Titelbild: Lagertanks für radioaktiv verseuchtes Wasser am AKW Fukushima dai ichi.

Was ist aktuell los in Fukushima?

Während sich anfangs die Meldungen überschlugen, wird mitlerweile so gut wie gar nicht mehr über Fukushima und die immer noch anhaltenden Folgen der Reaktorkatastrophe von März 2011 berichtet.

Das bedeutet aber nicht, dass die Sache ausgestanden wäre. Im Gegenteil! Die Japanische Regierung, sowie die restliche, auch die internationale Atomlobby versuchen das sogar alles zu verharmlosen und aus den Köpfen der Leute zu schaffen, damit das Image der Atomenergie nicht zu sehr darunter leidet.

Die Lage am havariertem AKW Fukushima dai ichi ist weiterhin instabil. Täglich gehen dort 5000 Arbeitskräfte ein und aus und versuchen in der Strahlenhölle für eine Schadensbegrenzung zu sorgen. An qualifizierten Kräften fehlt es schon lange. Die meisten von ihnen sind ungelernte Hilfskräfte einer Leiharbeiterfirma. Es fehlt an allen Ecken und Enden und mangelt an adäqurten Arbeitsmaterial.

Der Kampf mit dem radioaktiv verseuchten Wasser, was täglich die hochradioaktiv verseuchten Reaktorkellerräume ,,auswäscht" und dann ins Meer gelangt, dauert weiterhin an. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die Radioaktivität hat die amerikanische Küsten bereits erreicht . . .

Bewohnte Gebiete in der Präfektur Fukushima, die nie evakuiert worden sind, sind ebenfalls verstrahlt. Über 100 000 Flüchtlinge leben noch in Übergangshäsern . . .

=> Zu den aktuelle Meldungen aus den japanischen Nachrichten und von japanischen Antiatom- und Umweltorganisationen.