In Deutschland und dem Umland

09.11.2019

Iran, Atomanlage Fordo: Urananreicherung begonnen

Wie die Regierung in Teheran Mitte der Woche bereits angekündigt hatte, wurde in der Atomanlage Fordo, nach vier Jahren Stillstand die Urananreicherung wieder aufgenommen. Damit verstößt der Iran erneut gegen das Atomabkommen.

Siehe dazu den Bericht der Tagesschau online

 

18.10.2019

Geheime NATO-Übung, Bundeswehr trainiert für den Atomkrieg

Die Bundeswehr trainiert gemeinsam mit weiteren NATO-Partnern die Vorgehensweise für einen möglichen Atomkrieg. Dazu hat bereits in dieser Woche eine geheime Militärübung mit dem Namen „Steadfast Noon" begonnen, wo der Einsatz von Jagdbombern trainiert wird, die im Kriegsfall dann mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden können.

Die entsprechenden Kampfjets der Bundeswehr sind auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel stationiert, wo die US-Atombomben vom Typ B61 lagern.

Nach Aufkündigung des INF-Vertrags rechnen Militärexperten sehr stark mit einem erneuten wettrüsten zwischen den Atommächten.

Siehe dazu den Bericht der DW.online

 

10.10.2019

Israelische Satellitenaufnahmen zeigen geheime Atomanlagen in Iran

Nach Informationen der israelischen Regierung wurden in Irak geheime Forschungsanlagen für die Entwicklung neuer Atomwaffen entdeckt. Demnach zeigen Satellitenaufnahmen geheimen Anlagen nahe der Stadt Abadeh. Diese wurden jedoch, als der Iran von den Satellitenaufnahmen erfuhr, sofort zerstört, so der israelische Ministerpräsident Netanjahu. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, wie bereits die USA den Iran ebenfalls mit Sanktionen gegenüberzutreten.  

Siehe dazu den Artikel der Merkur.de

 

02.10.2019

München, erhöhte Cäsiumwerte in Lebensmittelproben

Auch 33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl überprüft das Münchener Umweltinstitut nicht ohne Grund weiterhin Lebensmittel auf Radioaktivität. Denn in einer aktuell durchgeführten Studie wurden u.a. auch Lebensmittelproben aus einem Münchener Supermarkt untersucht, die nämlich erhöhte Cäsiumwerte aufwiesen. Hier wurden in frischen Pfifferlingen, die aus Weißrussland importiert worden sind, ein deutlich erhöhter Cäsium137-Wert von 866 Bq/kg gemessen. Also fast das Doppeltet der in Europa zugelassenen Grenze, die 600 Bq/kg ohnehin schon hoch angesetzt ist. Der japanische Grenzwert von 100 Bq/kg wird hier sogar fast um das neunfache überschritten.

Siehe dazu auch die ausführliche Information des Münchener Umweltinstitutes.

 

21.09.2019

Weltstatusbericht: Kernenergie keine klimaalternative

Während die Lobbyisten noch weiterhin versuchen, die kaum CO2emmittierende Kernenergie als klimafreundlich zu verkaufen, spricht der Weltstatusbericht zur Atomenergie, der die Fakten nun auf den Tisch legt, aber eine ganz andere Sprache. Darin zeigt sich, dass die AKWs nicht nur viel zu teuer und schwerfällig sind, um mit Solar- und Windanlagen zu konkurrieren, sondern auch, was stets gerne verschwiegen wird, die Risiken beim Abbau von Uran, beim Betrieb der Reaktoren und das ungelöste Endlagerungsproblem nicht mitberücksichtig werden.

Siehe dazu auch den Bericht von Spiegel online.

 

05.09.2019

Iran rückt immer weiter vom Atomabkommen ab

Iran will alle Vereinbarungen bezüglich kerntechnischer Forschung und Entwicklung von Atomwaffen aufheben. Mit Blick nach Europa spricht Teherans Präsident Hassan Ruhani von einem Schritt mit „enormen Auswirkungen". 

Siehe dazu den Bericht der Tagesschau online.

 

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