Bild: Fukushima City - gelbes X im Baum

Messprotokolle

Messung der Radioaktivität im Umfeld des AKWs Fukushima dai ichi

Entgegen den Behauptungen der Regierung und weiteren Atomlobbyisten, ist die Höhe der Radioaktivität in einigen Gebieten alles andere als gesundheitlich unbedenklich. Schnell fanden unabhängige Umweltorganisationen heraus, dass die meisten der fest installierten Strahlenmesssonden in der Präfektur Fukushima viel zu niedrige Werte anzeigen. Der daraufhin erhobene Verdacht, dass die Messsonden aufgrund von Manipulationen falsch niedrige Messwerte anzeigen, hat sich rasch bestätigt.

Viele Orte nahe dem AKW Fukushima dai ichi wurden, bzw. werden „dekontaminiert“ und wiederbesiedelt. Allerdings steigt die Strahlung nach kurzer Zeit wieder an. Andere Orte, wie z.B. Fukushima City wurden erst gar nicht evakuiert. Das sei angeblich nicht nötig, da die Radioaktivität nicht so hoch sei. Während die festen Sonden tatsächlich „nicht so viel“ anzeigen, weisen die selbst erhobene Messungen und Bodenproben zum Teil aber sehr hohe Werte auf. Und selbst die Werte, die die festen Sonden zum Teil anzeigen, müssten ja schon Anlass zum Handeln geben!  

Stattdessen treibt die Regierung, die die Akte „Fukushima“ so schnell wie möglich schießen will, die Wiederbesiedelung verstrahlter Gebiete voran. Das sind die sogenannte dekontaminierten Gebiete, wo u.a. reichlich Erdboden abgetragen worden ist. Dazu gehört auch die Stadt Iitate, die zur Zeit dekontaminiert und 2017 wiederbesiedelt werden soll. Iitate liegt genau in der radioaktiven „Schmauchspur“, die vom havariertem AKW in Richtung Fukushima City führt. Nur wenige Gebiete gelten offiziell als längerfristig unbewohnbar.  

Auch antiatom-fuku hat Messungen durchgeführt und kann das alles nur bestätigen. Es wurde stichprobenartig die Radioaktivität in der Luft, also 1 Meter über dem Boden und direkt am Boden gemessen. Die Messungen wurden 2014 und 2015 an belebten Orte in der Stadt, an Schulen, Kindergärten oder auf dem Lande durchgeführt.     

Zu den Messprotokollen (Auszug) aus dem Jahr 2014

Zu den Messprotokollen (Auszug) aus dem Jahr 2015

 

Video:

Ein Kindergarten in Fukushima-City. Die Strahlung am Zaun beträgt 0,25 µS/h. Hinter dem Zaun spielen die Kinder.

Strahlung am Zaun: 0,25 µS/h (Videoausschnitt)