Sayonara Nukes Düsseldorf

 

November 2018

Sayonara Nukes Düsseldorf

Vor kurzem haben wir eine neue japanische Antiatom-Gruppe, die „Sayonara Nukes Düsseldorf“ gegründet, die nun in Aktion getreten ist. So wollen wir auch zum 8. Fukushima Jahrestag gemeinsam mit „Hilfe für Japan 2011“ der DJG Dortmund und der IPPNW Dortmund eine Gedenkveranstaltung in Düsseldorf durchführen.

Ziel unserer Gruppe ist es weiterhin für eine atomfreie Welt, vor allem für ein atomfreies Japan zu kämpfen. Denn Japan kommt nachweislich, genau wie Deutschland ohne Kernenergie aus! Der Fortbestand der Atomkraft dient nämlich nur dem militärischen Interesse und der Atomlobby.   

20% der weltweiten Erdbeben finden in Japan statt! Zudem ist Japan das weltweit einzige Land, das 2 Atombombenabwürfe erlitten hat. Hinzu kommt da noch eine Reaktorkatastrophe mit dreifacher Kernschmelze.

Von daher ist es um so unverständlicher, dass die Regierung eher die wirtschaftlichen und militärischen Interessen vertritt, und trotz all der Gefahren und Folgen wieder zur Atomkraft zurückgekehrt ist, statt endlich mal verantwortlich für sein Volk zu handeln, indem die „Nutzung“ der Atomkraft endgültig beendet wird. Man ist sogar bestrebt, die Katastrophe von Fukushima in Vergessenheit geraten zu lassen, indem man ganz einfach zur „Normalität“ zurückkehrt. Für die Olympia 2020 sollen sogar einige Spiele in radioaktiv kontaminierten Gebieten, z.B. im Azuma Stadion in Fukushima City ausgetragen werden. Hier haben Regierung und Veranstalter auch absolut keine Bedenken. „Da sind die völlig schmerzfrei“. Umweltorganisationen und unabhängige Experten, wie auch die Gruppe „Fukushima 311 Voices“ warnen jedoch.

 

 

Warum die Atomkraft nicht nötig ist

Trotz fehlender Notwendigkeit und verstärkter Gefahren durch Erdbeben, ging im August 2015 nach zwei Jahren ohne Atomstrom der erste Reaktor (AKW Sendai) wieder ans Netz. Siehe „Rückfall in die Kernenergie“. 

Repräsentative Studien belegen:

Deutschland könnte sofort aus der Kernenergie aussteigen.

Der sofortige Atomausstieg ist möglich . Warum wir auch ohne AKWs schon jetzt genügend Strom haben“