erholungseinrichtung für Kinder aus Fukushima auf der Insel Kume, die im Juli 2012 auf Initiative von Hirokawa Ryuichi, der als Fotojournalist und Chefredakteur, u.a. auch als Herausgeber des Magazins „Days Japan“ tätig gewesen ist, ins Leben gerufen worden ist.

Pro Gruppe kommen ca. 50 Kinder aus Fukushima mit ihren Begleitern für 10 Tage. Die Insel Kume liegt etwa 100 km westlich von der Hauptinsel Okinawa. Für diesen Zweck wurde eine ehemalige Keramikwerkstatt umgebaut.

Die Kinder können aus dem Angebot viele spannende Programmpunkte, wie z.B. baden im Meer, die Natur genießen, im Matsch spielen oder Shisa herstellen wählen. Den jeweiligen Tagesablauf der Kinder stellen wir dann auf unserem Blog vor.

Seit Beginn des Kuminosato-Projektes haben bis zum 30.09.2015  1708 Kinder und 443 Erwachsene, also insgesamt 2151 Personen teilgenommen.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder sich erholen und somit ihre Abwehrkräfte stärken. Eine stressfreie Umgebung, ausreichend gesunde Ernährung mit Lebensmitteln aus der Region und eine Aktivität im Freien tragen dazu bei. Natürlich wäre es am besten, die Kinder komplett auszusiedeln, aber da das leider nicht möglich ist, wäre es gut, wenn diese zumindest wiederholt an den Erholungsmaßnahmen teilnehmen könnten.

Zur Homepage der NPO Okinawa-Kumimoto-Projekt

Japanisch         Englisch  

Ihre wertvolle Unterstützung in Form einer Spende für das Projekt nimmt unsere japanische Gruppe Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V. sehr gerne entgegen und leitet diese nach Japan weiter. Somit ersparen Sie sich eine lästige Auslandsüberweisung. Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenquittung.   

Bankverbindung:

Empfänger: Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V.

Postbank Dortmund

IBAN: DE75 4401 0046 0103 6064 62

BIC: PBNKDEFF

Stichwort: „Für Kinder in Fukushima“

Zum Video vom Okunawa Kuminosato

Bild: Screebshot Video der Okinawa Kuminosato

 

  Iwaki – eine unabhängig arbeitende Klinik und Messstelle für Radioaktivität 

In der küstennahen Stadt Iwaki im südlichen Teil der Präfektur Fukushima hat sich nach der Reaktorkatastrophe eine Bürgerinitiative formiert, die den offiziellen Informationen nicht so richtig vertraut und zunächst eine Messstelle für Lebensmittel aufgebaut. Mittlerweile ist das Projekt weitergewachsen und ein Gesundheitszentrum ist entstanden. Hier werden u.a. Kinder per Ultraschalluntersuchung auf Veränderungen der Schilddrüse untersucht. Eine Ganzkörperstrahlenmessung (WBC), Blut- und Urintests werden ebenfalls, auch bei Erwachsenen durchgeführt. Denn seit der Reaktorkatastrophe steigt die Zahl der Schilddrüsenkrebserkrankungen bei Kindern, sowie weitere Krankheitsbilder stätig an, was durchaus in Verbindung mit der erhöhten Radioaktivität in der Umgebung gebracht werden kann.

Das nichtprofitorientierte Gesundheitszentrum in Iwaki arbeitet unabhängig, objektiv und in manchen Fällen auch kostenlos. Denn z.B. eine Zweitmeinung, die man sich ggf. einholen will, wird von den Krankenkassen nicht übernommen. Zudem ist das Einholen einer Zweitmeinung unerwünscht – und zwar von den Behörden, vor allem von der Atomlobby.  

Diese Projekte sind aber äußerst wichtig, um die Leute, vor allem wehrlose Kinder, die nun mit den Folgen der erhöhten Radioaktivität leben müssen zu schützen. Mit einer ganz bequemen Onlinespende unterstützen Sie dieses wertvolle Projekt.

Mehr Infos über die Arbeit der Messstelle und Gesundheitszentrum Iwaki und der Möglichkeit zu helfen auf der Homepage der Organisation auf englisch und japanisch.

 

  Erholungsprojekte für Kinder aus der Strahlenregion 

Die japanische Organisation „EarthWalkers“ unterstützt Leute in Katastrophengebiete und hilft mit, den Betroffenen eine bessere Perspektive zu ermöglichen.     

Seit der Dreifachkatastrophe von März 2011, richtet sich das Hauptaugenmerk auf die Tsunami-Opfer der Präfektur Miyagi und Fukushima, vor allem die Strahlenopfer von Fukushima, insbesondere die Kinder, die seit der Reaktorkatastrophe in einer Region leben müssen, die jetzt verstrahlt ist.

Mit den von „EarthWalkers“ organisierten Erholungsaufenthalten in Deutschland (Berlin, Duisburg) oder Australien wird es Kindern und Jugendlichen aus der Präfektur Fukushima ermöglicht, sich draußen in der Natur frei zu bewegen, ohne sich Gedanken über die hohe Radioaktivität machen zu müssen, einfach mal zu entspannen und neue Kraft zu tanken.

Ermöglicht werden diese Projekte dank Ihrer wertvollen Unterstützung, ohne die das alles nicht finanzierbar wäre.

Gerne nehmen die „EarthWalkers“ ihre Einzelspende für diese Projekte entgegen. Über einen kleinen monatlichen Beitrag leisten Sie sogar über einen längeren Zeitraum eine wertvolle Hilfe.

Eine Spende für das o.g. Projekt nimmt auch die in Deutschland aktive japanische Antiatom-Gruppe Sayonara Genpatsu Düsseldorf e.V. gerne entgegen. Dadurch ersparen Sie sich den Umstand einer Auslandsüberweisung.

Zu den Projekten siehe nachfolgende Information der NGO EarthWalkers und den nachfolgenden Flyer

Flyer der NPO EarthWalkers.jp

  Hilfe für Japan 2011 

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund ermöglicht Kindern aus dem Landkreis Fukushima Ferienaufenthalte außerhalb der Krisengebiete und führt weitere Projekte durch, die der Bevölkerung in der Krisenregion zu Gute kommen. Helft mit, diese Projekte zu unterstützen.

                    

                                       Label der ,,Hilfe für Japan 2011"

 

  Ein Gesundheitszentrum/Klinik für die Kinder von Fukushima 

                    -Ein weltweiter Solidaritätsaufruf-

Nach dem GAU 2011 im AKW Fukushima dai ichi ist nichts mehr wie es war. Hohe Strahlung, kontaminierte Nahrung und laufend wissentliche Falschinformationen durch Regierung, Tepco und sogar durch Ärzte staatlicher Krankenhäuser.

Mütter sorgen sich um das Wohl ihrer Kinder, die bereits erste Symptome strahlenbedingter Erkrankungen aufweisen. Ärzte öffentlicher/staatlicher Krankenhäuser sind durch die atomfreundliche Regierung dazu angehalten, keinen Zusammenhang zwischen den sich häufenden Symptomen (wie z.B. Zysten der Schilddrüse, Veränderungen im Blutbild) und der erhöhten Radioaktivität zu sehen.

Von daher sind vertrauenswürdige und staatlich unabhängige Gesundheitszentren/Kliniken, vor allem für die Versorgung der Kinder dringend geboten.

Derzeit sind noch 360 000 Kinder in der Präfektur Fukushima. Kinder aus Familien, denen eine Flucht aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist.

Um eine optimale, vertrauenswürdige und objektive Gesundheitsversorgung dieser Kinder zu gewährleisten, wurde das Projekt ,,Clinic Fukushima'' ins Leben gerufen. Für ausführlichere Infos siehe folgendes Informationsblatt, was durch die Ethecon erstellt worden ist.

Die Klinik benötigt weiterhin dringend Spenden, die die Organisation Ethecon gerne entgegen nimmt und für Sie an die Klinik in Fukushima weiterleitet.

Ganz bequem spenden Sie unter dem Stichwort "Fukushima-Klinik" über PayPal auf der Webseite der Ethecon bzw. auf die herkömmliche Art und Weise auf das Bankkonto der Ethecon.

Kontoinhaber: Ethecon     Bank: Ethik Bank
BIC GENODEF1ETK
IBAN DE 58 830 944 95 000 30 45 536

Stichwort: "Fukushima-Klinik"

 

Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW verkauft diese wunder schönen und praktischen Jutetaschen für nur 5 Euro, wovon 50 Cent pro Tasche an die IPPNW in Japan gehen.

Für die Aufklärungsarbeit, Aufdeckung von Missständen, vor allen in der Krisenregion in Fukushima und der Hilfeleistungen für die Strahlenopfer, Kinder usw. ist jeder Cent gerade für die japanische Sektion der IPPNW sehr wertvoll.

Tasche kaufen und helfen => IPPNW Shop

 

  Austauschprojekt – Helft mit vor Ort beim Wiederaufbau in der Tsunamiregion 

三陸副副興 Sanriku Fukkou

Seit der Dreifachkatastrophe von März 2011 organisiert das Deutsch-Japanische Synergie Forum (DJSF) Sanriku Fukkou e.V. Austauschprojekte zwischen Studenten und anderen Teilnehmern aus Deutschland und Japan zum Thema „Wiederaufbau von Sanriku“. Sanriku ist eine Küstenregion, die durch die Tsunamikatastrophe völlig zerstört worden ist. Für den Wiederaufbau, der noch ein paar Jahre in Anspruch nehmen wird, werden noch viele helfende Hände benötigt.

Helft mit, die Region wieder auf zu bauen und den Opfern ein Stück Heimat wieder zurück zu geben! Oder helft mit einer Spende. Das zeigt auch schon Wirkung.

Mehr Informationen zu Sanriku Fukkou und wie ihr am Wiederaufbauprojekt in Nordjapan teil nehmen könnt.

 

  Das CRMS-Netzwerk, eine unabhängige Bürgerinitiative zur Überwachung radioaktiven Belastung von Nahrungsmitteln 

Die CRMS sind unabhängige Messstellen zur Messung radioaktiver Kontamination von Lebensmitteln, die durch Bürgerinitiativen ins

Bild: CRMS, Label der unabhängigen Bürgermessstellen CRMS 

Leben gerufen worden sind. Weitere Aufgaben der CRMS (Citizens’ Radioactivity Measuring Station bzw. 市民放射能測定所) sind Kontrollmessungen der Umgebungsradioaktivität, Lebensmittelüberwachung für Schutzbefohlene z.B. in Behinderteneinrichtungen und weitere Überwachungs- und Kontrollaufgaben, die im Zusammenhang mit Lebensmitteln und dessen radioaktiver Kontamination stehen.

Da sich nach dem GAU schnell herausstellte, dass eine selbst durchgeführte Überwachung der Radioaktivität sowohl in der Umgebung als auch in den Nahrungsmitteln in Japan sehr stark angeraten ist, haben engagierte Bürger das Netzwerk der unabhängigen Bürgermessstellen, die jeder in Anspruch nehmen kann ins Leben gerufen. Auch ein Ganzkörperscanner, der von Schwangeren und Kindern kostenfrei genutzt werden kann wurde ebenfalls angeschafft.

Für die weitere Durchführung einer guten Arbeit und den weiteren Ausbau der CRMS-Bürgermessstellen sind jedoch weiterhin Spenden nötig, die unter Angabe des Stichwortes ,,Fukushima Projekt 47’’ von der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. gerne entgegen genommen und an die CRMS weitergeleitet werden.

Gesellschaft für Strahlenschutz e.V.

Postbank Hamburg

BIC:      PBNKDEFF

IBAN:    DE 45 2001 0020 0029 4292 08

 

  Stadt Sapporo/Hokkaido 

Temporäre Erholung für Kinder aus Fukushima in Sapporo/Hokkaido

Ein Projekt der Stadtverwaltung Sapporo mit Unterstützung der Stadt München

Wegen der hohen radioaktiven Strahlung in der Präfektur Fukushima können die Kinder kaum noch im Freien spielen und die Natur erleben, worunter sie sehr stark leiden.

Aus diesem Grund unterstützt die Stadt Sapporo Organisationen wie „Schützt die Kinder aus Fukushima – Hokkaido“, die sich darum bemüht, den Kindern aus Fukushima die Gelegenheit zu geben jedes Jahr ihre Sommerferien auf Hokkaido zu verbringen, wo sie sich unbeschwert im Freien aufhalten und neue Kraft tanken können.

Bild: Flyer zum Projekt

Leisten Sie mit einer Spende einen wertvollen Beitrag, damit diese Projekte, die laufend auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, weiterhin durchgeführt werden können.

Von den Spendengeldern soll in Sapporo eine feste Einrichtung für die Kinder aus den verstrahlten Gebieten errichtet werden. 

 

  FoE Japan 

Ein Partner vom internationalen Umweltschutznetzwerk ,,Friends of the Earth''( FoE ). Die  Foe Japan unterstützt die Opfer der Tsunami und AKW Katastrophe in Japan und ruft zu Spenden auf und hat u.a. folgendes Projekt ins Leben gerufen:

Das POKA-POKA Projekt für Kinder aus Fukushima

Der Stadtteil Watari ist mit Strahlenwerten bis zu 2 µSv/h der am stärksten belastete Stadtbezirk in Fukushima City. Auch hier wird eine Evakuierung nicht für nötig gehalten.

Vor allem Kinder, die empfindlicher auf radioaktive Strahlung reagieren und der gesamten Situation noch hilfloser ausgesetzt sind als die Erwachsenen, brauchen unsere Unterstützung ganz besonders.

Dazu bietet die Foe Japan  und drei weitere örtliche Organisationen im Rahmen des POKA-POKA Projektes ,,Watari-Thermalbad Tsuchiya'' einen kostenlosen Erholungsaufenthalt außerhalb der stark belasteten Gebiete.

Um weiteren Kindern einen Zugang zu diesen Projekten zu ermöglichen, werden weitere Spenden benötigt. Helft mit, den Kindern aus Fukushima Watari eine Auszeit zu ermöglichen. Ganz bequem geht es auch mit einer Onlinespende an die zuständige Foe Japan.

 

  Stimmen aus Fukushima 

Ein Bericht der Gruppe ,,Mütter aus Fukushima'' die für ihre Kinder kämpfen, die der hohen Strahlung ausgesetzt sind und in Kooperation mit der FoE Japan über die derzeitige Situation in Fukushima berichten. Es wird die aktuelle Problematik dargelegt und eine Ausweitung der Evakuierungszone gefordert.

Zum Bericht (englisch): 

Citizen's Movement for Establishing the Right to Evacuate (Friends of the Earth Japan)

Letzte Änderung: 11/2016