In Deutschland und dem Umland

13.11.2017

Erhöhte Radioaktivität in Europa: Nuklearunfall am Ural vermutet!

Wie jetzt erst bekannt wurde, zog Ende September bis Mitte Oktober eine radioaktive Wolke über Europa, die aus östlicher Richtung kam und nach Recherchen des französischen Strahlenschutzinstituts IRSN zwischen der Wolga und dem Uralgebirge entstanden ist.

In Deutschland wurden im fraglichen Zeitraum erhöhte Werte des radioaktiven Ruthenium-Isotops106 gemessen. Französische Experten vermuten sogar, dass es zu einem Unfall in einer Atomanlage gekommen ist. Russische Behörden verneinen dies jedoch, mit dem Ergebnis, dass die Ursache immer noch unklar ist.

Siehe dazu auch den Artikel der NTV.   

   

09.11.2017

Kernenergie - Klimaschutz auf Französisch

Während in Bonn der Klimagipfel tagt, will Frankreich unter dem Vorwand des Klimaschutzes weiterhin an der Kernenergie festhalten. Dies „begründet“ die französische Regierung damit, dass die wenig CO2 emittierende Kernenergie umweltfreundlicher sei. Alte Schrottmeiler bleiben am Netz und über die Gefahren wird gar nicht gesprochen.     

Siehe dazu den ausführlichen Artikel von .ausgestrahlt.

 

02.11.2017

Nordkorea bereitet möglichweise weiteren Raketentest vor

Nach Informationen südkoreanischer Medien bereitet Nordkorea möglicherweise einen erneuten Raketentest vor. Rege Aktivitäten auf einem militärischen Testgelände lassen darauf schließen. Ein weiteres Testgelände wurde beim letzten Atomwaffentest im September stark beschädigt. Dabei sind laut Informationen der japanischen Asahi TV an die 200 Leute ums Leben gekommen, als dort ein Tunnelsystem einstürzte.

Beim letzten Raketentest im September hatte Nordkorea eine Mittelstreckenrakete über Hokkaido (Nordjapan) hinweg gefeuert, die dann 2200 km östlich ins Meer stürzte (antiatom-fuku berichtete).     

 

10.10.2017

England – 60 Jahre Atomunfall in Sellafield (Windscale)

Der atomare Unfall in der militärischen Anlage Sellafield (Windscale), bei dem ein Reaktor brannte, jährt sich heute zum 60. Male.

Nur knapp zwei Wochen nach der verheerenden Explosion in der ebenfalls militärisch genutzten Atomanlage Majak in Russland am 29.09.1957, brannte am 10.10.1957 der Plutoniumreaktor in der Atomanlage Sellafield (Windscale). Unmengen an radioaktiven Stoffen gelangten in die Atmosphäre und ins Meer. England entging nur knapp einer noch größeren Katastrophe! Wie auch in Majak, wurde dieser Unfall, weitestgehend geheim gehalten.  

Noch heute findet man in Sellafield Plutoniumrückstände, z.B. in Staubsaugerbeutel, und die Leukämierate ist auch 10 Mal höher als im restlichem Land.

Weitere Hintergrundinformationen im Greenpeace-Artikel und in der Rubrik „Störfälle“.

 

Weiter zurück liegende Meldungen:

Zu den Nachrichten aus den Tagen und Wochen zuvor.

Ältere Nachrichten der letzten Monate und Jahre sind im Archiv zu finden.