Kenji Higuchi

November 2019

Die Schattenseiten der „sauberen“ Kernenergie, des Wohlstands in Japan

                                 und die Giftinsel Ōkunoshima

          der investigative Fotojournalist Kenji Higuchi deckt auf

 

Seit den 70ern dokumentierte der heute 82jährige investigative Fotojournalist Kenji Higuchi über 40 Jahre lang die Schicksale jener Menschen, die für den industriellen Wohlstand in Japan geopfert worden sind. Niedriglohnarbeiter, die am Rande der Gesellschaft im Schatten des rapiden Wirtschaftswachstums in Japan stehen.

Über all die Jahre hinweg hat Higuchi Menschen begleitet, die „im Dienste“ der „sauberen“ Kernenergie als AKW-Arbeiter für die „heißen Jobs“, oder auf der Giftgasinsel Ōkunoshima, ihre Gesundheit aufs Spiel setzten, bzw. mit dem Leben bezahlten.  

Higuchis eindrucksvolle Fotodokumentationen zeigen Menschen in Schutzanzügen und Atemschutzmasken, die u.a. mit Reinigungsarbeiten im Inneren des Reaktors beschäftigt sind, an den gesundheitlichen Folgen der Radioaktivität leiden, bzw. daran sterben.

Er gibt jenen Menschen eine Stimme, die, ohne dass die „normale“ Gesellschaft davon überhaut Notiz nimmt, für die gefährlichen Arbeiten in den AKWs regelrecht verheizt werden. Sie haben keine Lobby, von der Gesellschaft verstoßen, arbeiten im absoluten Niedriglohnsektor verschiedener Subunternehmer und setzen ihre Gesundheit aufs Spiel. Dokumentation vieler Einzelschicksale, die Kenji Higuchi auf Fotos und in seinen Notizen festhält.

 

Higuchi dokumentiert auch die andere Seite der verstoßen Parallelgesellschaft. Die Bilder zeigen Touristen, Familien mit Kindern, die die Insel Ōkunoshima besuchen, sich an den zahllosen Kaninchen erfreuen, die außergewöhnlich zutraulich sind. Wie es zu der hohen Kaninchenpopulation überhaupt gekommen ist, und was die Ruinen auf sich haben; danach fragt kaum einer. Die eigentliche Geschichte der Insel kennen die meisten Besucher gar nicht. Denn die Giftinsel Ōkunoshima beherbergte einst eine Chemiewaffenfabrik in geheimer Mission, wo Senfgas (Yperit) hergestellt worden ist. Genau diese dunkle, bzw. giftige Seite beleuchtet Kenji Higuchi in seiner Fotodokumentation. Arbeiter, Männer, Frauen, auch viele Jugendliche, die im zweiten Weltkrieg unter widrigen Umständen Senfgas herstellen mussten. Die massiven gesundheitlichen Folgen ließen nicht lange auf sich warten. Blasen, Verätzungen auf der Haut, schwere Atemwegserkrankungen und neurologische Schäden. Sie wurden zum Schweigen verdonnert, da Ōkunoshima ein absolutes Militärgeheimnis war.

Eine weitere Bilddokumentation, die weltweit für Empörung sorgte, allerdings nicht in Japan, zeigt den gut besuchten Badestrand einer Meeresbucht. Familien mit zahlreichen Kindern, die sich im Wasser vergnügten. In Sichtweite das AKW Mihama, das sich am anderen Ende der Bucht befindet. Da hatte man sich nichts bei gedacht. Das wurde einfach so hingenommen. Und die Kinder kannte die Gefahren Atomkraft sowieso nicht. 

Kenji Higuchi wurde 1937 als ältester Sohn eines Bauern in der Präfektur Nagano geboren. Durch die berühmten Kriegsfotos von Robert Capas inspiriert, war sein Interesse schon früh geweckt, so dass er in Tokyo Fotografie studierte. Später lehrte er als Professor für Fotografie an verschiedenen Institutionen in Tokyo und war auch als Berater für das Nippon Photography Institute tätig.

Ab 1977 veröffentlichte er erste Bilder aus dem Inneren eines Reaktors. Weitere brisante Bilder zeigen AKW-Arbeiter, die Giftinsel Ōkunoshima und ihre ehemaligen Arbeiter, die in der Senfgasfabrik tätig waren.

Dazu veröffentliche Higuchi einige Bücher, Dokumentationsfilme und hielt Vorträge, die ihm als investigativen Journalisten nicht nur in Japan, sondern auch auf internationaler Ebene bekannt werden ließen.

Kenji Higuchi ist seiner Zeit der erste Fotojournalist gewesen, der es sich „gewagt hatte“ ein Tabuthema öffentlich anzusprechen, indem er AKW-Arbeiter fotografiert und interviewt hatte. Ein Thema, das so gar nicht in das Gesellschaftsbild von Japan passte, das sich nach außen hin gerne als harmonisch funktionierende Gruppe präsentiert, wo die Welt in Ordnung ist.  

2001 wurde Higuchi für seine investigative Arbeit mit dem Nuclear-Free Future Award Preis der NGO „World Uranium Hearing“ München ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit 1998 an Menschen verliehen, die sich erfolgreich für eine Welt ohne Atomwaffen und Kernenergie einsetzen.

Nach Eintritt der Reaktorkatstrophe 2011 verschaffte er sich Zugang zum havarierten AKW Fukushima Daiichi. Dort dokumentierte er die Liquidatoren, die unter widrigsten Bedingungen und hoher Strahlung versuchten, für eine bestmögliche Schadensbegrenzung zu sorgen. Er begleitete einige Arbeiter bis heute und dokumentiert ihr Schicksal nach dem Einsatz in Fukushima. Auch hierzu wird Higuchi ein Buch veröffentlichen, das in Kürze erscheinen soll.

Auch zum Atomunfall bei JCO in Tokaimura 1999 hat Higuchi recherchiert, mit Betroffenen gesprochen und die Szenarien auf Bildern festgehalten. Damals wurden 3 Arbeiter schwer verstrahlt, als es beim Umfüllen einer hochangereicherten Uranlösung zu einer Kritikalität kam.

Während in den Medien, wenn von Stromerzeugung durch Kernenergie gesprochen wird, gerne die Mitarbeiter im Kontrollraum des AKWs gezeigt werden, die die „sauberen“ Arbeiten erledigen, hört man von den Arbeitern, die unter widrigen Bedingungen und bei schlechter Bezahlung gefährliche Tätigkeiten ausführen nie etwas. Sie werden regelrecht totgeschwiegen und somit von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Aber genau denen gibt Kenji Higuchi eine Stimme. Er hat die Arbeiter u.a. im AKW Tsuruga bei ihrer Tätigkeit während der Reaktorrevision begleitet. So mussten sie in Schutzanzügen und mit Vollmaske Reinigungsarbeiteten im Reaktor durchführen. Dort ist es nicht nur sehr warm, so dass man im Schutzanzug nicht nur schwitzte, sondern auch kaum etwas sah, weil das Sichtfenster der Vollmaske sofort beschlug. Teilweise wurde die Maske kurzerhand einfach abgesetzt, um die Arbeit fortsetzen zu können. Zudem schwitzten die Arbeiter stark und hatten ziemlichen Durst. Da man den Reaktor während der Schicht aber nicht einfach mal kurz eben verlassen konnte, tranken die Arbeiter sogar auch mal das hochradioaktiv kontaminierte Wasser aus dem Reaktorbecken. 

Sie waren, bzw. sind arme Bauern, Obdachlose, Schulabbrecher ohne Ausbildung, „gestrandete“ der Gesellschaft, die auf der Straße, im Parks angesprochen werden und für Subunternehmer in verschiedenen AKWs für die „heißen Jobs“ während der Reaktorwartung ausgebeutet werden. Die Arbeiter verfügten oft nur über eine unzureichende Schulbildung, gingen nur bis zur Oberschule, hatten keine andere Perspektive. Durch die „heißen Jobs“ im AKW traten bald die ersten gesundheitlichen Schäden, die durch die hohe Strahlenexposition verursacht worden sind auf. Erste Symptome waren meist Müdigkeit und Kopfschmerzen. Weitere Symptome wie Haarausfall und Zahnverlust traten ebenfalls auf, bis hin zu Leukämie und weiteren Krebserkrankungen. Bei fehlender Krankenversicherung waren die hohen Arztkosten für einen obdachlosen Wanderarbeiter quasi unerschwinglich. Viele der verstrahlten ehemaligen AKW-Arbeiter sind mittlerweile dauerhaft arbeitsunfähig. Auf staatliche Unterstützung dürfen diese jedoch nicht hoffen.  

In der Regel sind es Subunternehmer, die ihrerseits weitere Subsubunternehmer beschäftigen, fleißig kassieren, so dass für die Arbeiter, die den Auftrag des Stromkonzerns ja schließlich erbringen, nicht mehr viel übrig blieb. Entlohnt wird die harte und gefährliche Arbeit dann mit wenig Geld und viel Strahlung. Von dem wenigen Geld werden dann auch noch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung abgezogen. Wenn die Arbeiter aufgrund gesundheitlicher Folgen nicht mehr können, werden sie einfach gekündigt, bzw. nicht mehr angeheuert. Es rücken immer wieder neu nach. Ein lohnendes Geschäft auf Kosten der Arbeiter, an dem auch die Yakuza im großen Stil mitbeteiligt ist.  

Higuchi begleitete einige auch in den Jahren nach ihrer Tätigkeit im AKW und dokumentierte ihren Leidensweg, teilweise bis hin zum Tod. Er begleitete auch Gerichtsprozesse, wo ehemalige Arbeiter auf Schadensersatz klagten. Allerdings ist es äußerst schwierig, eine Erkrankung als Folge der radioaktiven Belastung durch die berufliche Tätigkeit vor Gericht nachzuweisen. Meist prozessierten die Betroffenen erfolglos oder starben bevor das Verfahren überhaupt abgeschlossen worden ist.  

Higuchi berichtet u.a. von Arbeitern, die 1974 am AKW Tsuruga bei Wartungsarbeiten mit 300°C heißem radioaktiven Dampf verbrüht worden sind.

Ein überlebendes Opfer klagte gegen den Staat, bis zum obersten Landgericht, jedoch erfolglos. Ausländische Medien berichteten über den Unfall, aber nicht die Japanischen; es wurde einfach totgeschwiegen. 

Eine treffende Aussage, die in Higuchis Büchern zu finden ist, lautet: „Wer in Japan spurt, der hat gute Karrierechancen“, aber wehe man tanzt aus der Reihe und entspricht nicht der harmonischen Gruppennorm. Weil dann ist man nämlich unten durch“!

Hier handelt es sich um eine von der „normalen“ Gesellschaft verstoßenen Minderheit in Japan, die ausschließlich „niedrige“, d.h. schmutzige und gefährliche Arbeiten verrichtet, die kein anderer machen will, und dabei gesundheitliche Folgen in Kauf nimmt.

Auch Higuchi selbst, der während der jahrzehntelangen Recherchearbeit in den AKWs seine eigene Gesundheit aufs Spiel setzte, ist dadurch strahlenkrank geworden. In über 40 Jahren Recherchearbeit und Bilddokumentation gibt Kenji Higuchi jenen Menschen eine Stimme, die in der „normalen“ Gesellschaft keinen Platz finden. Sie werden diskriminiert und verstoßen. . . die „Burakumin“ (die „Herausgefallenen“).

Schätzungen zufolge wurden in Japan im Laufe der Jahre etwa 620.000 Arbeiter in den AKWs und weiteren Atomanlagen einer hohen radioaktiven Belastung ausgesetzt. Mit den Folgen werden sie jedoch alleine gelassen. Eine Minderheit, um die sich auch der Staat nicht kümmert.

Bezüglich der Reaktorkatastrophe von Fukushima berichtet Higuchi, dass das AKW laut dem Betreiber Tepco nur für eine Erdbebenstärke bis 7,8 ausgerichtet war (wenn überhaupt!). Das Tohoku-Erdbeben von März 2011 erreichte sogar eine Stärke von 9,0! Und während anfänglich etwa 3000 Arbeiter pro Tag am havarierten AKW Fukushima Daiichi nötig waren, sind es mittlerweile 7000. 

Er besuchte die verstrahlten Dörfer, verbliebene Kühe auf der Weide, Strahlung 17µSv/h . . . Strahlenflüchtlinge in Behelfsunterkünften, von Staat alleine gelassen. Hierzu erscheint in Kürze sein neues Buch, das die Geschehnisse in Fukushima in Bild und Wort dokumentiert.   

„Nicht der Atomkrieg, sondern das AKW wird die Menschen vernichten“, so ein Fazit von Kenji Higuchi.   

 

Weiterführende Informationen:   

Homepage Kenji Higuchi

Ōkunoshima s.u. und auf Wikipedia

Senfgas (Yperit) 

Nuclear-Free Future Award (NFFA) München

Videos von Kenji Higuchi, die das Schicksal der AKW-Arbeiter schildern. Tagelöhner, die um das tägliche Überleben kämpfen und Abgehängte der Gesellschaft.

Nuclear Ginza Japan Nuclear Ginza 1995 full documentary (japanisch/englisch)

 

          

Ōkunoshima, das giftige Geheimnis

Auf der Insel „Ōkunoshima“, Präfektur Hiroshima unterhielt das japanische Militär eine groß angelegte Chemiewaffenfabrik (Waffenfabrik der 2. Landstreitmacht Tokyo), die jedoch streng geheim gehalten worden ist. Denn nach der Genfer Konventionen, die auch von Japan unterzeichnet worden ist, wurde der militärische Einsatz von Chemiewaffen/Giftgas strengstens untersagt. So wurde die zu verheimlichen Chemiewaffenfabrik auf einer kleinen Insel, nämlich Ōkunoshima errichtet, die sogar, um dessen Existenz zu verschleiern, von der Landkarte gestrichen worden ist. Von nun an existierte Ōkunoshima offiziell nicht mehr. Dank der zahlreichen Nachbarinseln konnte das „Fehlen“ der Insel Ōkunoshima auch gut kaschiert werden.

Auf Ōkunoshima wurde hauptsächlich Giftgas hergestellt, das im zweiten Weltkrieg vorwiegend gegen China eingesetzt worden ist. Zu Spitzenzeiten arbeiteten in der Fabrik etwa 6000 Menschen, darunter auch Beamte und Schüler, die zu „sozialen Diensten“ verpflichtet worden sind. In der Fabrik wurden acht verschiedene Giftgase hergestellt, darunter auch Senfgas (Yperit), Lewisit (eine Arsenverbindung), Cyanid (eine Blausäureverbindung) und Phosgen.   

Die Luft auf der Insel war regelrecht erfüllt mit diesen Gasen und da nicht genügend Schutzbekleidung ausgegeben wurde, erlitten zahlreiche Arbeiter schwere Erkrankungen mit tödlichen Folgen. Auch in den Jahren nach Ende des Krieges litten 5000 ehemalige Arbeiter an den Folgen der Vergiftung, die sich insbesondere in Form einer schweren Atemwegserkrankung zeigte.

Durch einen Asthmapatienten erfuhr Kenji Higuchi von der ehemaligen Chemiewaffenfabrik auf der Insel Ōkunoshima, die er dann 1973 zum ersten Male besuchte. Dort dokumentierte er die Ruinen der Chemiewaffenfabrik, zurückgelassene Arbeitsmaterialien und machte ehemalige Arbeiter ausfindig. Er dokumentierte dessen Leidensgeschichte. Arbeiter, die in unzureichender Schutzkleidung und unter widrigen Bedingungen verschiedene Giftgase in großen Mengen herstellen mussten. Fast alle erkrankten. Am häufigsten wurden massive Atemwegserkrankungen, Hautschäden und neurologische Beschwerden beklagt. Offiziell durften diese Krankheitsbilder nicht in Verbindung mit der Giftgasinsel gebracht werden. Von der „normalen“ Gesellschaft wurden die Betroffen diskriminiert und verstoßen. Higuchi begleitete einige Betroffene über 13 Jahre und dokumentierte deren Leidensweg auch in Bildern, teilweise bis hin zum Tod.  

Seine fotografische Dokumentation beschreibt, zusammen mit den Aussagen der Betroffenen die Situation im Krankenhaus in Tadanoumi, auf dem Festland nahe der Insel Ōkunoshima, wo viele der Giftgasopfer behandelt worden sind, von Erkrankten, die ohne jegliche Entschädigung unter den Folgen zu leiden hatten.  

Die aggressivsten Giftgase, wie z.B. Senfgas, Lewisit und Phosgen dringen ungehindert durch Gasmaske, Schutzkleidung und Gummihandschuhe, greifen somit den gesamten Körper an und hinterlassen üble Erosionen auf der Haut, die nicht nur sehr schmerzhaft sind, sondern sich auch noch schnell entzünden.

Heute kennen die meisten Leute, wenn sie Ōkunoshima überhaupt kennen, nur als „Kanincheninsel“. Denn Ōkunoshima wurde zu Forschungszwecken? „saniert“. Das heißt: sämtliche Ratten, sowie weiteres „Ungeziefer“ wurde entfernt und Kaninchen dort ausgesetzt. Offiziell hieß es „aus Hygienegründen, da dort eine Fischfabrik gebaut werden sollte“. Wann das war und was der genaue Hintergrund dieser Aktion gewesen ist, konnte bisher nie genau geklärt werden. Jedenfalls nach Ende des zweiten Weltkrieges, als die Chemiewaffenfabrik stillgelegt worden ist, hatten sich die Kaninchen, da sie keine natürlichen Feinde hatten ungehindert vermehrt. Obwohl das eigentlich Fluchttiere sind, kennen sie keinerlei Scheu und fressen den Besuchern, die nun täglich in großer Zahl auf die Insel kommen aus der Hand. Im Hafen von Tadanoumi, wo die Fähre nach Ōkunoshima ablegt, kann man Kaninchenfutter kaufen und mit auf die Insel nehmen. Nicht nur die Kinder haben großen Spaß daran und erfreuen sich an den zahmen Kaninchen. Aber die eigentliche Geschichte der Insel interessiert kaum jemanden. Die zahlreichen Ruinen der Chemiewaffenfabrik, das ehemalige Inselkraftwerk und ein kleines Museum erinnern an das giftige Geheimnis der Insel Ōkunoshima.

 

Wie erreicht man Ōkunoshima?

Ab Mihara Bahnhof, wo auch der Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) hält, fährt man mit der Kure-Linie (Fahrtrichtung Kure) bis Tadanoumi Bahnhof. Von dort aus setzen täglich zahlreiche Fähren nach Ōkunoshima (nur 3,5 km) über. Der Fähranleger, der sich direkt hinter dem Bahnhof befindet, ist ebenfalls bequem erreichbar. Die Erklärungen der einzelnen Ruinen und im Museum sind zweisprachig (japanisch/englisch) und sehr informativ. Allerdings sollte man sich ausreichend Verpflegung für den Aufenthalt mitbringen, da es auf Ōkunoshima keine Restaurants/Imbissmöglichkeiten und so gut wie keine Kioske gibt.