In Deutschland und dem Umland

25.07.2021

AKWs von Hochwasser bedroht - Umweltinstitut München fordert sofortige Abschaltung

Nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe der vergangenen Tage schlägt das das Umweltinstitut München nun Alarm und fordert die europaweite sofortige Abschaltung gefährdeter Reaktoren. Unabhängige Experten warnen ebenfalls schon seit langem, dass einige AKW-Standorte durch die Auswirkungen des Klimawandels, wie etwas das Hochwasser „in arge Schwierigkeiten geraten“ könnten.

Siehe dazu den Bericht der energiezukunft

 

15.07.2021

Belgien, AKW Doel 2 wegen einer potentiellen Leckage abgeschaltet

Der Reaktor 2 am AKW Doel in Belgien wurde heute, da der Verdacht einer Leckage besteht, „vorsorglich“ abgeschaltet. Davon betroffen sei der nicht nukleare Teil des Reaktorblocks, so die betreibende Elektrabel.

Das AKW Doel, bestehend aus vier bereits in die Jahre gekommenen DWR und liegt etwa 120km von Aachen entfernt. Der Reaktor 2 ist seit 1975, der aber noch 2025 weiterlaufen soll.

 

08.07.2021

Iran, schwere Verstöße gegen das Atomabkommen

Der Iran will, wie die internationale Atomaufsichtsbehörde IAEA nun berichtet, Uranmetall mit einer Anreicherung von 20 Prozent produzieren. Allerdings ist die zivile Nutzung eher fraglich, so dass die IAEA darin ganz klar ein en Verstoß gegen das Atomabkommen von 2015 sieht.

Siehe dazu den Bericht der DW.

 

16.06.2021

China, Zwischenfall am AKW Taishan würft Fragen auf

Möglicherweise ist bei dem Zwischenfall am südchinesischen AKW Taishan Radioaktivität ausgetreten. Der Betreiber hält sich jedenfalls bedeckt.

Siehe dazu der Bericht der DW online.

 

15.06.2021

China, Probleme am AKW Taishan

Das chinesische AKW Taishan, nahe der Millionenmetropole Hongkong, das mit Druckwasserreaktoren der neuesten Generation, also vom Typ EPR betrieben wird, meldet nun technische Probleme. Bisher galt diese neue Technologie als besonders sicher.

Siehe dazu den Bericht der Tagesschau online.

 

13.05.2021

Tschernobyl: Hinweis auf erneute Kettenreaktion

Am AKW Tschernobyl, wo sich im April 1986 eine Explosion im Reaktorblock 4 ereignete, sind die Experten nun über den kontinuierlichen Anstieg des Neutronenbeschusses im Inneren des Betonmantels, der die Kernschmelze umgibt, sehr beunruhigt. Denn die Messungen zeigen eine steigende Aktivität der Neutronen, was auf eine erneute nukleare Kettenreaktion des geschmolzenen Brennstoffes hinweist.

Siehe dazu den Bericht und Video des Senders Deutschlandfunk.

26.04.2021

Tschernobyl – 35 Jahre nach der Reaktorkatastrophe

Heute jährt ich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 35. Male. Damals kam es aufgrund einer Verkettung von Bedienungsfehler zur Explosion des Reaktors 4.

Bis heute ist die Umgebung um das AKW radioaktiv stark kontaminiert. Die Leute dort kämpfen bis heute noch mit den Folgen. Auch in Deutschland sind einige Gebiete, da die radioaktive Wolke in den ersten Tagen über Europa hinweg zog, noch radioaktiv belastet.

Siehe dazu auch das Video des MDR.

 

19.04.2021

35 Jahre nach Tschernobyl – Bayrischer Waldboden immer noch belastet

Am 26.04.2021 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 35. Male. Und noch immer sind die Böden, Pflanzen, insbesondere Pilze in einigen Gebieten in Deutschland, vor allem in Bayern noch radioaktiv belastet. In den Wäldern fressen vor allem Wildschweine die Pilze, die vor allem mit Cäsium137 belastet sind. Das Fleisch der Wildschweine weist zum Teil eine recht hohe Strahlenbelastung auf, so dass es nicht in den Handel gebracht werden darf. Allerdings gilt das erst ab einer Grenze von 600 Bq/kg! Zum Vergleich: in Japan liegt die Obergrenze bei 100Bq/kg.

Siehe dazu auch den Bericht der Geo.

 

11.04.2021

Iran, Zwischenfall in Atomanlage

Nach Information der nationalen Atombehörde hat es in der iranischen Urananreicherungsanlage Natans einen Zwischenfall gegeben. Die zur Anreicherung verwendeten Zentrifugen wurden erst gestern in Betrieb genommen. Laut dem Betreiber habe der Zwischenfall keine Auswirkungen für die Umwelt gehabt, und verletzt wurde auch niemand. Zum genauen Hergang des Unfalls gibt es bisher noch keine genauen Informationen. Nach der Ursache werde laut den Behörden gesucht.

In den neuen Zentrifugen der Urananreicherungsanlage Natans wird unterschiedlich hoch angereichertes Uran hergestellt, dass laut offiziellen Angaben „nur“ für die Herstellung von Brennelementen für die AKWs genutzt werden soll.

Siehe dazu auch den Bericht der Tagesschau online.

 

05.04.2021

Iran und sein gegenwärtiges Atomwaffenprogramm

Warum Iran besser keine Atomwaffen besitzen sollte - zwei Iran-Experten geben Antworten. Denn nicht nur der Westen, sondern auch Irans Nachbarländer vertreten die Meinung, dass alles dafür getan werden müsse, dass Iran keine Atomwaffen entwickelt. Allerdings haben aber auch Pakistan, Indien und Israel inoffiziell atomar aufgerüstet, so dass sich die Frage stellt, was am iranischen Atomprogramm nun gefährlicher sein soll, als bei seinen Nachbarn?

Siehe dazu das Video (12Min.) des Senders Arte.

 

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