In Deutschland und dem Umland

05.09.2019

Iran rückt immer weiter vom Atomabkommen ab

Iran will alle Vereinbarungen bezüglich kerntechnischer Forschung und Entwicklung von Atomwaffen aufheben. Mit Blick nach Europa spricht Teherans Präsident Hassan Ruhani von einem Schritt mit „enormen Auswirkungen". 

Siehe dazu den Bericht der Tagesschau online.

 

24.08.2019

Nordkorea, wieder zwei undefinierbare Geschosse abgefeuert

Südkoreanischen Medien zufolge hat Nordkorea wieder einmal zwei Geschosse, die nicht genau definierbar sind, in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Internationale Beobachter befürchten, dass diese auch mal mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden könnten. Das ist mittlerweile nun der 7. Raketentest seit Ende Juli.

Japans Verteidigungsminister Takeshi Iwaya warnt Schiffe davor, sich eventuellen Trümmern, die auf dem Wasser herumtreiben zu nähern. Zuden sieht er eine klare Verletzung von UN-Resolutionen, die man nicht „einfach so“ ignorieren könne.

Siehe dazu auch den Bericht der Tagesschau.

 

16.08.2019

Nordkorea provoziert mit weiterem Raketentest

Nach mehreren Raketentests innerhalb von nur knapp drei Wochen feuerte Nordkorea heute Morgen wieder zwei Rakete in Richtung japanisches Meer ab. Dies berichteten japanische und südkoreanische Medien. Damit wolle Machthaber Kim Yong Un als Reaktion auf die von Südkorea und USA gemeinsam durchgeführten Militärübungen seine Macht demonstrieren und eine Warnung aussprechen, so die Vermutung internationaler Beobachter. Gespräche mit Südkorea habe er bereits abgebrochen, so dass eine Wiedervereinigung Nord- und Südkoreas wieder in weiter Ferne gerückt ist.

Siehe dazu den Artikel der Zeit online.

 

11.08.2019

Misslungener Raketentest, doch ein Kernwaffenversuch

Bei einem Raketentest am 08.08.2019 auf dem Militärgelände nahe der Stadt Sewerodwinsk am Weißen Meer in Nordwestrussland, wo es zu einem Zwischenfall kam (antiatom-fuku berichtete), handelt es sich, entgegen ersten Behauptungen seitens russischer Behörden, sehr wohl um einen Kernwaffentest. Das räumte nun Rosatom heute ein. Auch US-Wissenschaftler vermuten darin einen Kernwaffenversuch mit einem Marschflugkörper.

Beim Raketentest am 08.08.2019 kam es zu einer Explosion mit zwei Toten und 4 Verletzten. Die Zahl der Toten ist laut der Tokyo Shinbun mittlerweile nun auf 5 gestiegen.  

 

09.08.2019

Explosion und Anstieg der Radioaktivität bei russischen Raketentest

Bei einem Raketentest, der gestern auf dem Militärgelände nahe der Stadt Sewerodwinsk am Weißen Meer, Nordwestrussland durchgeführt worden ist, kam es zu einer Explosion, bei der 2 Leute starben und 4 weitere verletzt worden sind. Während das mit flüssigem Treibstoff betankte Getriebe der Testrakete überprüft worden ist, kam es zur Explosion. Dann breitete sich ein Feuer aus.

Laut dem zuständigen Ministerium sein jedoch keine gefährlichen Stoffe, bzw. Radioaktivität ausgetreten. Allerdings wurde, so der russische Nachrichtensender Tas, in Sewerodbinsk sehr wohl ein vorübergehender Anstieg der Umweltradioaktivität gemessen. In Sewerodbinsk befindet sich auch eine Werft für die Herstellung von Atom-U-Booten.    

Auf dem Testgelände, wo sich die Explosion ereignete, hatte die russischen Marine schon in der Sowjetzeit ballistische Raketen und Marschflugkörper hergestellt und zu Testzwecken von U-Booten und Schiffen abgefeuert.  

Bei einem Zwischenfall, der sich im Dezember 2015 ereignete, stürzte eine Testrakete sogar auf ein Wohnhaus.

 

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