In Deutschland und dem Umland

15.09.2017

Erneuter Raketentest – Nordkorea provoziert weiter

Nach Berichten südkoreanischer und japanischer Medien feuerte Nordkorea heute Morgen um 6:57 Uhr wieder eine Rakete ab, die um 7:04 Uhr Hokkaido überflog und dann um 7:16 Uhr 2200 km östlich von Hokkaido ins Meer stürzte. Machthaber Kim Jong Un, der es anscheinend auf eine militärische Konfrontation anlegt, lässt sich auch durch die bereits verschärften UN-Sanktionen nicht sonderlich beeindrucken.

Siehe dazu den Artikel der Welt24

 

03.09.2017

Atomwaffentest: Nordkorea zündet Wasserstoffbombe

In den frühen Morgenstunden hat es in Nordkorea ein „unnatürliches“ Erdbeben der Stärke 6,3, gefolgt von einem Nachbeben der Stärke 4,3 auf der Richter-Skala gegeben. Südkoreanischen und japanischen Medien zufolge besteht der Verdacht, dass Nordkorea einen Atombombentest durchgeführt hat, der sich kurz darauf auch bestätigte. Der nordkoreanische Staatssender KCNA berichtet über den erfolgreich durchgeführten Test einer Wasserstoffbombe, die im Nordosten des Landes unter Wasser gezündet worden ist.

Machthaber Kim Jong Un lobte den „technischen Fortschritt“ in den höchsten Tönen.

Eine Wasserstoffbombe hat eine vielfach höhere Zerstörungskraft als eine „herkömmliche“ Atombombe.

Dies ist nun der 6. und auch stärkste Atombombentest, der seit 2006 in Nordkorea durchgeführt worden ist. Allein im vergangenem Jahr 2016 wurden zwei dieser Tests durchgeführt (antiatom-fuku berichtete). Zu den „arbeitet“ Nordkorea an Langstreckenraketen mit atomaren Sprengköpfen, die eine Reichweite bis in die USA haben.

 

14.08.2017

Nordkoreakonflikt – China in der Zwickmühle

US-Präsident Donald Trump setzt im Konflikt mit Nordkorea auf China, dem wichtigsten Verbündeten von Nordkorea. Unabhängige Experten sind jedoch skeptisch, ob China im Atomkonflikt mit Nordkorea, das sich völlig uneinsichtig zeigt, überhaupt etwas bewirken kann. Auch die noch härteren Sanktionen gegen Nordkorea dürften die Lage eher schwieriger machen.

Siehe dazu den Artikel des n-tv.

 

09.08.2017

USA droht Nordkorea mit Atombombenangriff

Ausgerechnet heute am 72. Jahrestag, als die USA nach Hiroshima eine weitere Atombombe auf Nagasaki abwarf, droht US-Präsident Donald Trump indirekt mit einem Atomkrieg gegen Nordkorea. Die Reaktion aus Pjöngjang ließ nicht lange auf sich warten. Machthaber Kim Jong Un drohte seinerseits ebenfalls mit einem Atomwaffenangriff. Als mögliches Ziel wurde der US-Militärstützpunkt Guam, eine Hochseeinsel im Pazifik genannt.

Vermutungen zufolge sei Nordkorea in seinem Atomprogramm deutlich vorangeschritten. Auch von kleineren Atomsprengköpfen ist die Rede.

Siehe dazu den ausführlichen Artikel der DW online.  

 

07.08.2017

Nordkorea Atomprogramm - trotz scharfer Sanktionen kein Einlenken

Trotz der nun erteilten UN-Sanktionen, die Nordkorea sehr hart treffen, verweigert Pjöngjang jegliches Einlenken in puncto Atomprogramm. Stattdessen zeigt sich Machthaber Kim Jong Un sogar sehr empört über die nun verhängten UN-Sanktionen und ist absolut nicht gesprächsbereit.  

Auslöser für die verschärften Sanktionen ist der Test zweier Mittelstreckenraketen von Ende Juli, die ohne weiteres die US-Küste erreichen könnten (antiatom-fuku berichtete).

Siehe dazu den Artikel und Video der Zeit online.

 

29.07.2017

Nordkorea droht den USA mit Atomraketenangriff

Nordkorea hat am gestrigen Freitag wieder eine ballistische Interkontinentalrakete abgefeuert und droht nun den USA mit einem atomaren Angriff. Der US-Außenminister appellierte an China und Russland auf Pjöngjang einzuwirken. Präsident Trump bezeichnete den jüngsten Raketentest als "rücksichtslos und gefährlich". Vom Machthaber Kim Jong Un wird dieser wieder einmal als „Erfolg“ gefeiert. Experten zufolge könnten diese Raketen durchaus das Festland der USA erreichen.

Siehe dazu den ausführlichen Bericht der heute-online und das Video „Geheimakte Kim Jon Un“.    

 

15.07.2017

Nordkorea verfügt über mehr Atomwaffen als bisher angenommen

Auswertungen von Satellitenbilder lassen den Verdacht aufkommen, dass Nordkorea aktiv an der Bereitstellung von Atomwaffen arbeitet. Wärmebildaufnahmen, die im Zeitraum von September 2016 bis Juni 2017 per Satellit aufgenommen worden sind, weisen laut den US-Behörden auf Aktivitäten in der Atomanlage Yongbyon hin. Möglicherweise verfügt Nordkorea über mehr Plutonium als bisher angenommen.

Siehe dazu auch den Artikel vom Spiegel online.  

 

08.07.2017

Nordkoreakonflikt – USA befürchtet atomaren Angriff

Nach dem Nordkorea am vergangenen Dienstag, also am Unabhängigkeitstag der USA und kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg eine Interkontinentalrakete abgefeuert hatte, befürchtet US-Präsident Donald Trump einen möglichen Angriff mit Atomsprengköpfen. Die erstmals getestete Interkontinentalrakete hat eine Reichweite bis nach Alaska, und wäre auch in der Lage atomaren Sprengstoff zu transportieren.

Machthaber Kim Jong Un propagierte den gegenwärtigen Raketentest, wie schon bei den vorausgegangenen Raketenstarts, medienwirksam als großen Erfolg.

Als Reaktion auf den Raketentest drohten die USA nun mit drastischen Maßnahmen und flogen Ende der Woche gemeinsam mit der südkoreanischen Luftwaffe ein Manöver nahe der nordkoreanischen Grenze.

Siehe dazu auch den ausführlichen Artikel der Tagesschau online.

 

Weiter zurück liegende Meldungen:

Zu den Nachrichten aus den Tagen und Wochen zuvor.

Ältere Nachrichten der letzten Monate und Jahre sind im Archiv zu finden.