In Deutschland und dem Umland

12.11.2018

Nordkorea – USA vermuten 13 heimliche Raketenanlagen

Entgegen internationalen Abmachungen, die in diesem Jahr getroffen worden sind, als Nordkoreas Machthaber Kim Yong Un eine nukleare Abrüstung propagierte, wurden nun laut US-Medien 13 geheime Raketenanlagen entdeckt, die per Satellit geortet worden sind. Weitere geheime Raketenanlagen werden noch vermutet.

Siehe dazu auch den Bericht von Spiegel online.

 

08.11.2018

AKW Neckarwestheim: Reaktor 2 wieder am Netz

Wie die betreibende EnBW heute mitteilte, wurde der Reaktor 2 heute Morgen wieder angefahren. „Der Reaktor, vor allem die zahllosen Rohrleitungen der Dampferzeuger wurden sehr sorgfältig überprüft. Die Sicherheit sei oberste Maxime“, so die EnBW in der Pressemitteilung auf ihrer Homepage. „Das Material der Rohrleitungen sei besonders robust“, so die EnBW weiter. Unabhängige Experten stehen dem jedoch sehr kritisch gegenüber, da die besagten Rohrleitungen aufgrund der hohen Dauerbelastung ausgedünnt sind und teilweise eine Wandstärke von nur noch 0,1 mm aufweisen, so dass diese jeder Zeit bersten können (antiatom-fuku berichtete).

 

07.11.2018

AKW Neckarwestheim: Grünes Licht für den maroden Reaktor 2

Für den Reaktor 2 am AKW Neckarwestheim, der vor allen wegen der ausgedünnten und maroden Rohrleitungen an den Dampferzeugern heftig umstritten ist (antiatom-fuku berichtete), wurde heute für die Wiederinbetriebnahme „grünes Licht“, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich durch den Energieminister Franz Untersteller (Grüne) gegeben. Seiner Meinung nach sei der Reaktor ausreichend sicher. Laut der betreibenden EnBW wurden die Schäden, die während der Revision entdeckt worden sind, behoben. Somit wird der Reaktor, der eigentlich schon gestern wieder hochgefahren werden sollte, mit erneuter Verzögerung in den nächsten Tagen wieder hochgefahren.

Der Reaktor 2, ein DWR, darf noch bis Ende 2022 laufen. Reaktor 1, ebenfalls ein DWR, wurde bereits stillgelegt.     

 

01.11.2018

AKW Neckarwestheim – Reaktor 2 soll wieder hochgefahren werden

Trotz der Schäden an zahlreichen Rohrleitungen der Dampferzeuger, will die betreibende EnBW den Reaktor 2 am AKW Neckarwestheim am kommenden Dienstag wieder hochfahren. Der Reaktor befand sich in der Routinewartung, als die Schäden entdeckt worden sind. Hierbei handelt es sich um eine durch Dauerbelastung entstandene Ausdünnung der Rohleitungen, die teilweise eine Wandstärke von nur 0,1 mm aufweisen (antiatom-fuku berichtete). Diese Schäden wurden laut der EnBW behoben, bzw. „geflickt“.

Während die Baden-Württembergische Landesregierung, insbesondere der Umweltminister Franz Untersteller (GRU) keine Einwände gegen die Wiederinbetriebnahme äußern, sehen unabhängige Experten die Wiederinbetriebnahme des Reaktors jedoch sehr kritisch. Dem entsprechend finden unter dem Motto: „Flicken bis zum Super-GAU“ einige Protestaktionen Vorort statt.    

 

23.10.2018

AKW Neckarwestheim, Reaktor 2 – Schäden größer als vermutet

Im Reaktorblock 2, der sich zurzeit in Revision befindet, sind die Schäden an den Rohrleitungen der Dampferzeuger größer, als bisher angenommen. Denn die Wandstärke der Rohre sind aufgrund der Dauerbelastung schon teilweise bis auf 0,1 mm ausgedünnt und weisen ringförmige Risse auf. Diese können im schlimmsten Fall zum Abriss einer Rohrleitung mit fatalen Folgen führen!   

Ende September sprach der Betreiber EnBW noch von „vereinzelten“ Rohrleitungen, die betroffen sein, nun sind aber mittlerweile über 100 solcher schadhaften Rohrleitungen gefunden worden.

Während EnBW zwar ein größeres Ausmaß der Schäden einräumt, aber weiter weiterhin beschwichtigt, warnen unabhängige Experten vor einem möglichen gravierenden Störfall, da es sich bei den zahllosen Rohrleitungen der Dampferzeuger, die die Schnittstelle zwischen Primär- und Sekundärkreislauf bilden, nämlich um sehr sensiblen Bereiche handelt.

Die für Ende September geplante Wiederinbetriebnahme des Reaktors wurde mittlerweile auf Ende November verschoben.

Laut aktueller Gesetzgebung darf der Reaktor noch bis Ende 2022 betrieben werden.

Siehe dazu auch den Bericht von .ausgestrahlt.

 

21.10.2018

Nach Tschernobyl – Bayrische Waldpilze weiterhin stark belastet

Bundesamt für Strahlenschutz warnt: auch 32 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze, vor allem in Bayern immer noch stark mit Cäsium137 belastet. Teilweise weisen die Pilze einen Cäsiumwert von bis zu 1000 Bq/kg auf.

Siehe dazu den Bericht von Stern und die Pressmitteilung des BfS.

 

08.10.2018

Beabsichtigte Verklappung von „Tritiumwasser“ – Proteste in Südkorea

In Südkorea mehren sich die Proteste gegen die von der japanischen Regierung und Tepco beabsichtigten Verklappung des hochradioaktiven Wassers, das zurzeit noch in großen Tanks auf dem Gelände des havariertem AKWs Fukushima Daiichi gelagert wird. Dieses Wasser weist eine sehr hohe Konzentration an Tritium auf, das nicht herausgefiltert werden kann.

So fand auch heute in Soul eine Demonstration gegen die beabsichtigte Verklappung statt. Auf einem großen Banner steht geschrieben „Das Meer hat keine Landesgrenzen!“. Nicht nur in der Bevölkerung Südkoreas, sondern auch in der Politik zeigt man sich besorgt. So äußerte sich auch Südkoreas Ministerpräsident Lee Nak-Yoen auf einer Kabinettssitzung vom 02.10.2018 besorgt über Japans Pläne und appelliert an die japanische Regierung verantwortungsvoll mit dem hochradioaktiven Wasser umzugehen, da Korea nämlich in direkter Nachbarschaft liegt und somit auch direkt durch die Verseuchung des Meerwassers betroffen wäre.

 

22.09.2018

AKW Neckarwestheim – wegen Mängel Revision verlängert

Am AKW Neckarwestheim verzögert sich die Wiederinbetriebnahme des Reaktors 2 um weitere Wochen, da nämlich an einigen Rohrleitungen eine Ausdünnung der Wandstärke entdeckt worden ist. Der Reaktor 2, der sich seit 3 Wochen in Revision befand, sollte in den nächsten Tagen eigentlich wieder hochgefahren werden, als der Mangel entdeckt worden ist. Die Atomaufsichtsbehörde fordert nun genauere Überprüfungen der betroffenen Rohrleitungen.  

Somit werden nun weitere Überprüfungen und Reparaturarbeiten nötig. Betroffen sind Rohrleitungen im Bereich der Dampferzeuger, also dort, wo die Wärme des Primärkühlkreislaufes, der im direkten Kontakt mit den Brennelementen steht, an den Sekundärkreislauf, der die Turbine antreibt, abgegeben wird. Somit handelt es sich bei den Dampferzeugern um sehr sensible, also sicherheitsrelevante Bauteile des Druckwasserreaktors.

Laut der betreibenden EnBW stelle dieses Problem jedoch keine Gefahr dar, die Wandstärke sei noch ausreichend. Die Mängel werden nun behoben, ggf. werden einige der Rohrleitungen außer Betrieb gesetzt, so die EnBW.  

Der Reaktor 2, ein DWR aus dem Jahr 1989 darf noch bis Ende 2022 am Netz bleiben.

Siehe dazu auch den Artikel der Hasepost.

 

16.09.2018

AKW Temelìn – Radioaktives Wasser in die Kanalisation gelangt

Im tschechischen AKW Temelìn ist es bereits am Freitag vergangener Woche zu einem Zwischenfall gekommen, der jedoch erst drei Tage später an die zuständigen Behörden gemeldet worden ist. Dabei wurden aus Versehen etwa 12 m³ radioaktives Wasser in die Abwasserkanalisation geleitet. Laut dem Betreiber ČEZ bestünde jedoch keine Gefahr für die Umwelt. Man sei auf solche Fälle sogar vorbetreitet, so die ČEZ. Die tschechische Atombehörde SUJB sieht das ebenfalls ziemlich gelassen und spricht von einem Mitarbeiterfehler, „der ja mal passieren kann“.  

Österreichische Behörden fordern nun eine lückenlose Aufklärung. Das ohnehin sehr störanfällige AKW Temelìn steht schon seit langem in der Kritik, zumal es auch nur 60 km von der süddeutschen und österreichischen Grenze entfernt ist.

                                               

                                                 27.08.2018

USA testet die sogenannte Allround-Atombombe B61-12

Nach US-Medien testete das Pentagon eine neue, technisch hochmoderne Serie kleiner Atombomben, also der sogenannten Allround-Atombombe B61-12.

Siehe dazu den Artikel und das Video der Telepolis.

 

 

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