In Deutschland und dem Umland

01.07.2018

Verdacht geheimer Urananreicherung in Nordkorea

Nach Informationen der US-Geheimdienste, reichert Nordkorea, entgegen den jüngsten Bekundungen des Machthabers Kim Jong Un, wonach er das Atomwaffenprogramm zurückzufahren wollte, waffenfähiges Uran an. US-Geheimdienste berichten von geheimen Urananreicherungsanlagen, die gesichtet worden sind.

Somit stellt sich die Lage nun ganz anders dar, als im Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump dargestellt. Darin wurde eine komplette Beendigung des Atomwaffenprogramms in Nordkorea vereinbart.

Siehe dazu den Bericht der DW online.

 

27.06.2018

Großbritannien: Regierung investiert vermehrt in Atomenergie

Obwohl mittlerweile im Vergleich zur Kernenergie sauberer Strom aus erneuerbarer Energie produziert werden kann, hält Großbritannien weiter am AKW-Ausbauprojekt Hinkley Point 3 fest, und treibt es sogar mithilfe der japanischen Atomfirma Hitachi voran.   

Siehe dazu die Zusammenfassung zur gegenwärtigen Energiepolitik Großbritanniens auf der HP der Windenergie Hamburg.

 

19.06.2018

SIPRI-Studie – Atomare Aufrüstung geht weiter

Nach einer aktuellen Studie der Friedensorganisation SIPRI, schreitet das atomare Wettrüsten weiter voran. Auch wenn die Gesamtzahl der Atomwaffen insgesamt reduziert wird, und somit der Eindruck eines weltweiten Abrüstens entsteht, darf man sich nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass die „modernen“ Atomwaffen wesentlich „wirkungsvoller“ geworden sind. Denn die Technologie der Atomwaffen wird immer weiter „verbessert“; also alles andere als Abrüstung.

Siehe dazu den Bericht der DW.

 

30.04.2018

Störfall AKW Doel, Reaktor 1, Leckage im Primärkreislauf

Im Reaktor 1 am AKW Doel, Belgien kam es, wie jedoch erst jetzt bekannt wurde, bereits in der vergangenen Woche zum Zwischenfall, bei dem radioaktives Wasser aus einer Leckage in einer Wasserleitung des zum Primärkreislauf gehörigen Notkühlsystems ausgetreten ist. Laut den Betreiber Electrabel und der belgischen Atomaufsichtsbehörde FANC bestehe angeblich keine Gefahr für Mensch und Umwelt.

Siehe dazu auch den Audiobericht vom WDR 2 Aachen

 

26.04.2018

Nordkorea, Atomwaffentestgelände: Mutmaßliche Havarie

Eine mögliche Erklärung für das plötzliche Einlenken Nordkoreas, das bisherige Atomprogramm zu beenden, könnte der Einsturz eines ausgehöhlten Bergs auf dem Atomwaffentestgelände im nordöstlichen Teil Nordkoreas sein.      

Erst in der vergangenen Woche kündigte Machthaber Kim Jong Un überraschend an, dass er sein Atomprogramm beenden wolle. „Die Tests sein erfolgreich abgeschlossen“ (antiatom-fuku berichtete).

Wie jetzt erst bekannt wurde, ist das nukleare Testgelände, also der Berg mit seinem Tummelsystem, infolge der Erschütterungen durch die Atomtests möglichen weise schon im September 2017 eingestürzt.

Siehe dazu auch den ausführlichen Artikel des Nachrichtensenders ntv.

 

21.04.2018

Nordkorea: Fragliches Ende des Atomprogramms

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un kündigt die Beendigung des Atomwaffenprogramms an. „Die Tests sein abgeschlossen“. Ein plötzlicher Sinneswandel des Machthabers ist es eher nicht, wahrscheinlich die immer schärferen Sanktionen, die aufgrund weiterer Raketentests und Drohungen in der Vergangenheit verhängt worden sind. Denn vom Rückbau der Atomwaffenbestände ist nämlich nicht die Rede.

Siehe dazu den ausführlichen Artikel der DW online.

 

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