In Deutschland und dem Umland

05.09.2020

Iran besitzt 8 Mal mehr Uran als laut Vertrag erlaubt

Nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA verfügt die Islamische Republik Iran über acht Mal so viel angereichertes Uran, als im Atomabkommen von 2015 als maximale Höchstmenge „vereinbart“. Dem entsprechend ist die internationale Gemeinschaft nun sehr besorgt, zumal die Regierung in Teheran auch keine Kontrollen durch die IAEA zulässt.

Siehe dazu den Artikel der DW

 

21.08.2020

US-Bericht: Nordkorea besitzt neben Atom- auch Chemie- und Biowaffen

Nach einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums verfüge Nordkorea aktuell über knapp 60 Nuklearwaffen und ein großes Chemiewaffenarsenal, sogar dem drittgrößten der Welt. Darunter auch Biowaffen, wie dem Milzbranderreger, der als Waffe eingesetzt flächendeckend Leute auslöschen kann.

Siehe dazu den Bericht des KBS World Radio.

 

04.08.2020

Nordkorea verfügt wahrscheinlich über neuentwickelte Atomsprengköpfe

Aktuellen UN-Berichten zufolge, wird sehr stark vermutet, dass Nordkorea über neuentwickelte Atomsprengköpfe verfügt, die auch problemlos auf ballistische Raketen transportiert werden können.

Trotz der internationalen Sanktionen setzt Machthaber Kim Jong Un sein Atomprogramm fort.

Siehe dazu den ausführlichen Artikel der Tagesschau online.

 

13.07.2020

AKW Neckarwestheim, Reaktor 2 – sicherheitsrelevante Schäden!

Im Reaktorblock 2 am AKW Neckarwestheim, der sich zurzeit in der jährlichen Revision befindet, wurden, wie von unabhängigen Experten bereits vermutet, erneut Korrosionsschäden an den Heizrohren der Dampferzeuger festgestellt. Bei sieben Rohrleitungen handelt es sich sogar um sicherheitsrelevante Schäden! 19 weitere Rohre hingegen weisen „nur“ kleinere Korrosionsschäden auf.

Die sieben stark korrodierten Rohre wurden außer Betrieb genommen. „Im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der schadhaften Rohrleitungen der Dampferzeuger deutlich abgenommen, so dass der Reaktor weiterhin sicher betrieben werden könne“, so die betreibende EnBW.

 

30.06.2020

Geschafft! AKW Fessenheim endgültig vom Netz

Das in die Jahre gekommene französische AKW Fessenheim, das direkt an der deutschen Grenze liegt, ist nun nach 43 Jahren endgültig vom Netz. Der Reaktor 2, wurde heute Nacht heruntergefahren, Reaktor 1 ist schon seit Februar vom Netz.

Das AKW geriet schon mehrfach wegen verschiedener Störfälle in die Kritik, zuletzt bei einem Zwischenfall 2014, der durchaus als Super-GAU hätte enden können.

Siehe auch den Artikel der DW.

25.05.2020

AKW Neckarwestheim, Reaktor 2 – Sicherheitsmängel durch Risse

Schon seit mehreren Jahren stehen die EnBW, die das AKW Neckarwestheim betreiben, wegen der zahllosen Risse in den Rohrleitungen der Dampferzeuger von Reaktor 2 in der Kritik. Bisher wurden diese bei der jährlichen Revision immer nur ausgebessert, bzw. geflickt, aber nie ausgetauscht.

Unabhängige Experten befürchten jedoch, dass genau diese maroden Rohre im laufenden Betrieb bersten und somit einen Super-GAU herbeiführen könnten, so dass nun mehrere Antiatomorganisationen von der Baden-Württembergischen Landesregierung fordern, dass die betroffenen Rohre entweder ausgetauscht werden sollen, bzw. der Reaktor nach Beendigung der laufenden Revision nicht wieder hochgefahren werden darf.

Der Reaktor 2, ein DWR, der 1989 in Betrieb ging, ist zurzeit zwecks jährlicher Revision vom Netz. Der Reaktor 1, ebenfalls ein DWR, der seit 1976 am Netz war, wurde im März 2011 stillgelegt. Der Reaktor 2 hingegen darf jedoch noch bis Ende 2022 betrieben werden.

Siehe dazu auch den Artikel und Video des SWR.

 

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