In Deutschland und dem Umland

30.04.2018

Störfall AKW Doel, Reaktor 1, Leckage im Primärkreislauf

Im Reaktor 1 am AKW Doel, Belgien kam es, wie jedoch erst jetzt bekannt wurde, bereits in der vergangenen Woche zum Zwischenfall, bei dem radioaktives Wasser aus einer Leckage in einer Wasserleitung des zum Primärkreislauf gehörigen Notkühlsystems ausgetreten ist. Laut den Betreiber Electrabel und der belgischen Atomaufsichtsbehörde FANC bestehe angeblich keine Gefahr für Mensch und Umwelt.

Siehe dazu auch den Audiobericht vom WDR 2 Aachen

 

26.04.2018

Nordkorea, Atomwaffentestgelände: Mutmaßliche Havarie

Eine mögliche Erklärung für das plötzliche Einlenken Nordkoreas, das bisherige Atomprogramm zu beenden, könnte der Einsturz eines ausgehöhlten Bergs auf dem Atomwaffentestgelände im nordöstlichen Teil Nordkoreas sein.      

Erst in der vergangenen Woche kündigte Machthaber Kim Jong Un überraschend an, dass er sein Atomprogramm beenden wolle. „Die Tests sein erfolgreich abgeschlossen“ (antiatom-fuku berichtete).

Wie jetzt erst bekannt wurde, ist das nukleare Testgelände, also der Berg mit seinem Tummelsystem, infolge der Erschütterungen durch die Atomtests möglichen weise schon im September 2017 eingestürzt.

Siehe dazu auch den ausführlichen Artikel des Nachrichtensenders ntv.

 

21.04.2018

Nordkorea: Fragliches Ende des Atomprogramms

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un kündigt die Beendigung des Atomwaffenprogramms an. „Die Tests sein abgeschlossen“. Ein plötzlicher Sinneswandel des Machthabers ist es eher nicht, wahrscheinlich die immer schärferen Sanktionen, die aufgrund weiterer Raketentests und Drohungen in der Vergangenheit verhängt worden sind. Denn vom Rückbau der Atomwaffenbestände ist nämlich nicht die Rede.

Siehe dazu den ausführlichen Artikel der DW online.

 

25.03.2018

Atomwaffen Nordkorea – Trump will sich mit Kim Jong Un treffen

US-Präsident Donald Trump will sich in Kürze mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen, und über ein mögliches Ende des nordkoreanischen Atomprogramms verhandeln. Ob das gelingt, ist laut dem Nordkorea-Experten Gerhard Mangott jedoch eher unwahrscheinlich. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte sogar einen Atomkrieg auslösen.

Mehr dazu im Artikel der Web.de.

 

05.03.2018

IAEA warnt die USA vor Beendigung des Atomabkommens mit Iran

Direkt zur Eröffnung des Gouverneursrats, der heute in Wien begann, warnte die IAEA den US-Präsidenten Donald Trump vor eine eventuelle Beendigung des Atomabkommens mit dem Iran. Denn somit wäre eine Überwachung Irans bezüglich des nuklearen Materials äußerst schwierig. Das im Januar 2016 in Kraft gesetzte Atomabkommen sah für den Iran strenge Auflagen zur Nutzung der Atomkraft für mindestens zehn Jahre vor. Nun erwägen die USA jedoch eine Aufkündigung des Abkommens.

Der Iran verfügt über zahllose Zentrifugen zur Herstellung von waffenfähigen hochangereichertem Uran und einem Plutoniumreaktor am AKW Arak.

Siehe auch den Artikel der wallstreet-online.

 

01.02.2018

AKW Tihange – gefährlicher als bisher angenommen

Bisher unveröffentlichte Dokumente der belgischen Atomaufsicht FANC, die nun verschiedenen Medien vorliegen, zeigen, dass es zwischen 2013 und 2015 acht sogenannte „Precursor“ am Reaktor 1, AKW Tihange gegeben hat. Bei diesen Vorfällen handelt es sich um mögliche Vorboten für gravierende Schäden im Reaktor, die ggf. zu einer Nuklearkatastrophe führen könnten.

Bisher galt immer der Reaktor 2, aufgrund seiner zahllosen Haarrisse als erhöhtes Sicherheitsrisiko. Nun stellt sich aber heraus, dass Reaktor 1 möglicherweise noch gefährlicher ist.

Dazu mehr im ARD-Magazin „Monitor“ heute Abend um 21:45 Uhr, bzw. in der Mediathek der ARD.

 

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